Region: München

Noch 14 Tage

Alten Baumbestand im Sollner Waldfriedhof erhalten

Petition richtet sich an
Baureferat München

315 Unterschriften

63 %
500 für Sammelziel

315 Unterschriften

63 %
500 für Sammelziel
  1. Gestartet Dezember 2024
  2. Sammlung noch 14 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Baureferat München

Im Waldfriedhof Solln werden jährlich durchschnittlich 10 Bäume gefällt. Um wieder sind viele alte Bäume mit dem blauen Punkt zur Entnahme gekennezeichnet. Der 'Wald' auf diesem Friedhof besteht noch aus großen alten Bäumen, die jedes Jahr weniger werden. Man sucht hier für einen Angehörigen einen Platz zur Ruhe aus und geht davon aus, dass dieser Frieden bringen wird. Dabei kommen jedes Jahr Bagger, Kräne und sägen und minimieren den Baumbestand und die Umgebung der Gräber. Es sind hier uralte Bäume darunter, die Schutz bieten und ein lange Geschichte beinhalten, neben ihren Klimaschutzfähigkeiten und Ihrer Schönheit. Bei starkem Wind wird der Friedhof sowieso für Besucher gesperrt, sodass hier keine Gefahr für Verkehrschutz besteht. Ein Teil der zur 'Entnahme' gekennzeichneten Bäume sind gar nicht krank oder schwach. Es wird immer wieder der Borkenkäfer oder das Eschentriebsterben angeführt. Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass einige Bäume, die in der Vergangenheit zum Fällen gekennzeichnet waren und wohl aus Kapazitätsgründen nicht gefällt wurden, immer noch stehen und sich Ihres Lebens freuen.
Daher müssen wir verhindern, dass noch mehr von den Alten Bäumen gefällt werden, sonst ist das bald kein 'Wald'friedhof mehr.

Begründung

Ich bitte dringend um Ihre Unterstützung, um dem Gartenbaureferat München zeigen zu können, dass vielen Menschen aus dem Münchner Süden die Bäume im Waldfriedhof Solln am Herzen liegen und wir diese erhalten wollen. Ich habe der Leitung des Gartenbaureferates München Süd, der verantwortlich für die Fällungen ist, im Jan. 2025 die ersten 100 Unterschriften übersendet, in der Hofnung die geplanten Fällung für das Frühjahr 2025 verhindern zu können. Leider hat ihn der Bürgerwunsch nach Erhaltung des alten Baumbestandes nicht interessiert. Er hält an seinem Verjüngungskonzept fest und so wurden im Februar 16 alte Bäume gefällt. Um nun die Fortsetzung der Fällungen im nächsten Jahr zu stoppen, bitte ich weiterhin um Ihre Unterschrift, ich werde die Petition im Herbst zusätzlich der Friedhofsverwaltung übergeben, damit diese auch vom Willen der Bürger und Grabbesitzer informiert ist und nicht einfach zusehen kann. Vielen Dank.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rossy Riszterer, München
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.12.2024
Sammlung endet: 08.06.2026
Region: München
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

    In den Fälllisten, die der BA19 vom Gartenbaureferat für die Fällungen im Frühjahr 2026 bekommen hat, ist bei den meisten Bäumen, nicht nur bei Eschen, als Schadbild angegeben, dass die Kronen zu 75% oder sogar 100% abgestorben sein.
    Das entspricht höchstens bei der Hälfte der gefällten Bäume der Wahrheit. Ein geringerer Befall erklärt nämlich keine Fällung.
    Aber nachdem das ja niemand kontrolliert und es nur darum geht, in diesen Listen Gründe einzutragen, die eine Fällung auf den ersten Blick rechtfertigen, ist das im Nachhinein leider nicht nachzuweisen.

    Daher sollten wir für den Herbst vorbauen. Ich habe die Mitarbeiter des Gartenbaureferates schon bei der Sichtung der Bäume angetroffen. Sie müssen den Baumbestand 2mal im Jahr begutachten, einmal im belaubten Zustand (also jetzt) und einmal ohne Laub im Herbst. Dann können sie behaupten, dass die Kronen zu 75 oder sogar 100% abgestorben sind, da man das ja nicht mehr sehen kann und die Bäume zum fällen kennzeichnen.

