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Bild zur Petition mit dem Thema: Abschiebung der Familie Chaudhry verhindern Abschiebung der Familie Chaudhry verhindern
Erfolg
  • Von: Luca O. mehr
  • An: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge // ...
  • Region: Nordrhein-Westfalen mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Der Petition wurde entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 14.717 Unterstützende
    8.651 in Nordrhein-Westfalen
    Sammlung abgeschlossen

Abschiebung der Familie Chaudhry verhindern

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English petition

Wir die Schüler des Heinrich-Mann-Gymnasiums in Köln möchten die Abschiebung unserer Mitschüler Sarboor Chaudhry, Saira Chaudhry, Noman Chadhry sowie deren Mutter Tahira Parween und Bruder Faizan Chaudhry dringend verhindern.

Die Familie soll laut BAMF aus Deutschland abgeschoben werden, obwohl sie in ihrem Heimatland Pakistan wegen ihrer Religion Ahmadiyya verfolgt und getötet werden könnten.

Die drei Schüler, die mit Ihrer Familie schon seit zwölf Jahren auf der Flucht sind, lebten sieben Jahre in Italien und sind nun bereits seit fünf Jahren in Deutschland. Alle drei Schüler besuchen unsere Schule das Heinrich Mann Gymnasium in Köln. Alle drei engagieren sich im Schulalltag und sind im öffentlich-sozialen Leben integriert. Der Abschiebebescheid wurde der Familie mit einer Frist von 12 Tagen zugestellt.

Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschriften um eine Abschiebung der Familie in ein für sie gefährliches Land zu verhindern und eine erneute Prüfung des Asylantrages einzuleiten.

Informiert eure Familie, Freunde und Bekannte - denn jede Unterschrift zählt.

Wir danken euch im Namen der Familie Chaudhry.

Begründung:

Die Familie war gezwungen ihre Heimat Pakistan zu verlassen da sie einer religiösen Minderheit, den Ahmadiyya welches eine spezielle Form des muslimischen Glaubens ist, angehören. Vor Ihrer Flucht aus Pakistan erhielt die Familie mehrfach Morddrohungen. Als in ihrem familiären Umkreis mehrere Personen hingerichtet wurden, entschied sich die Familie zur Flucht aus Pakistan.

Zunächst lebe Familie Chaudhry sieben Jahre in Italien, wo der Familienvater eine Arbeitsstelle hatte. Nach dem Tod des Vaters war die Lebenssituation in Italien für die Familie nicht mehr haltbar. Aufgrund fehlender Unterstützung der Familie durch italienische Behörden, entschied sich die Mutter mit Ihren Kindern zur Weiterflucht nach Deutschland. Die Familie lebt nun bereits seit fünf Jahren in Deutschland. Alle Kinder besuchen seit dieser Zeit Kindergarten und Schulen in unserer Stadt. Die ganze Familie ist im öffentlichen und sozialen Leben integriert.

Quelle Wikipedia: Bei den Ahmadiyya handelt es sich um ist eine islamische Sondergemeinschaft.Die Gemeinde sieht sich dem Islam zugehörig. Vonseiten der meisten anderen Muslime wird die Ahmadiyya-Lehre dagegen als Häresie betrachtet und abgelehnt. In islamischen Ländern werden die religiöse Gemeinde und deren Aktivitäten entsprechend bekämpft, was zu Beschränkungen und Verfolgung in diesen Ländern führte.

Eine Ausweisung nach Pakistan bedeutet für die Familie Lebensgefahr. Selbst das Auswärtige Amt gibt eine Reisewarnung für Pakistan aus:

"Es besteht weiterhin landesweit eine erhöhte Gefahr für terroristische Anschläge, insbesondere auf Ziele von religiöser Bedeutung (z.B. Sufi-Schreine, Moscheen) oder von hohem, sonstigem Symbolwert (insbesondere öffentliche Gebäude und Einrichtungen). Am 16. Februar 2017 kam es zu einem schweren Anschlag auf den Lal Shahbaz Qalandar-Schrein in der südpakistanischen Stadt Sehwan, der jede Woche Tausende Gläubige anzieht. Es kam dabei zu zahlreichen Todesopfern und Verletzten. Zuvor kam es am 13. Februar 2017 in Lahore, im Norden des Landes, zu einer Bombenexplosion, die ebenfalls Todesopfer forderte.

Die pakistanischen Sicherheitskräfte haben ihr Vorgehen gegen terroristische und extremistische Kräfte im Land deutlich verschärft. Insbesondere die Operationen gegen Terroristen und Extremisten in Nord-Wasiristan halten an. Da vor diesem Hintergrund mit Racheanschlägen terroristischer Elemente im ganzen Land zu rechnen ist, sollte bei der Planung von Reisen nach Pakistan Sicherheitsaspekten besondere Beachtung geschenkt werden."

Wir bitten um Eure Unterstützung, um der Familie ein gesichertes und gefahrenfreies Leben in Deutschland zu ermöglichen. Danke für eure Unterstützung!

Petitions-Starter Luca und weitere Schülerinnen und Schüler des Heinrich-Mann-Gymnasiums


Erleichterung Pakistanische Familie darf wohl bleiben

Knapp 14.000 Stimmen sind innerhalb weniger Tage in einer Online-Petition gesammelt worden. Und offenbar kann die von der Abschiebung bedrohte pakistanische Familie Chaudhry aus Volkhoven aufatmen. Auf einer Pressekonferenz am Heinrich-Mann Gymnasium gab dies der Leiter der Kölner Ausländerbehörde bekannt. Die Prognose für die fünfköpfige Familie sehe sehr gut aus. Ausschlaggebend für die Entscheidung sei die Tatsache, dass die Kinder bereits seit 4 Jahren in Volkhoven zur Schule gingen und einen klaren Willen zur Integration zeigten.

Die Familie gehört einer muslimischen Minderheit an, die in Pakistan um ihr Leben fürchten muss. (26.09.2017,

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 21.09.2017 (aktiv bis 18.10.2017)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützende, es gibt die besten Neuigkeiten, die man Euch überbringen kann: DIe gesamte Familie Chaudhry darf in Köln bleiben. Lothar Beck, Chef der Kölner Ausländerbehörde, hat gestern "ohne tieferen Blick in die Akten" bestätigt: "Es besteht ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: DAS (Verfolgung einer religiösen Minderheit mit Gefahr für Leib und Leben) ist es doch, wofür es Asyl geben MUSS!

PRO: Es kann doch nicht sein dass Kinder die sich hier in lediglich fünf Jahren so gut entwickeln ( Schulische Leistung,Erlernen der Sprache,etc.)nun wieder zurück sollen in ein Land dass sie garnicht mehr kennen und das noch ohne Familienvater bzw.Ernährer.Dieses ...

CONTRA: Die Ausresiepflicht ergibt sich aus einer Entscheidung Oberverwaltungsgerichts Münster (Aktenzeichen 23 K 2809/13A). Die Familie + Anwalt sind also jahrelang auf Steuergeldkosten durch alle Instanzen gegangen. Erschreckend. Wenn Sie schutzbedürftig wären, ...

CONTRA: Bei diesem regionalen Einzelfall konnte einfach nicht der asylgrund glaubhaft dargelegt werden. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat richtigerweise nach Fakten entschieden. Alle die glauben diese rechtsstaatliche Entscheidung durch sympatiebekundung ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

Unterstützer Betroffenheit