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Bild zur Petition mit dem Thema: Abschaffung des Schlachthofpraktikums als Pflichtpraktikum für Veterinärmediziner Abschaffung des Schlachthofpraktikums als Pflichtpraktikum für Veterinärmediziner
  • Von: Katharina Meyer mehr
  • An: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition wurde eingereicht
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 238 Unterstützende
    221 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Abschaffung des Schlachthofpraktikums als Pflichtpraktikum für Veterinärmediziner

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Das Pflichtpraktikum für Veterinärmediziner in einem Schlachthof soll in ein Wahlpraktikum umgewandelt werden.

Begründung:

Nur ein ganz kleiner Teil der Tierärtze möchte in die Fleischindustrie gehen. Für viele Studierenden bedeutet dieses Praktikum eine unzumutbare Belastung und einen Gewissenskonflikt, der nicht nötig wäre. Für alle, die gerne in die Fleischindustrie gehen möchte, wäre es möglich dieses Praktikum als Wahlpraktikum zu absolvieren.

Es ist nicht nötig 3 Wochen (100 Stunden) lang in einem Schlachthof als billiges Personal herzuhalten, um die Fleischbeschau machen zu können. Es würde auch ein kürzeres oder vereinfachtes Praktikum reichen.

Als Menschenarzt muss ich auch nicht in eine Massentötungseinrichtung um praktizieren zu können.

Es geht im Endeffekt um eine Umstrukturierung. Die Aufgabengebiete der Tierärtze haben sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark verändert und erweitert, dass man auch für Tierärzte an Spezialisierung denken sollte. Zu der Zeit, in dem das Praktikum absolviert werden muss, wissen viele schon, was sie mit dem Studium später anfangen wollen. Der Fokus der gesamten Ausbildung liegt sehr auf Fleisch und Milch, aber das Aufgabengebiet wandelt sich und wächst.

Über eine Umstrukturierung in diesem Bereich sollte dringend nachgedacht werden.

Nachtrag: Um später beruflich die Fleischbeschau durchzuführen, muss man Amtsveterinär sein. Dafür muss man sowieso eine gesonderte Ausbildung machen. Solch ein Praktikum wäre hier auch gut zu realisieren.

D.h. es würde völlig genügen das Thema Fleischbeschau im Studium kurz anzureißen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 23.11.2015 (aktiv bis 22.01.2016)


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Leider reagieren die Behörden auf diese Petition gar nicht :( Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Deutschland meinte, es wäre die falsche Stelle und es müsste ans Landwirtschaftsministerium gehen. Dort habe ich es eingereicht, ...

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Debatte zur Petition

PRO: Natürlich sollte unsere Elite nicht gezwungen werden im Schlachthof mit dem Mob zu arbeiten. Schließlich weis jeder Akademiker das es Fleisch im Discounter zu kaufen gibt.

PRO: Das Praktikum wirkt abschreckend auf die meisten jungen Leute, denen das Wohl der Tiere wirklich am Herzen liegt, und stumpft diejenigen von ihnen ab, die sich trotzdem dazu entscheiden. Dessen muss sich jeder bewusst sein, der sein geliebtes Haustier ...

CONTRA: Tierärzte sind nicht nur für die niedlichen kleinen Welpen, Kanichen und Meerschweinchen zuständig. Tiermediziner sind sind auch dazu da, die Lebesmittelhygiene zu gewährleisten. Dazu muss ein Tiermediziner nun mal wissen wo das Fleisch, das wir essen, ...

CONTRA: Die Sicherheit des Verbrauchers ist nur gewährleistet, wenn fachkundiges Personal die Tiere untersucht. Der Tierarzt ist nicht nur dazu da, das Fleisch zu beurteilen, er ist die letzte Instanz, der auch ein Schlachtverbot aussprechen kann. Auch der Blick ...

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