    Um dem etwas entgegenzusetzen, habe ich begonnen, die Eschen und weitere Bäume im meinem Umfeld und Bewegungsgebiet, jetzt zu fotografieren, um den Kronenzustand zu dokumentieren. Dazu muss man, wie ich von den Gartenbaumitarbeitern gelernt habe ;-) die Nummer an den Straßenlaternen notieren, um den Standort des Baumes angeben zu können. Ich mache daher erst ein Foto von der Laternennummer oder der Hausnr. und dann von der Baumkrone. So kann ich nachher das Foto mit Standort benennen.

    Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen. Es wäre sehr hilfreich, wenn Ihr das in Eurem Umfeld auch machen würdet. Dann haben wir im Herbst Beweismaterial, wenn plötzlich Bäume für krank erklärt und zum Fällen gekennzeichnet werden.

    Eine zentrale Sammelstelle für die Bilder muss ich noch finden. Werde diese durchgeben sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe. Wer ein Lösung weiß, gerne melden.

    Eure Baumschützerin

    Rossy Riszterer

  • https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

    jetzt beginnt schon der Sommer und es hat im Frühling wieder viel zu wenig geregnet, nämlich nur 12 % der Regenmenge, die die Natur eigentlich für Ihre Entfaltung im Frühling bräuchte.

    Nachdem das Gartenbaureferat keine präventiven Maßnahmen ergreift, um den Baumstand in München zu schützen und zu erhalten, möchte ich Euch alle um Hilfe bitten.
    Wenn wir Münchner alle zusammen helfen, können wir unseren Baumbestand stärken und helfen ihn zu bewahren.

    Bitte sucht Euch ein, zwei oder auch drei Bäume in Eurer am besten regelmäßig frequentieren Umgebung und wässert diese mindestens 1 x pro Woche (besser natürlich 2 x oder mehr).
    Wenn die Bäume keine Trockenheit leiden, werden sie auch nicht schwach und anfällig für Krankheiten, sodass im Herbst das Gartenbaureferat wieder kommen kann und behaupten sie fällen zu müssen.

    Natürlich braucht ein Baum viel Wasser, aber auch wenige Liter sind eine Hilfe. Bäume sind schlaue Lebewesen und verwerten jeden Tropfen. Langsam wässern und warten bis Pfützen verschwinden ist wichtig, damit das Wasser versickern kann.
    Eine durchschnittliche Gießkanne hat 5 Liter. Ich bringe meinen auserwählten Bäumen möglichst 5-6 Gießkannen voll Wasser. Auch Wasserflaschen oder Kanister eigenen sich perfekt für den Wassertransport auf dem Fahrrad. Das ist übrigens gleichzeitig eine sportliche Betätigung in der Natur :-)

    Wer noch mehr tun möchte, kann die Bäume düngen, z.B. mit Zwiebeljauche. Neben Pilzschutz enthält diese wertvolle Nährstoffe wie Kalium, Schwefel und Phosphor:
    https://utopia.de/ratgeber/zwiebeljauche-so-einfach-machst-du-das-natuerliche-pflanzenschutzmittel_534943/

    Diese einfach im Verhältnis 1:10 ins Gießwasser geben.

    Ein weiterer, Respekt einflößender Schutz für Bäume ist sie in einen heiligen Kontext zu stellen und so unantastbar zu machen.

    Dazu gibt es vom Erzbistum Köln ein tolles, deutschlandweites Umweltprojekt `‘Religions go green’ für interreligiöse Baumpatenschaften, an dem alle – unabhängig von der Religionszugehörigkeit – teilnehmen können.

    So einfach geht’s:
    Ergänzt einfach dieses [oben eingefügtes PDF-Schild] mit Eurem Namen, druckt es aus und befestigt es geschützt (z. B. in einer Prospekthülle) mit Schnur oder Draht am Baum.
    Ein so gekennzeichneter Baum genießt eine höhere, symbolische Hemmschwelle gegenüber einer Kennzeichnung mit dem blauen Punkt und Fällung durch das Gartenbaureferat.
    On Top:
    Wenn Ihr mir ein Foto Eures gekennzeichneten Baumes mit Standortangabe schickt, nehme ich ihn in einen Patenschaftenkatalog auf. Dieser kann sicher ein nützliches Instrument werden.
    Bitte verbreitet diesen Aufruf weiter, wenn sich viele beteiligen, können wir durch zivilen Baumschutz unsere Bäume retten und der Stadt zeigen, wie man’s macht!

