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Bild zur Petition mit dem Thema: Ambulante psychiatrische Versorgung AUCH in Sachsen-Anhalt Ambulante psychiatrische Versorgung AUCH in Sachsen-Anhalt
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Norbert Bischoff- Minister für Arbeit und ...
  • Region: Sachsen-Anhalt mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 1.222 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Ambulante psychiatrische Versorgung AUCH in Sachsen-Anhalt

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Was wollen wir ändern: • Die ambulante Versorgung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung ist in keinem Bundesland so unterrepräsentiert wie in Sachsen-Anhalt. Das wollen wir ändern! • Anbieter, zum Beispiel von Soziotherapie, werden in Sachsen-Anhalt nicht ausreichend finanziert: Gute ambulante Versorgung im sozialen Umfeld, die Allen nützt, muss sie uns auch Wert sein! • Viele Betroffene wollen im Krisenfall zu Hause Hilfe erhalten und nicht, mangels ambulanter Alternativen, ins Krankenhaus müssen!

Da durch gesetzlich vorgesehene ambulante Angebote Krankenhausbetten eingespart werden könnten, wird es aber nicht teurer, sondern besser!

Begründung:

Notwendige soziale und medizinische Interventionen sollten nach dem Prinzip "ambulant vor stationär" erfolgen – auch, oder GERADE bei psychischen Problemen! Deswegen gehören ambulante Angebote, wie zum Beispiel die Soziotherapie gem. § 37 a SGB V seit über 10 Jahren zum Leistungskatalogen der Krankenkassen. Bei uns in Sachsen- Anhalt gibt es sie nicht.

Ambulant statt stationär behandelt zu werden, bedeutet: • Sinnvolle und notwendige Unterstützung in der gewohnten Umgebung, nämlich zu Hause • Erhalt der Selbständigkeit • mehr Selbstbestimmung • mehr Möglichkeiten, den Gesundungsprozess und den Tag individuell zu gestalten • vorhandene Fähigkeiten und Ressourcen können besser genutzt werden • Sicherung der Arbeitsfähigkeit • Erhalt der sozialen Kontakte zu Familie und Freunden – keine Besuchszeiten • Es braucht nichts geregelt werden für Haustiere, Post, Pflanzen, Kinder oder pflege- bedürftige Angehörige

Also mehr Lebensqualität für Betroffene und ihre Angehörigen.

Das alles belastet die sozialen Kassen möglicherweise weniger, als teure Aufenthalte im Krankenhaus. Wir brauchen nicht mehr Geld, wir brauchen es an anderer Stelle. Oft wird gespart mit Folgen, die uns langfristig teuer zu stehen kommen. Beim Ausbau ambulanter Angebote gilt hingegen: Nicht "Einsparen durch Streichen”, sondern "Einsparen durch Verbessern".

Wenn Sie mehr wissen wollen, gibt es weitere Informationen auf: www.ingrids-stimme.de.to, unter den Menu Punkt „ Petition Ambulante Versorgung“ und auf www.bv-soziotherapie.de/willkommen.html weitere Informationen zum Thema. Den Text dieser Petition und eine Liste für Unterschriften können Sie herunterladen auf www.ingrids-stimme.de.to

Aktuelle Verhandlungen verliefen bisher ergebnislos. Wir fordern alle Verantwortlichen - die Abgeordneten, den Sozialminister, die Krankenkassen - auf, jetzt Weichen zu stellen und zu handeln für mehr Qualität, die langfristig allen zu Gute kommt!

Unterstützen Sie uns! Wir brauchen Ihre Unterschrift - JETZT.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Merseburg, 27.09.2013 (aktiv bis 26.11.2013)


Debatte zur Petition

PRO: Hilfe für Betroffene und Angehörige, es ist so wichtig,dass keiner zurück bleibt.

Noch kein CONTRA Argument.
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