Wir protestieren gegen die Anwendung unterschiedlicher Verhältniszahlen zwischen Großstadt und Land bei der Definition von sogenannter Über- und Unterversorgung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss! Wir sehen darin eine schwere und völlig ungerechtfertigte Benachteiligung und Entwertung unserer Krankenkassenbeiträge! Wenn wir jetzt nichts unternehmen, werden wir bald vor einem Versorgungsengpass stehen, längere Wartezeiten in Kauf nehmen, unsere Kinder hätten nicht mehr die Möglichkeit sich von einem speziell ausgebildeten Kinderarzt behandeln zu lassen, Kinderärzte auf dem Land sterben aus und genau das muss gestoppt werden. Sie zahlen 100% Krankenkassenbeitrag, sind aber im Gegensatz zu Großstädtern benachteiligt, denn Sie bekommen nur 60% der gezahlten Leistung zu spüren. Wir fordern die Anpassung der ärztlichen Bedarfsplanung an die tatsächlichen Bedürfnisse der Patienten!

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Begründung

Weil unsere "Dorf"-Kinder genau so viel Wert sind, wie die Kinder in den Großstädten. Wir haben ein Recht darauf, dass unsere Kinder von einem speziell ausgebildeten Kinderarzt betreut und versorgt werden. Weil wir 100% Kassenbeitrag zahlen, aber nur 60 % Leistung bekommen. Weil Kinderärzte von den Krankenkassen vernichtet werden, Kinderärzte sollen aussterben.

Wir möchten nicht mit einem kranken Kind 80km oder mehr Fahrerei in Kauf nehmen um es vom Kinderarzt behandeln zu lassen, wir brauchen die direkte Versorgung vor Ort. Die Kinder der Eltern, die kein zweites Auto haben, bleiben auf der Strecke! Hausärzte nehmen auch keine Kinder mehr an, aber das ist es ja auch nicht was wir wollen. Wir wollen nicht zum Hausarzt mit unseren Kindern, wenn wir das Recht auf einen Kinderarzt besitzen. Wir brauchen jede Stimme von euch, für unsere Zukunft, für unsere Kinder, auf deren Rücken die Ungerechtigkeit ausgetragen wird, weil sie sich nicht wehren können.

Und wer ist Schuld an dem Ganzen, keiner. Jeder schiebt dem anderen die Schuld in die Schuhe, Krankenkassen, Politik und KV.... Hauptübeltäter GBA, der zum größten Teil von den Krankenkassen gesteuert wird. Am Geld kann es nicht liegen... wir reden von Milliarden an Überschüssen, die die Krankenkassen im Keller horten. Bitte helft uns!!! Wir kämpfen für die beste Versorgung unserer Kinder!

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Elterninitiative Kleve aus Kleve
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,

    wir haben es bereits angekündigt: Wir haben eine zweite Petition zum Stopp des bundesweiten Ärztemangels in ländlichen Regionen gestartet. Bitte unterschreibt auch diese Petition: www.openpetition.de/!landarzt

    Helfen Sie uns außerdem, die Petition noch bekannter zu machen? Nur gemeinsam können wir viel Aufmerksamkeit und Druck erzeugen. openPetition hat unsere Petition auf Facebook und Twitter veröffentlicht - teilt auch gerne dort die Petition.

    +++ Direktlink zum Facebook-Post:
    www.facebook.com/openPetition/photos/a.305584669539756.64361.305564092875147/1768992523198956/

    +++ Direktlink zum Twitter-Post: twitter.com/oPetition/status/1019592997544120320

    Jedes “Gefällt mir” (Like), aber vor allem geteilte Inhalte (Shares) sorgen dafür, dass noch mehr Menschen von der Petition erfahren. Die Petition kann auch in Facebook-Gruppen geteilt werden.

    Wer nicht in den Sozialen Netzwerken ist, kann gerne per Whatsapp oder E-Mail Freunde, Kollegen und die Familie auf die Petition hinweisen.

    Vielen, vielen Dank für das Engagement und die enorme Unterstützung!

    Ihre
    Elterninitiative
    für eine bessere ärztliche Versorgung

  • Liebe Unterstützer unserer Petition gegen den Kinderärztemangel!

    Nachdem in den letzten Wochen nur noch vereinzelt neue Unterschriften gezeichnet wurden, haben wir uns entschlossen, unsere Petition nun zu schließen und in möglichst öffentlichkeitswirksamer Weise an Entscheidungsträger zu übergeben. Vorbereitende Gespräche mit Politikern laufen, sind aber noch nicht abgeschlossen, so dass wir leider noch keinen Termin angeben können.

    Wir möchten diese Rundmail nutzen, um uns bei Ihnen allen für die großartige Unterstützung zu bedanken, die uns immer wieder vorangetragen hat. Das gesetzte Quorum haben wir mit Ihrer Hilfe deutlich überschritten und die Reaktionen der Verantwortlichen zeigen schon, dass unser gemeinsames Anliegen in der Öffentlichkeit inzwischen deutlich ernster genommen wird, als noch vor 2 Jahren.

