Region: München

Alten Baumbestand im Sollner Waldfriedhof erhalten

Petition richtet sich an
Baureferat München

293 Unterschriften

59 %
500 für Sammelziel

293 Unterschriften

59 %
500 für Sammelziel
  1. Gestartet Dezember 2024
  2. Sammlung noch > 7 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Baureferat München

Im Waldfriedhof Solln werden jährlich durchschnittlich 10 Bäume gefällt. Um wieder sind viele alte Bäume mit dem blauen Punkt zur Entnahme gekennezeichnet. Der 'Wald' auf diesem Friedhof besteht noch aus großen alten Bäumen, die jedes Jahr weniger werden. Man sucht hier für einen Angehörigen einen Platz zur Ruhe aus und geht davon aus, dass dieser Frieden bringen wird. Dabei kommen jedes Jahr Bagger, Kräne und sägen und minimieren den Baumbestand und die Umgebung der Gräber. Es sind hier uralte Bäume darunter, die Schutz bieten und ein lange Geschichte beinhalten, neben ihren Klimaschutzfähigkeiten und Ihrer Schönheit. Bei starkem Wind wird der Friedhof sowieso für Besucher gesperrt, sodass hier keine Gefahr für Verkehrschutz besteht. Ein Teil der zur 'Entnahme' gekennzeichneten Bäume sind gar nicht krank oder schwach. Es wird immer wieder der Borkenkäfer oder das Eschentriebsterben angeführt. Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass einige Bäume, die in der Vergangenheit zum Fällen gekennzeichnet waren und wohl aus Kapazitätsgründen nicht gefällt wurden, immer noch stehen und sich Ihres Lebens freuen.
Daher müssen wir verhindern, dass noch mehr von den Alten Bäumen gefällt werden, sonst ist das bald kein 'Wald'friedhof mehr.

Begründung

Ich bitte dringend um Ihre Unterstützung, um dem Gartenbaureferat München zeigen zu können, dass vielen Menschen aus dem Münchner Süden die Bäume im Waldfriedhof Solln am Herzen liegen und wir diese erhalten wollen. Ich habe der Leitung des Gartenbaureferates München Süd, der verantwortlich für die Fällungen ist, im Jan. 2025 die ersten 100 Unterschriften übersendet, in der Hofnung die geplanten Fällung für das Frühjahr 2025 verhindern zu können. Leider hat ihn der Bürgerwunsch nach Erhaltung des alten Baumbestandes nicht interessiert. Er hält an seinem Verjüngungskonzept fest und so wurden im Februar 16 alte Bäume gefällt. Um nun die Fortsetzung der Fällungen im nächsten Jahr zu stoppen, bitte ich weiterhin um Ihre Unterschrift, ich werde die Petition im Herbst zusätzlich der Friedhofsverwaltung übergeben, damit diese auch vom Willen der Bürger und Grabbesitzer informiert ist und nicht einfach zusehen kann. Vielen Dank.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rossy Riszterer, München
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.12.2024
Sammlung endet: 08.06.2026
Region: München
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

    der Waldfriedhof Solln ist Landschaftsschutzgebiet.

    Baumfällungen durch ein Gartenbaureferat oder ähnliche städtische Stellen in Landschaftsschutzgebieten in Bayern unterliegen strengen naturschutzrechtlichen Vorschriften. Da Landschaftsschutzgebiete (LSG) besonderen Schutz genießen, ist für Fällungen in der Regel eine behördliche Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde erforderlich, auch wenn das Gartenbaureferat als Teil der Verwaltung handelt. 

    Ich habe der Unteren Naturschutzbehörde eine Foto-Dokumentation von den massiven Fällungen des Gartenbaureferates in 12 Landschaftsschutzgebieten im Münchner Süden vorgelegt (auch im März in der Vogelbrutzeit) und den Nachweis der erforderlichen Genehmigungen und Vorlage der Fachgutachten, die vor einer Baumbeseitigung prüfen, ob der Baum durch fachgerechte Schnittmaßnahmen erhalten werden kann.

    Darauf habe ich eine anonyme Antwort der UNB erhalten, die sich wie ein Wikipedia-Auszug zum Thema Eschensterben und Hallimasch liest und auch hier wird pauschal die Verkehrssicherheit als oberste Rechtfertigung angeben. In weiteren Gesprächen mit der UNB habe ich erfahren, dass man das nicht so eng sieht, da im Gartenbaureferat ja Fachleute am Werk wären und man ja Bürokratie einsparen wolle.

    In Landschaftsschutzgebieten gilt aber als oberstes Ziel der Erhalt der Ökosysteme, Biodiversität, Bodenschutz, Windschutz, Mirkoklima und Artenschutz und nicht die Verkehrssicherheit!

    Auf wiederholte, nachdrückliche Aufforderung habe ich wieder eine anynome Mitteilung darüber erhalten, dass die Angelegenheit an das Gartenbaureferat weitergeleitet wurde.

    Hier werden nicht nur Verantwortlichkeiten hin und her geschoben, die UNB vernachlässigt Ihre Aufsichtspflicht und ist untätig.

    Es ist sehr beängstigend festzustellen, dass die Landschaftsschutzgebietsschilder bedeutungslos sind und LSGs in München gar keinen Schutz haben.

    Ich werde nun eine Untätigkeitsbeschwerde einlegen und sehen, was die Referatsleitung unternimmt.

