Wir fordern die Betreiberin der Deponie in Grumbach (Stadt Wilsdruff), die Amand Umwelttechnik GmbH und Co KG auf, keine weiteren Transporte sogenannten freigemessenen Bauschutts aus dem Rückbau des AKW Stade anzunehmen. Die bereits abgeschlossenen Verträge über die Lieferung von 700 Tonnen solchen Schutts sollen gelöst werden. Amand soll zusichern, auf der Deponie keinen Schutt aus dem Rückbau von Atomkraftwerken anzunehmen.

Αιτιολόγηση

Auch wenn diese Transporte legal sind, so sind sie nicht legitim. Unsere Region weist gegenüber dem Bundesdurchschnitt bereits eine erhöhte natürliche Radioaktivität auf Wir - und damit auch unsere Kinder, Enkel und viele Generationen nach ihnen - tragen mit der "Sondermüll-"Deponie in Grumbach und ihren dauerhaften Hinterlassenschaften schon ein überproportionales Maß der gesellschaftlichen Lasten unseres Wohlstandes. Wir glauben nicht, dass der Bauschutt aus dem AKW Stade so ungefährlich ist, wie man uns erzählt. Wir haben wenig Vertrauen in den Betreiber der Deponie Grumbach und in den Betreiber des AKW Stade. Wir bezweifeln, dass sich die Einhaltung der geltenden Grenzwerte sinnvoll kontrollieren lässt. Wir wissen, dass das den Grenzwerte zugrunde liegfende 10 µSievert-Konzept wissenschaftlich umstritten ist. Wir fürchten die Gefahren des Transports über viele hundert Kilometer von Stade nach Grumbach.

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Νέα

  • Sehr geehrte Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition gegen die Verbringung des Bauschuttes aus dem Rückbau des AKW Stade,

    gern würde ich an dieser Stelle berichten, dass unsere Petition ein voller Erfolg war. Das wäre aber übertrieben. Wir haben zwar die Zusage, dass kein solche Schutt mehr auf die Deponie in Grumbach kommen soll, doch rechtssicher ist diese Zusage leider nicht. Wir können nur vertrauen und hoffen, dass es bei den im vergangenen Jahr gelieferten ca. 750 Tonnen AKW-Schutt bleibt. Auch das wäre ein schöner Erfolg für all die Menschen, die im Spätsommer vergangenen Jahres aktiv gegen diese Transporte wurden. Wir bleiben wachsam.
    Auch zur Deponie Wetro (bei Kamenz) wurde in den vergangenen Jahren solcher Schutt gebracht. Nachdem wir das Problem öffentlich gemacht hatten, fand sich auch im Umfeld dieser Deponie eine Bürgerinitiative zusammen und informierte über das Problem. Kürzlich konnte diese BI mit dem Deponiebetreiber eine Vereinbarung unterzeichnen, dass kein weiterer Bauschutt aus AKWs auf diese Deponie kommen wird. Wir gratulieren beiden Seiten zu dieser Vereinbarung.

    Wie gefährlich ist der AKW-Schutt? Diese Frage lässt uns nicht los. Im November gaben wir den Behörden Gelegenheit, ihre Sicht der Dinge auf einer Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus Grumbach darzustellen.
    Genau vier Monate später lassen wir am 26.3.2015 um 19.00 wieder einen Experten zu Wort kommen. Diesmal kommt Dr. phil. nat. Werner Neumann (Frankf./Main) zu Wort. Er ist Sprecher des Arbeitskreises Energie im wissenschaftlichen Beirat des BUND und Mitglied in der BUND Atom- und Strahlenschutzkommission. Auch diese Veranstaltung findet im Dorfgemeinschaftshaus Grumbach statt. Der Eintritt ist frei und Sie sind herzlich eingeladen.

