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Bild zur Petition mit dem Thema: Ausbildungsförderung - Neuregelung der Finanzierung der Ausbildung an einer Berufsfachschule (BFS) Ausbildungsförderung - Neuregelung der Finanzierung der Ausbildung an einer Berufsfachschule (BFS)
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 271 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Ausbildungsförderung - Neuregelung der Finanzierung der Ausbildung an einer Berufsfachschule (BFS)

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Finanzierung der Ausbildung an einer Berufsfachschule (BFS) neu zu regeln. Derzeit müssen SchülerInnen an einer BFS oft ein meist hohes Schulgeld bezahlen und bekommen kein Gehalt bei/durch die Ausbildung. Daher müssen sie in den Ausbildungsfreien Zeiten ihren Lebensunterhalt verdienen. Es möge ein finanz. Grundanspruch beschlossen werden, welcher der/die SchülerIn nicht/nur in Teilen zurückzahlen muss, wenn er/sie die Prüfungen bestanden hat.

Begründung:
  1. Schulgelder und Lebenshaltungskosten fallen höher aus, als man durch Förderungen bekommen könnte2. Die Förderungsmöglichkeiten sind begrenzt und nicht garantiert3. Keine entscheidungs- und zahlungsbefugte Anlaufstelle garantiert eine finanzielle Sicherung in Problemsituationen während der Ausbildung4. Wegfall der Umschulungen + meist wenig Verdienstaussichten = Fachkräftemangel in der Zukunft5. Bei Arbeitslosigkeit nach erfolgreicher Ausbildung steht ihnen kein ALG I zur Verfügung, nur ALG IIzu 1.: Ca. 90% der BFS sind in privater Trägerschaft und kosten Schulgeld. Die Schulgelder (Kosten bei Logopäden und Physiotherapeuten ca. gleichviel oder höher) belaufen sich auf ca. 350 bis über 450€ im Monat. Hinzu kommen Fachliteratur, Fahrtgelder (zur Schule und zu den verschiedenen Praktikumsstellen z.T. außerhalb liegend) und Prüfungsgebühren.zu 2.:Schüler Bafög & „Normales“ Bafög:- Man darf max. 3 Semester Studium. Viele Einsteiger haben vorher schon mal eine Ausbildung oder ein Studium angefangen, aber abgebrochen.KfW-Kredit:- Pro Monat max. 300€, d.h. die Schulkosten sind nicht mal gedeckt (siehe Punkt 1)- Altersgrenze 36 Jahre- läuft maximal 24 Monate und muss danach erneut beantragt werden (d.h. 12 Monate der 3-jährigen Ausbildung sind nicht garantiert finanziert).Umschulungen, durch die Agentur für Arbeit:- Umschulungen werden fast gar nicht mehr bezahlt. Voraussetzung, eine abgeschlossene Ausbildung, d.h. aber noch nicht dass man diese gesichert bekommt.Die Berufsausbildungsbeihilfe der Bundesagentur für Arbeit (§§ 56 ff. SGB III):- Diese fördert schulische Ausbildungen GAR NICHTzu3.:- bei Schwierigkeiten währen der Ausbildung kann man sehr schnell finanziell eng werden. Beraten lassen kann man sich gut dazu, doch abschließend zuständig fühlt sich dann im schlimmsten Fall keine Anlaufstelle. Dies sollte klarer geregelt werden!4.: Abschreckung von potentiellen SchülerInnen mit geringerer Finanzkraft:- Durch die Schulgebühren der Schulen in privater Trägerschaft, werden prinzipiell finanziell-nicht-so-gut-gestellte Personen ohne „Förderer“ (wie, z.B Eltern, Verwandte, etc.) abgeschreckt diese Ausbildungsberufe zu beginnen und nicht hinterher auf einem Schuldenberg zu sitzen.- Durch den Wegfall der Umschulungen (bezahlt durch die Agentur für Arbeit), müssen fast alle ihre Ausbildungen selber zahlen, so kommt es bereit jetzt zu weniger Anmeldungen an Schulen. - Zusätzlich: Die Generation der Umschüler fängt an in Rente zu gehen, was diesen Mangel in Zukunft noch verstärken wird.- Hinzu kommt auch, dass diese Berufe nicht unbedingt gut bezahlt werden. In der Kosten-Nutzen-Rechnung steht somit der hohe finanzielle Aufwand der Ausbildung, dem geringen Gehalt in der Zukunft gegenüber. Viele schreckt diese Kosten ab.zu 5.:Absolventen von schul. Ausbildungen bekommen bei Arbeitslosigkeit nur ALG II und kein ALG I, da diese während der Ausbildung nicht in die Sozialversicherung einzahlen.

14.05.2013 (aktiv bis 27.06.2013)


Neuigkeiten

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