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Bild zur Petition mit dem Thema: Arzneimittelwesen - Aussetzung der Festbetragsregelung für Medikamente Arzneimittelwesen - Aussetzung der Festbetragsregelung für Medikamente
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 378 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Arzneimittelwesen - Aussetzung der Festbetragsregelung für Medikamente

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Festbetragsregelung für Medikamente durch die G-BA auszusetzen.

Begründung:

Durch die Festbetragsregelungen werden patentgeschützte Arzneimittel mit angeblich wirkungäquivalenten Generika, oder Wirkstoffen mit vermeintlich gleichwertiger Wirkung in eine Festbetragsguppe einsortiert. Hierdurch entstehen dem Patienten erhebliche Nachteile, sowohl in der Effizienz der Behandlung als auch in Hinsicht auf veränderte Nebenwirkungsprofile. Viele Menschen reagieren, vor allem im Bereich der psychopharmakotherapeutischen Mittel, sehr empfindlich auf Medikamentenwechsel.. Als Beispiel sei angeführt, daß das Medikament Trevilor mit dem Wirkstoff Venlafaxin in die selbe Festbetragsgruppe eingestuft wurde, wie die erhältlichen Generika und somit von den Krankenkassen nicht mehr gezahlt wird. Dies hatte zur Folge, daß bei vielen Patienten im Rahmen der Umstellung auf ein Generikum Unverträglichkeitsreaktionen aufgrund der abweichenden Rezeptur auftraten und einen Wechsel auf einen anderen Wirkstoff erforderlich machte, was wiederum den Wiederbeginn eines Leidenweges bedeuten kann. Andere patentgeschützte Wirkstoffe werden wiederum mit solchen als wirkungsgleich eingestuft, nur weil sie den selben therapeutischen Bereich abdecken. Dies führt zu erheblichen Nachteilen bei den Patienten, da bei vielen Mitteln die Wirkung sehr individuell ausfallen und keinesfalls von einheitlicher Wirksamkeit die Rede sein kann. Der Patient muß teilweise stark unterschiedliche Wirkungen und Nebenwirkungen in Kauf nehmen, was erstens die Compliance für den Arzt schwierig gestalten und zweitens für starke Einschränkungen im Leben des Patienten sorgen kann. Die Zuzahlungsdifferenz für Originalpräparate ist für den Großteil der Betroffenen nicht bezahlbar. Durch die Festbetragseinstufung wird dem Patienten die Möglichkeit genommen, ein für ihn wirksames Medikament zu bekommen und statt dessen mit Mitteln der zweiten Wahl behandelt werden muß, was den Therapieerfolg nachhaltig beeinträchtigt.

26.02.2012 (aktiv bis 10.04.2012)


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Pet 2-17-15-2120-034437Arzneimittelwesen Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 06.06.2013 abschließend beraten und beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte. Begründung Der Petent möchte ...

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PRO: ich habe auch das problem mit trevilor.. und dem festkostenzuschuss...die begrenzung muss unbedingt aufgehoben werden zu einzelfallentscheidungen im härtefall einer anderen schweren erkrankung, wie z. b. in meinm falle psoriasis.. ich reagier hoch allergisch ...

PRO: trevilor und generika sollen die selben hilfstoffe haben ,von meinem apotheker habe ich auszüge das dieses nicht stimmt . was kann ich machen habe das geld nicht und bei denen anderen sinke ich dermassen ab das ich nur noch im bett liege ,versuche jetzt ...

CONTRA: wer geht den heute noch als selbst zahler,wer hat das geld dafür,da wird doch auch schon gekürzt

CONTRA: Es sollte jeder das Recht haben, aus der GKV auszutreten und als Selbstzahler (ggf. privat versichert) selber zu entscheiden welche Leistung er kaufen möchte. Gesundheitsversorgung auf Zuteilung: nein Danke. Eigenverantwortung ist immer wirtschaftlicher.

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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags

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