    An dieser Stelle möchten wir uns auch recht herzlich bei allen von openpetition.de bedanken, die diese wunderbare Infrastruktur für Petitionen zur Verfügung stellen. Die Nutzung von openpetition.de ist kostenlos, was nicht heißt, dass das alles nichts kostet. Vielmehr ist auch dieser Service auf Spenden angewiesen. Näheres finden Sie auf www.openpetition.de

    Diese Nachricht ist wahrscheinlich die letzte, die wir Ihnen via openpetition.de zukommen lassen. Die Plattform übermittelt uns im Zuge der Petitionszeichnung keine E-Mail-Adressen und auch die Postadressen erhielten wir nur verkürzt. Das ist datenschutzrechtlich sehr korrekt und lobenswert.
    Wenn Sie weiterhin durch uns zum Geschehen rund um die Deponie Grumbach und zum Thema AKW-Schutt informiert werden wollen, senden Sie uns bitte eine Nachricht an
    neues@deponie-grumbach.de

    Mit freundlichen Grüßen aus Grumbach und Tharandt
    Jens Heinze
    webmaster@deponie-grumbach.de

  • Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition gegen die Verbringung des Atomschutts nach Grumbach,

    seit unserer letzten Nachricht hat sich viel getan.
    - die Petition wurde beendet. Über 4000 Unterzeichnungen online und auf Papier in so kurzer Zeit - das hat unsere Erwartungen übertroffen. Allein aus unserem Landkreis Sächsiche Schweiz-Osterzgebirge kamen mehr als 2000 Unterzeichnungen

    - im Umfeld der Deponie Wetro im Landkreis Bautzen formiert sich Widerstand. Auch auf diese Deponie wurde bereits Bauschutt aus dem Rückbau von AKWs gebracht. Bei einer Informationsveranstaltung berichteten wir über unsere Arbeit gegen die Atomschutttransporte

    - die Petition wurde durch openpetition den Abgeordneten im Kreistag zugestellt. Die Reaktionen aus der einzelnen Abgeordneten sind im Menüpunkt Stellungnahmen dokumentiert.

    - der Kreistag verabschiedete einstimmig einen Antrag gegen die weiteren Atomschuttransporte

    - die Konferenz der Umweltminister der Länder hat das Problem der Atomschutttransporte diskutiert und will, dass der Schutt künftig in der Nähe der exAKW-Standorte verbleibt

    - auf einer von uns organisierten Veranstaltung in Grumbach beantworteten Vertreterinnen und Vertreter vom Freistaat und Landkreis viele Fragen zur Problematik. Nicht jede Frage konnte zufriedenstellend beantwortet werden. Das soll für uns Anlass zu weiteren Veranstaltungen sein.

    Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit ohne die Hinterlassenschaften des Atomzeitalters.
    Viele Grüße aus Grumbach und Tharandt

    Jens Heinze
    für alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Deponie

    PS: Leider passen die von openpetition zur Auswahl gestellten Betreffzeilen nicht ganz auf unser Problem. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe

    στον/-ην/-ο 14.10.2014


    openPetition hat heute von den gewählten Vertretern von Kreistag Sächsische Schweiz-Osterzgebirge eine persönliche Stellungnahme eingefordert, weil die Petition das Quorum von 1.000 Unterschriften aus Sächsische Schweiz-Osterzgebirge erreicht hat.


    Damit verstärken wir die Wirksamkeit der Petition, stoßen die öffentliche Debatte an und sorgen für mehr Transparenz.


    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    www.openpetition.de/petition/stellungnahme/atom-schutt-transporte-aus-dem-akw-stade-zur-deponie-grumbach-stoppen


    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.


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Υπέρ

Wenn technische Grenzwerte wohl "eingehalten" werden sind doch die moralischen Grenzwerte lange überschritten. Sensibilität von Politik, Wirtschaft und Behörden ist anscheinend ein Fremdwort bei diesem Thema, darum meldet Euch zu Wort, mündige Bürger ! Es muss möglch sein, über mögliche Fehler im System offfen zu sprechen um sie zu beheben. Politik und Wirtschaft haben dem Menschen zu dienen und nicht umgekehrt.

Κατά

Wir können nicht so tun, als hätten wir nicht auch mitgemacht. Fast jeder braucht Strom, und fast jeder möchte diesen möglichst billig. Und ein Blick auf die Stromrechnung zeigt, dass im Strommix fast jeder auch Atomstrom bezogen hat und bezieht - es ist also kein Problem des Bundeslandes, in welchem das AKW steht, sondern ein gesamtdeutsches Problem. Nötig ist ein Konzept, wie mit den bevorstehenden AKW-Abschaltungen und den folgenden Rückbauten umgegangen werden soll. Aber zu glauben, dass alles am Kraftwerksstandort gelöst werden kann, heißt auch die eigene Mitverantwortung zu negieren