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https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Baumfreunde,
leider ist der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zur Herausgabe der geforderten Kontrollberichte für den Siemenspark – den ich dank Eurer sofortigen Unterstützung im Crowdfunding stellen konnte – nicht durchgegangen. Selbst gegenüber dem Verwaltungsgericht beruft sich das Baureferat (Gartenbau) auf formalrechtliche Gründe, nämlich die Vorwegnahme der Hauptsache im Eilverfahren (die Hauptsache wäre hier die endgültige Herausgabe der Kontrollberichte). Das Gericht ist dieser Argumentation gefolgt und hat die inhaltlichen Gründe nicht geprüft. Es wurde somit nicht untersucht, dass hier Abteilungsleiter und Rechtsbeistände des Referates nur Scheinangebote machen und ihr Wort brechen.
Das ist ein weiterer beängstigender Baustein unter den vielen Rechts- und Pflichtverletzungen der Referate beim Baumschutz auf öffentlichen Grünflächen in München.
Wir werden nun dennoch versuchen, das Scheinangebot einer Videokonferenz zu nutzen, um Einblick in diese (anzunehmenderweise nicht korrekten) Kontrollberichte zu erhalten.
Die restlichen Mittel aus dem Crowdfunding werde ich für weitere anstehende gerichtliche Schritte bereithalten (auch wenn sie nicht vollumfänglich ausreichen werden). Zudem stehe ich im Austausch mit weiteren Umweltorganisationen in der Hoffnung, hier zusätzliche Unterstützung zu gewinnen.
Als nächsten Schritt haben Greenpeace München und ich Gespräche mit zahlreichen Stadtratsfraktionen geführt, um Unterstützung zu organisieren, Missstände aufzudecken und baldige Gegenmaßnahmen für mehr Baumschutz einzufordern. Wir haben bisher bei allen Fraktionen Interesse und die Absicht zum Handeln wahrgenommen. Es stehen jedoch noch weitere Termine aus, weshalb ich derzeit noch nicht über konkrete Beschlüsse berichten kann. In diesen Gesprächen machen wir auch unmissverständlich klar, dass es ein untragbarer Zustand ist, dass die Münchner Baumschutzverordnung bislang nur für Privatgrundstücke gilt. Das ist einer der Hebel, der dringend angepackt und umgesetzt werden muss, damit die Stadt bei ihren eigenen Flächen denselben strengen Maßstab anlegt.
Aus den Gesprächen hat sich jedoch klar gezeigt: Das effektivste Mittel gegenüber den Referaten ist es, den öffentlichen Druck unvermindert aufrechtzuerhalten.
Das Gartenbaureferat hat in den von mir beobachteten Gebieten bereits in den Sommerferien begonnen, Bäume mit blauen Punkten zu kennzeichnen – selbst solche, die erst kurz zuvor in das Baumkataster aufgenommen wurden. Hier benötigen wir jetzt dringend Fotos aus dem Frühjahr und Sommer, die belegen, dass sich viele dieser Bäume in einem guten Zustand befinden. Ich habe bereits umfangreiche Fotodokumentationen angefertigt und hoffe, Ihr wart ebenfalls fleißig!
Im Oktober werden die Trupps vermehrt ausrücken, um weitere blaue Punkte zu verteilen. Wir werden für jeden markierten Baum den Nachweis der Standunsicherheit einfordern. Dafür sind Eure Fotos zwingend notwendig.
Wer mir noch Fotos von Bäumen übermitteln möchte – hier zur Erinnerung:
Bitte ladet Eure Fotos zur Baumdokumentation unter dem unten stehenden Link hoch. Die korrekte Dateibenennung ist dabei besonders wichtig für die spätere Zuordnung. Hier einige Beispiele aus meiner Dokumentation:
- Format 1: Fortlaufende Nummer_Straße_Hausnummer (oder Laterne)_Datum_Name
- Beispiel: 01_Schön_90_L805_18062026_Riszterer.jpg
- (Hinweis: Bei gegenüberliegender Straßenseite gerne gg. vor der Haus- oder Laternennummer angeben. Der Name ist optional, aber hilfreich für spätere Rückfragen).
- Format 2 (falls der Baum ein kleines rechteckiges Nummernschild hat):
- Ort_Straße_Hausnummer_Abschnitt_Baumnummer_Datum_Name
- Beispiel: Waldfriedhof_Solln_G27_B00029_28052026_Riszterer.jpg
Meine Cloud „Baumfotos München 2026“ findet Ihr hier:
https://cloud.wechange.de/s/RbxKLqfrKMoZT5A
Falls Ihr Fragen habt, meldet Euch gerne jederzeit.