    Vielen Dank im Voraus.

    Eure Baumschützerin

    Rossy Riszterer

  • https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

    der Waldfriedhof Solln ist Landschaftsschutzgebiet.

    Baumfällungen durch ein Gartenbaureferat oder ähnliche städtische Stellen in Landschaftsschutzgebieten in Bayern unterliegen strengen naturschutzrechtlichen Vorschriften. Da Landschaftsschutzgebiete (LSG) besonderen Schutz genießen, ist für Fällungen in der Regel eine behördliche Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde erforderlich, auch wenn das Gartenbaureferat als Teil der Verwaltung handelt. 

    Ich habe der Unteren Naturschutzbehörde eine Foto-Dokumentation von den massiven Fällungen des Gartenbaureferates in 12 Landschaftsschutzgebieten im Münchner Süden vorgelegt (auch im März in der Vogelbrutzeit) und den Nachweis der erforderlichen Genehmigungen und Vorlage der Fachgutachten, die vor einer Baumbeseitigung prüfen, ob der Baum durch fachgerechte Schnittmaßnahmen erhalten werden kann.

    Darauf habe ich eine anonyme Antwort der UNB erhalten, die sich wie ein Wikipedia-Auszug zum Thema Eschensterben und Hallimasch liest und auch hier wird pauschal die Verkehrssicherheit als oberste Rechtfertigung angeben. In weiteren Gesprächen mit der UNB habe ich erfahren, dass man das nicht so eng sieht, da im Gartenbaureferat ja Fachleute am Werk wären und man ja Bürokratie einsparen wolle.

    In Landschaftsschutzgebieten gilt aber als oberstes Ziel der Erhalt der Ökosysteme, Biodiversität, Bodenschutz, Windschutz, Mirkoklima und Artenschutz und nicht die Verkehrssicherheit!

    Auf wiederholte, nachdrückliche Aufforderung habe ich wieder eine anynome Mitteilung darüber erhalten, dass die Angelegenheit an das Gartenbaureferat weitergeleitet wurde.

    Hier werden nicht nur Verantwortlichkeiten hin und her geschoben, die UNB vernachlässigt Ihre Aufsichtspflicht und ist untätig.

    Es ist sehr beängstigend festzustellen, dass die Landschaftsschutzgebietsschilder bedeutungslos sind und LSGs in München gar keinen Schutz haben.

    Ich werde nun eine Untätigkeitsbeschwerde einlegen und sehen, was die Referatsleitung unternimmt.

    Das Gartenbaureferat ist auf jeden Fall alarmiert, da nun plötzlich an sehr vielen Bäumen im Waldfriedhof kleine weiße Schilder mit Nummern angebracht werden, die bedeuten, dass der Baum ins Baumkataster aufgenommen wurde und unter dokumentierter Beobachtung steht. Laut Baumpflegerichtlinie muss jeder Baum bevor er gefällt wird, nachweislich beobachtet, bei Schadensvermutung ein Gutachten erstellt werden und erst dann darf er zum Fällen gekennzeichnet werden. Dieser Prozess dauert mindestens ein Jahr (Kennzeichnung Frühjahr, nächste Kontrolle Herbst, bei Schadensfeststellung Gutachten, Fällung Frühjahr). Das wurde bisher nicht gemacht!
    Aber es heißt auch, dass das Gartenbaureferat plant viele dieser Bäume Anfang 2026 zu fällen!

    Ich bleibe dran, es ist sehr viel zu tun. Unterstützung immer willkommen.

    Wir haben bisher 283 Unterschriften und noch 50 Tage bis zum Ende der Petition.

    Herzliche Grüße

    Eure Baumschützerin

    Rossy Riszterer

Warum Menschen unterschreiben

Alter Baumbestand ist für das Stadtklima immer wichtiger!

Weil Bäume uns schützen.

Siehe Text der Petentin, Fr. Riszteter

Ohne eine gesunde Natur kann auch der Mensch nicht (über-)leben!

Weil der alte Friedhof so bleiben soll, wie er ist

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