Das Kopftuch betrachtet als Zeichen der männlich suggerierten Unterdrückung im Islam? Für dieses Meinungsbild sorgen unsere Medien. Eigentlich sorgen sie gleichzeitig dafür fast jede Frau, die am Kopf bedeckt ist, für eine Muslimin zu halten. Fatale Folgen für Deutschland? Das Kopftuch mag als religiöse Pflicht zu verstehen sein, doch der eigentliche Grund ist nicht die Religion selbst, der Grund nämlich ist ausgeführt-im Koran. Es geht darum der Frau den letzten Reiz zu nehmen, das höchste Mittel gegen die Ausbeutung der Frau, die in den westlichen Ländern ja zu einem eigenen Dienstleistungssektor zusammengefasst werden kann.

Unterdrückt sehe ich mich, indem mich der Staat in meiner Berufwahl stürzt und mir dabei kein gutes Argument nennt, mich "unneutral" macht. Sind denn alle Gesetzte auf populistischer Betrachtungsebene geschrieben worden? Ein medieninduzierter symbolischer Islam entspricht nunmal nicht der Realität.
Der irrationale Versuch einer Neutralitätsbewahrung vor Schüler durch Enthüllung der Haare mündet in einem naturalistischen Fehlschuss, von dem vor allem im 3. Reich Gebrauch gemacht wurde. Ist das eine Gesetzesvorlage ? Nun sind schlichtweg nicht alle bedeckten Frauen Musliminnen. Wenn man weiter überlegt, ist der Fazit dieser Absurdität Sexismus. Wer darf den Lehramtsberuf ausüben? - Alle Haare unter einem Tuch verhüllt? - Nein. - Schal locker über die Haare geworfen? - Nein. - Extrembeispiel: Bollywoodtänzerin im Bauchfreiem Kostüm mit "Schleier"? -Sicherlich würde eine solche Lehrerin nicht vom Unterricht suspendiert werden. Sie wirkt doch neutral ! -Krebskranke Frau, die durch ein Tuch massiven Haarausfall verdeckt? -Nein, sie würde äußerlich doch wie eine Muslimin wirken. Das Gesetzt zwingt demzufolge einen Haaransatz und im begrenzten Maß Freizügigkeit auf, nur um praktizierende Muslime zu diskriminieren.

Begründung

Du liest das und es regt dich zum nachdenken an auf welcher Kuriosität der Staat ja doch Leben und Berufung zerstört. Denn eigentlich geht es hier um einen Haaransatz und um ein wenig körperliche Nacktheit, die eine Nichtmuslimin inszenieren muss. Das Gesetz wurzelt letztendlich im sexistischen Leitbild von Frauen wie der theoretische Fallbeispiel "orientalische Tänzerin" zeigt, denn im freizügigen Kostüm dürfte sie verbeamtet werden. Ja die Verfassungsrichter erzeugen mit dem Gesetzt die Kehrsache der drastischen Folgen einer bedeckten Lehrerin, die Kehrsache von Verhüllungen seiner Reize, das Ergebnis einer Bauchtänzerin. Denn muslimische Werte, wie Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Verständnis, kulturelle Vermittlung und eine Beziehung entstehen trotzdem. Beste Grüße

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Neuigkeiten

Pro

Frauen in gehobenen Ämtern haben eine lange und umfangreiche Ausbildung in kauf genommen um diese Positionen zu erhalten. Wenn man ihnen genug Vertrauen entgegen bringen kann, dass sie ihr Amt pflichtbewusst ausführen werden, dann sollte man ihnen auch zutrauen können selbst darüber zu entscheiden was sie auf ihrem Kopf tragen möchten.

Contra

Ich möchte Sie nicht beleidigen, sondern lediglich auf die - nicht wenigen - Fehler in Ihrer Argumentationskette hinweisen. Meine Familie ist väterlicherseits muslimisch. Werfen Sie mir also bitte nicht Islamfeindlichkeit vor. Wenn Sie meinen, sich als Muslima verschleiern zu müssen, dann tun Sie das. Wie gesagt, die muslimischen Frauen, die kenne, tun es nicht. In Europa schreibt Ihnen niemand vor, wie Sie sich zu kleiden haben. Wenn Sie verbeamtet sind, müssen Sie sich aber an die Neutralitätspflicht des Staates halten. Da sind ALLE religiösen Symbole untersagt. Auch Kreuze.