Region: Stuhr
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Anpassung der Baumschutzsatzung in Stuhr

Petition is addressed to
Gemeinderat Stuhr

22 Signatures

3 %
18 from 620 for quorum in Stuhr Stuhr

22 Signatures

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18 from 620 for quorum in Stuhr Stuhr
  1. Launched 07/07/2026
  2. Time remaining > 5 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Petition addressed to: Gemeinderat Stuhr

Diese Petition verfolgt nicht das Ziel, die Baumschutzsatzung der Gemeinde Stuhr abzuschaffen. Der Schutz alter Bäume ist wichtig und sollte auch künftig erhalten bleiben. Uns ist ebenso bewusst, dass eine pauschale Regelung, nach der ein Befall mit dem Eichenprozessionsspinner automatisch zur Fällung berechtigt, nicht sinnvoll wäre. Eine solche Regelung könnte dazu führen, dass zahlreiche gesunde und ökologisch wertvolle Bäume gefällt werden. Das ist ausdrücklich nicht das Ziel dieser Petition.

Vielmehr wünschen wir uns, dass die Baumschutzsatzung um einen angemessenen Ermessensspielraum ergänzt wird. In begründeten Einzelfällen – etwa bei einem nachweislich wiederkehrenden starken Befall mit dem Eichenprozessionsspinner, einer fehlenden praktikablen Bekämpfungsmöglichkeit und einer erheblichen Gesundheitsgefährdung – sollte die Gemeinde die Möglichkeit haben, eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen.

Uns ist bewusst, dass Grundstückseigentum Verantwortung mit sich bringt und Investitionen in die Pflege des eigenen Grundstücks selbstverständlich dazugehören. Der jährlich wiederkehrende Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner geht jedoch weit über die übliche Grundstückspflege hinaus. Solange sich auf öffentlichen Flächen in der Umgebung weiterhin befallene Eichen befinden und eine flächendeckende Bekämpfung dort praktisch nicht möglich ist, kommt es immer wieder zu einem erneuten Befall. Dadurch entstehen Jahr für Jahr dieselben Kosten, ohne dass eine nachhaltige Lösung erreicht wird. Für viele Betroffene ist dies finanziell und organisatorisch ein Fass ohne Boden.

Eine Genehmigung könnte selbstverständlich an Bedingungen geknüpft werden. Denkbar wäre beispielsweise, dass für jeden gefällten Baum mehrere neue Bäume gepflanzt werden oder eine entsprechende Ausgleichsmaßnahme erfolgt. So würden Natur- und Klimaschutz weiterhin gewährleistet, während gleichzeitig außergewöhnliche Härtefälle berücksichtigt werden könnten.

Ein Blick in die Nachbarkommunen zeigt zudem, dass unterschiedliche Regelungen möglich sind. So verfügen beispielsweise Syke und Bassum über keine vergleichbare Baumschutzsatzung. Dies soll nicht bedeuten, dass Stuhr seine Satzung abschaffen sollte. Es zeigt jedoch, dass Spielraum besteht, bestehende Regelungen weiterzuentwickeln und an die tatsächlichen Herausforderungen anzupassen.

Unser Ziel ist daher eine ausgewogene Lösung, die den Schutz der Natur mit den berechtigten Interessen von Grundstückseigentümern sowie dem Gesundheits- und Sicherheitsschutz in Einklang bringt. Niemand sollte Jahr für Jahr hohe Kosten tragen und gleichzeitig einem wiederkehrenden Gesundheitsrisiko ausgesetzt sein, ohne dass die Gemeinde die Möglichkeit hat, in begründeten Einzelfällen eine angemessene Entscheidung zu treffen.

Reason

Diese Petition ist wichtig, weil sie einen fairen Ausgleich zwischen Natur-, Gesundheits- und Eigentumsschutz schaffen möchte.

Niemand möchte leichtfertig alte und wertvolle Bäume fällen. Gleichzeitig darf der Schutz einzelner Bäume nicht dazu führen, dass betroffene Grundstückseigentümer Jahr für Jahr erhebliche Kosten tragen und mit einem wiederkehrenden Gesundheitsrisiko für ihre Familien und Haustiere allein gelassen werden.

Die aktuelle Baumschutzsatzung lässt in solchen Fällen nur sehr wenig Handlungsspielraum. Dabei geht es nicht darum, die Satzung abzuschaffen oder den Baumschutz aufzuweichen, sondern darum, der Gemeinde die Möglichkeit zu geben, in begründeten Ausnahmefällen nach pflichtgemäßem Ermessen zu entscheiden.

Eine Härtefallregelung mit verpflichtenden Ersatzpflanzungen würde sowohl den Schutz der Natur als auch die berechtigten Interessen der Bürger berücksichtigen. So könnten außergewöhnliche Einzelfälle angemessen gelöst werden, ohne den Grundgedanken der Baumschutzsatzung infrage zu stellen.
Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie keine pauschale Fällung von Bäumen, sondern eine faire, ausgewogene und zukunftsorientierte Lösung für besondere Härtefälle in der Gemeinde Stuhr.

Thank you so much for your support, Nico Eggers, Stuhr
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 07/07/2026
Collection ends: 01/06/2027
Region: Stuhr
Topic: Environment

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Why people sign

Es muss Ermessensspielräume geben. Eine finanzielle Belastung für Betroffene muss im Rahmen bleiben. Wenn der Schutz darüber steht, muss die Gemeinde auch die Kosten tragen.

Weil ich eine pragmatische Lösung bei diesen und anderen Dingen bevorzuge, statt sich in diesem Fall auf die starre Baumschutzsatzung zu berufen. Außerdem hat Stuhr weit und breit die strengsten Regeln in dieser Verordnung . Warum?

Unerwartete Kosten für Privateigentümer.

Für die Gesundheit

Da man als Betroffener keinerlei Handhabe hat und nicht ernst genommen wird durch die Gemeinde bzw. das zuständige Amt.

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