So viel zum aktuellen Stand – ich melde mich wieder, sobald es Neuigkeiten gibt. Bleibt wachsam und laut! Und verbreitet unser Wissen und die Petitionen weiter.
Herbstliche Grüße
Eure Baumschützerin
Rossy Riszterer
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https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Baumfreunde,
nach intensiven Recherchen und der Auswertung mühsam erwirkter Akteneinsichten zu den massenhaften Fällungen auf öffentlichen Grünflächen, Friedhöfen sowie in Landschaftsschutzgebieten (LSG) und Biotopen in München liegen nun handfeste Beweise für systemische Willkür und Rechtsverstöße vor. Diese Belege liefern eine solide Basis für gerichtliche Schritte!
Die Auswertung offenbart folgende Hauptprobleme:- Rechts- & Transparenzverstöße: Unvollständige Akteneinsicht nach dem BayUIG, fehlerhafte Meldeberichte an die BAs, Missbrauch der Pflege-Ausnahme (§ 4 BaumSchV) und rechtswidrige Eingriffe auf Fremdgrund.
- Fehlender Naturschutz & Artenschutz: Unberechtigte, genehmigungsfreie Fällungen in LSGs/Biotopen, Verstöße gegen die Vogelbrutzeit und vorgeschobene Verkehrssicherungspflichten in Waldarealen.
- Fachliche Mängel & manipulierte Befunde: Regelwidrige FLL-Kontrollen sowie mutmaßlich fiktive Angaben zum Kronenzustand zur Rechtfertigung von Eschenfällungen.
- Fragwürdige Praxis & irreführende Bilanzen: Hohe Dunkelziffer bei Fällungen, Schönfärberei der Baumbilanz durch die Einberechnung von Sämlingen und die Vergabe exzessiver Rückschnitte an reine Fällfirmen.
Der nächste Schritt: Eilantrag bei Gericht
Besonders eklatant: Die geforderten Kontrollberichte – wie etwa für den Siemenspark – werden mir trotz Dienstaufsichtsbeschwerde bis heute vorenthalten; andere Unterlagen wurden nur unter enormen Hürden herausgegeben.
Um diesen Zustand zu beenden und Fällungen zu stoppen, ist als nächster Schritt ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung (Eilantrag) beim Verwaltungsgericht erforderlich.
Da auch später weitere juristische Schritte dringend notwendig sind, habe ich – wie von einigen von Euch vorgeschlagen – ein Crowdfunding ins Leben gerufen, um die anfallenden Verfahrenskosten zu stemmen:Transparenzversprechen: Jeder Cent fließt direkt in die Gerichtskosten dieses Eilverfahrens. Sollten wir gewinnen und die Stadt zur Kostenerstattung verpflichtet werden, werden alle überschüssigen Spenden zweckgebunden für den lokalen Baumschutz und zukünftige Naturschutz-Aktionen in unseren Vierteln verwendet.
Professionelle Hilfe & Politische Initiative
Zwar könnte ich den Eilantrag theoretisch selbst einreichen, juristischer Beistand verleiht der Sache jedoch deutlich mehr Gewicht und Nachhaltigkeit. Wenn Ihr selbst im Umweltrecht tätig seid oder Anwälte seid oder kennt, die uns unterstützen möchten, meldet Euch bitte direkt bei mir!
Parallel dazu habe ich mit Unterstützung von Greenpeace damit begonnen, Mitglieder des Münchner Stadtrats zu kontaktieren. Unser Ziel: Nach den Sommerferien muss das Thema auf die Tagesordnung des Stadtrats, damit noch in diesem Herbst verbindliche Änderungen zum Schutz unseres alten Baumbestands beschlossen werden.
Erste Erfolge & Aufruf zur Fotodokumentation!
Unsere Arbeit zeigt bereits Wirkung: Das Gartenbaureferat beginnt derzeit (z. B. in der Schönstraße, im Siemenspark und im Waldfriedhof), Bäume in ein Baumkataster aufzunehmen – eine Praxis, die bisher stets verweigert wurde.
Doch Vorsicht: Wir müssen genau hinschauen, ob dies nur eine Beruhigungspille ist. Nummerierte Bäume dürfen im Herbst keinesfalls einfach mit einem blauen Punkt zur Fällung freigegeben werden!
Bitte helft weiterhin mit:- Bitte beobachtet die Grünflächen und Schutzgebiete in Eurer Umgebung aufmerksam.
- Macht Fotos von Kennzeichnungen, Baumzuständen und Fällungen (mit Datum und genauer Ortsangabe).
Vielen Dank für Euren großartigen Einsatz und Eure Unterstützung – für die Münchner Bäume und unsere Lebensqualität in der Stadt!