    Das Gartenbaureferat ist auf jeden Fall alarmiert, da nun plötzlich an sehr vielen Bäumen im Waldfriedhof kleine weiße Schilder mit Nummern angebracht werden, die bedeuten, dass der Baum ins Baumkataster aufgenommen wurde und unter dokumentierter Beobachtung steht. Laut Baumpflegerichtlinie muss jeder Baum bevor er gefällt wird, nachweislich beobachtet, bei Schadensvermutung ein Gutachten erstellt werden und erst dann darf er zum Fällen gekennzeichnet werden. Dieser Prozess dauert mindestens ein Jahr (Kennzeichnung Frühjahr, nächste Kontrolle Herbst, bei Schadensfeststellung Gutachten, Fällung Frühjahr). Das wurde bisher nicht gemacht!
    Aber es heißt auch, dass das Gartenbaureferat plant viele dieser Bäume Anfang 2026 zu fällen!

    Ich bleibe dran, es ist sehr viel zu tun. Unterstützung immer willkommen.

    Wir haben bisher 283 Unterschriften und noch 50 Tage bis zum Ende der Petition.

    Herzliche Grüße

    Eure Baumschützerin

    Rossy Riszterer

  • www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

    der Sollner Waldfriedhof gehört auch zum Landschaftsschutzgebiet. Hier sind Fällungen von der Baumschutzbehörde zu genehmigen. Auf Anfrage bei der Unteren Naturschutzbehörde hat man mich bzgl. der Zuständigkeit an das Referat für Klima und Umwelt verwiesen.

    Daraufhin habe ich beigefügtes pdf mit einer Fotodokumentation der massiven Fällungen und Rodungen in Landschaftsschutzgebieten im Münchner Süden, die bis in die Vogelbrutzeit hineinreichen, an das RKU gesandt und nach den Genehmigungen gefragt, auch auf die übertriebenen Maßnahmen und Kahlschläge hingewiesen und ein Überprüfung gefordert.
    Daraufhin habe ich eine anonyme Antwort mit der pauschalen Rechtfertigung durch das Eschentriebsterben und Pilzkrankheiten erhalten.
    Außerdem habe ich erfahren, dass das RKU seiner Aufsichtspflicht nicht nachgeht, weil im Gartenbaureferat auch Fachleute seien und man ja Bürokratie abbauen möchte.
    Das bedeutet dann also, dass in Landschaftsschutzgebieten kein besonderer Schutz gilt, weil auch hier das Argument der Verkehrssicherheit als Pauschalbegründung eingesetzt wird und nicht die Belange des Umweltschutzes, des Klimaschutzes, der gesunden Wohn- und Lebensverhältnissen und dem Erhalt der Artenvielfalt.
    Ich habe natürlich nochmal vehement nachgehakt und werde weiter darüber berichten.

    Bitte informieren Sie auch Ihr Umfeld über diese beängstigenden Tatsachen, damit noch mehr Münchner Bürger Bescheid wissen und wir neue Unterstützer finden.

    Es bleibt zu hoffen, dass mit der neuen grünen Rathausspitze auch ein grünerer Rückhalt einzieht.

    Herzliche Grüße

    Ihre Baumschützerin
    Rossy Riszterer
  • www.openpetition.de/petition/seite2/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer und Baumfreunde,

    im Januar und Februar hat das Gartenbaureferat im Waldfriedhof Solln wieder mind. 12 Bäume gefällt, vielleicht sind es noch mehr, kann sein, dass ich Fällungen übersehen habe.
    So schrumpft der alte Baumstand Jahr für Jahr und der 'Wald' lichtet sich.
    Kleine Nachpflanzungen für die letztes Jahr 17 entnommenen Bäume, die sowieso kein echter Ersatz für die verlorenen, alten Bäume sind, habe ich nur 6 ausmachen können.
    Ich habe dem Gartenbaureferat mehrfach abgeschrieben und einen Stopp der Fällungen verlangt, aber Herr Whippey (zuständiger Kennzeichner der Fällungen im Waldfriedhof Solln), Herrn Heil (Gebietsleiter Gartenbau Süd) und auch die Friedhofsentwicklung München haben nicht reagiert.
    Wir haben jetzt rund 200 Unterschriften und noch 3 Monate Zeit, noch mehr Unterstützer zu sammeln. Danach endet die Petition und ich werde sie überreichen.
    Bitte helfen Sie mit, leiten Sie die Petition weiter, damit wir noch mehr Druck bei der Gartenbaubehörde ausüben können, um der Vernichtung des Baumbestandes Einhalt zu gebieten.
    Selbst die Leiterin der Gartenbaubehörde Dr. Jeanne-Marie Ehbauer von den Grünen sieht keinen Handlungsbedarf und setzt sich in keinster Weise für den Baumschutz ein. Sie hält einfach nur blind schützend Ihre Hand über die Maßnahmen des Gartenbaureferates.

    Ich habe noch eine weitere Petition zum Baumschutz aufgesetzt, da die Münchner Baumschutzverordnung nur für Privatgrundstücke gilt.
    Dieses Petition unterstützt auch den Baumschutz auf Friedhöfen.

    www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

    Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

    Ihre Baumschützerin

    Rossy Riszterer

Warum Menschen unterschreiben

Alte Bäume sind nicht einfach zu ersetzen, wir brauchen sie für die Klimaanpassung der Stadt

Wir brauchen jedes Baum, besonders alte Bäume. Source IPCC 2022

Mehr Bäume, weniger Beton.

Die Stimmung ist einzigartig,
jeder Baum zählt, alte Bäume zählen doppelt.

Bäume sind Leben, alte Bäume Lebensgefährten

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