Wir Pflegenden Angehörigen wollen unsere Lieben so lange als möglich gut in positiver Fürsorge pflegen und nicht die Pflegebedürftigen von Morgen sein! Wir fordern die flächendeckende Schaffung von Pflegestützpunkten (wie 2009 angekündigt) und die dementsprechende Sicherstellung der Finanzierung durch den Freistaat Bayern (2011 gestrichen!). Es darf nicht an der häuslichen Pflege gespart werden durch ein zu geringes Beratungs-/ Betreuungs- und Hilfsangebot. Im Gegenteil: Durch Prävention bei guter Beratung, Begleitung und dadurch noch jahrelanger Pflege zu Hause wird viel Geld bei Kommunen und Bezirken eingespart. Info-Video: www.youtube.com/watch?v=_y0dsw2EjJc Film gutes Beispiel: www.youtube.com/watch?v=82kt_fDNCsE Info: Studie (www.tk.de/tk/pressemitteilungen/politik/658440): ..."Der BDH rät dazu, die Zahl beratender Pflegestützpunkte flächendeckend aufzustocken ... - entlasten die mehr als 1,3 Millionen pflegenden Angehörigen, die etwa 1,7 Millionen Menschen daheim versorgen, die Sozialkassen um einen Milliardenbetrag und stabilisieren so unser gesamtes Sozialsystem.“ www.bdh-reha.de/de/aktuelles/pressedienst/pressemeldungen/PM-Pflegende-Angehoerige.php

Begründung

  • Wir fühlen uns alleine gelassen in unserer oft schwierigen Aufgabe in Hilflosigkeit und Unwissenheit um die vielen Möglichkeiten der finanziellen, praktischen und ideelen Hilfen. Gerade in der östlichen Oberpfalz mit starken Auswirkungen durch den demografischen Wandel und vielen allein lebenden alten Menschen (kein Internet), ist der Bedarf sehr groß. Es geht auch um viele junge Menschen (Unfall, Krankheit, … ), die noch sehr lange gepflegt werden müssen.
  • Wir fordern für alle Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ein wohnortnahes, trägerunabhängiges und wettbewerbsneutrales Informations- und Beratungsangebot durch einen „Pflegestützpunkt“, in den die vorhandenen Beratungsstrukturen integriert werden.
  • Wir brauchen die zentrale, deutschlandweit bekannte beworbene neutrale und unabhängige Beratungsstelle „Pflegestützpunkt“ (gemäß § 92 c SGB XI), wie in vielen anderen Bundesländern bereits auch, die wie ein „Leuchtturm“ Orientierung gibt und in Notsituationen (die schnell eintreten können) genutzt werden kann. Dieses neutrale Netzwerk von Hilfen kann durch Fachstellen u. a. nicht ersetzt werden. Im Gegenteil: Die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit ist bereits in anderen Pflegestützpunkten erwiesen. Eine Doppelstruktur ist erwiesenermaßen nicht gegeben. Die Pflegestützpunkte sollen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen (Freunde, u.a.) zentrale Anlaufstellen sein, in denen sie kompetente Auskünfte und Beratung zu allen Themen im Vor- und Umfeld der Pflege erhalten, bei denen sie die erforderlichen Hilfen beantragen können und die ihnen auch entsprechende Angebote und Hilfen vermitteln. Falls erforderlich soll auch eine konkrete Pflegeberatung im Zuge eines umfassenden Fallmanagements erfolgen (auch durch Hausbesuche). Es darf hier nicht an der häuslichen Pflege gespart werden. Im Gegenteil: Durch gute Beratung, Begleitung und dadurch noch jahrelanger guter privater Pflege wird viel Geld der Kommunen und Bezirke eingespart.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

Pro

DANKE für die Petition und die Betonung auf "wohnortnahes, trägerunabhängiges und wettbewerbsneutrales Informations- und Beratungsangebot" ! Unabhängigkeit und Neutralität sind die wichtigsten Voraussetzungen für das Ziel einer Qualitäts- und Menschenwürde orientierten Beratung und Vermittlung von Angeboten rund um das Thema Pflege. Pflegestützpunkte finden: www.heimmitwirkung.de/index.php?pid=73

Contra

Sehr geehrte Damen und Herren, seit jeher haben die Kranken- und Pflegekassen eine Beratungspflicht. Diese wurde bereits im Jahr 2008!! erweitert: alles Kassen müssen durch ausgebildete Pflegeberater Beratungen auch zuhause bei Ihnen anbieten. Die Beratungen haben neutral und unabhängig zu sein. Nehmen Sie Ihre Kasse in die Pflicht und fordern Sie eine persönliche Beratung bei Ihnen zuhause an! Vermeiden wir unnötige Doppelstrukturen wie Pflegestützpunkte, die nur den Steuerzahler belasten und nicht so erfolgreich sind wie einst gehofft, weil die Nachfrage trotz des Bedarfes nicht da ist.