    Unser ganz besonderer Dank gilt den Mitarbeitern der Organisation openPetition, die nicht nur die hervorragende Software samt Auswertung kostenlos entwickelt und zur Verfügung gestellt haben, sondern uns auch im Verlauf immer wieder mit Rat und Tat zur Seite standen und uns vor allem immer wieder das Gefühl gegeben haben, dass sie unser Anliegen wichtig finden und alles tun wollen, um uns zum Erreichen des Quorums zu verhelfen.

    Und nun die gute Nachricht: Wir machen weiter !!!!

    Viele Reaktionen der Presse haben uns im letzten Jahr immer wieder gezeigt, dass die Zielrichtung unserer aktuellen Petition allzu leicht als lokal begrenzt angesehen werden konnte, obwohl wir alle wissen, dass es jede Menge anderer Regionen in Deutschland gibt, in denen ähnliche Versorgungsprobleme bestehen, wie in Kleve.

    Wir haben deshalb bereits eine neue Petition vorbereitet, die die prekäre Versorgung in Landregionen bundesweit und ohne Beschränkung auf eine Facharztgruppe anprangert und endlich faire und gleiche Planungsvorgaben für alle Bürger – unabhängig vom Wohnort – einfordert.

    Wir werden das openPetition-Team bitten, diese neue erweiterte Petition unmittelbar im Anschluss der öffentlichen Übergabe der „alten“ Petition freizuschalten. Das Quorum für eine bundesweite Aktion liegt allerdings bei 50.000 Unterschriften, ein sehr ehrgeiziges Ziel, aber die bisher von Ihnen erfahrene Unterstützung lässt uns hoffen, dass wir auch das schaffen können. Und dann wird niemand mehr Ihre und unsere Beschwerden als „gefühlte Probleme“ abtun können, wie es der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung noch im März in der TV-Sendung „Hart aber fair“ getan hat.

    Nun also unsere Bitte:
    Bleiben Sie mit uns am Ball, verfolgen Sie die lokale Presse und zeichnen Sie dann auch die neue Petition, wenn sie online gestellt ist! (gleiche Adresse, gleiches Verfahren) – dann hätten wir immerhin schon 4000 von 50.000 Stimmen sicher!

    Sprechen Sie inzwischen mit Freunden und Bekannten – bundesweit - und machen Sie sie auf unsere Aktion aufmerksam. Bitten Sie sie, sich auch für eine Verbesserung der Versorgungsplanung für Landregionen aktiv durch Unterzeichnung der neuen Petition einzusetzen.
    Wir werden dann wieder versuchen, die neue Petition mit Ihren Unterschriften in die öffentliche Wahrnehmung zu bringen und den Druck auf die politischen Entscheidungsträger zu erhöhen.

    In diesem Sinne, nochmals herzlichen Dank und auf Wiedersehen bei unserer neuen Petition

    Ihre
    Elterninitiative
    für eine bessere ärztliche Versorgung

  • Als Initiatoren der Petition möchten wir uns bei allen Unterzeichnern bedanken, die das Erreichen des Quorums inzwischen ermöglicht haben. Dieser Erfolg spornt uns nun an, unseren Blick auch auf andere Arztgruppen und über Kleve hinaus zu richten.
    Wir wissen ja, dass auch in vielen anderen Regionen schon schmerzhaft zu spüren ist, wie gering die Reserven für die ärztliche Versorgung bei Hausärzten und den meisten anderen Facharztgruppen inzwischen sind.
    Nachdem es gelungen ist, eine breitere Öffentlichkeit auf unser Anliegen aufmerksam zu machen, wollen wir unsere Petition nun auch überregional allen Bürgern als Plattform anbieten, die ihre Unzufriedenheit mit der medizinischen Versorgung in ihrer eigenen Region zum Ausdruck bringen wollen.
    Durch die Auswertung in Abhängigkeit von der Postleitzahl des Wohnortes ist es ja ohne weiteres möglich, alle Stimmen ihrem Ursprungsort zuzuordnen. Wenn eine ausreichende und breite Resonanz erkennbar ist, werden wir die Laufzeit der Petition weiter verlängern und natürlich in unserer Öffentlichkeitsarbeit auf die überregionale Resonanz aufmerksam machen.
    Jede Stimme kann so unserem Anliegen zusätzliches Gewicht geben, von den Verantwortlichen endlich wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung „auf dem Land“ zu fordern.

Pro

Landregionen werden in der sog. Bedarfsplanung ca. 40% weniger Fachärzte/Einwohner zugestanden. Das wird mit unterschiedlichen Maßeinheiten vertuscht. 100% Versorgung in Kleve wäre in Düsseldorf so schon eine Mangelversorgung mit Anspruch auf Unterstützung. Die Studie hat gezeigt, wie fatal die Folgen für die Bürger sind.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.