Herzliche Grüße
Eure Baumschützerin
Rossy Riszterer
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https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten
Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,
ich habe nun die optimale, unabhängige Lösung für die Sammlung der aktuellen Baumfotos vom Baum-und Kronenzustand unserer Bäume ab Mai 2026 gefunden.
Daher bitte ich Euch nun Eure Fotos zur Baumdokumentation unter folgendem Link mit folgender Benennung hochzuladen – die Benennung ist ganz wichtig für die spätere konkrete Zuordnung des Baumes. Hier Beispiele aus meiner Dokumentation: Nummerierungen falls mehrere Bilder für einen Ort, Straße, direkte Hausnummer (falls gegenüberliegende Straßenseite dann gg. vor Laternen- oder Hausnr.) oder Laterne bei Hausnr., Aufnahmedatum, Name (nur, wenn Ihr ihn angeben wollt, gut für spätere Nachfragen). Wenn Bäume kleine rechteckige Schilder mit Nummern haben, sind sie im Kartaster, dann bitte diese Nummer dazuschreiben:
01_Schön_90_L805_18062026_Riszterer.jpg
(Nr_Straße_Hausnummer_Laternennummer_Datum_Name)
Waldfriedhof_Solln_G27_B00029_28052026_Riszterer.jpg
(Ort_Straße_Hausnummer_Abschnitt_Baumnummer_Datum_Name)
Meine Cloud ‚Baumfotos München 2026‘ findet Ihr hier:
https://cloud.wechange.de/s/RbxKLqfrKMoZT5A
Falls jemand Fragen hat, gerne melden.
Hier noch News zu meinen Aktionen:
Akteneinsicht offenbart massive Mängel bei Baumfällungen im Münchner Süden
Aktueller Sachstand:Nach monatelanger Verzögerung und einer notwendigen Untätigkeitsbeschwerde konnte diese Woche endlich die geforderte Akteneinsicht beim Gartenbaureferat stattfinden. Im März hat ich beim Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) Fällgenehmigungen für Landschaftsschutzgebiete (LSG) angefordert. Die brisanten Hintergründe:
1. Zuständigkeitsgerangel der Behörden
- Ablehnung durch das RKU: Frau Dr. Kugler lehnte die Zuständigkeit ab. Ihre Begründung: Ein Großteil der LSG-Flächen im Münchner Süden sei von der Stadt zu Waldgebieten erklärt worden. Daher würden Naturschutzgesetze angeblich nicht gelten und das Gartenbaureferat sei in der alleinigen Verantwortung.
- Rechtsauffassung: Entgegen der Einschätzung der Stadt besteht in tatsächlichen Waldgebieten jedoch gerade keine Verkehrssicherungspflicht, auf die sich das Gartenbaureferat stützt.
2. Erschütterndes Ergebnis der Akteneinsicht
Nach einer weiteren Untätigkeitsbeschwerde an Frau Ehbauer wurde nun Einsicht in die Baumkontrollberichte gewährt. Die Auswertung fördert alarmierende Zustände zutage:- Fehlende Kontrollberichte: Es werden entgegen den Vorgaben offenbar gar keine ausführlichen oder nachvollziehbaren Baumkontrollberichte geführt.
- Fiktive Beurteilungen: Stattdessen wurden teils übertrieben negative Baumzustandsbeurteilungen praktiziert, wie sie auch in den Listen an den Bezirksausschuss (BA) zu finden sind. Auf dieser dünnen Datenbasis wurden dann Fällungen beauftragt.
- Zahlen der Fällungen stimmen nicht: Anstatt der angekündigten Listen über 495 Bäume im Bezirk 19, die den Fällungen entsprechen sollen, wurden nur Unterlagen für einen Teil vorgelegt.
So geht es weiter: Ich bin aktuell dabei, die lückenhaften Unterlagen auszuwerten und gezielt nach beweisbaren Verstößen zu recherchieren, da das Gartenbaureferat für vieles Ausreden hat. Ein detaillierter Bericht zu den Ergebnissen und weiteren Schritten wird folgen.
Auf jeden Fall ist das Gartenbaureferat alarmiert und weiß jetzt, dass es professionell beobachtet wird.Weiter bleibt wichtig, dass wir noch mehr Stimmen für die laufenden Petitionen sammeln. Ich konnte beide jetzt bis Anfang Dezember verlängern.
https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten
Vielen Dank und herzliche Grüße
Eure Baumschützerin
Rossy Riszterer
Weil die Natur in unserer Heimat erhalten werden und geschüttzt werden muss - sich als Hitzeschutz.