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Bild zur Petition mit dem Thema: Ausreichende Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Berlin Ausreichende Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Berlin
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Abgeordnetenhaus
  • Region: Berlin mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 8.626 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Ausreichende Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit in Berlin

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Das Berliner Abgeordnetenhaus hat in seinen Beschlüssen dafür Sorge zu tragen, dass 10 % des Berliner Jugendhaushaltes für Angebote der Kinder- und Jugendarbeit aufgewendet werden.

Begründung:

Per Gesetz muss das Land Berlin 10% seines Jugendhaushaltes für die Finanzierung folgender Angebote bereitstellen: - Abenteuerspielplätze, - Kinderbauernhöfe, - Schülerclubs, - Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, - Mobile Jugendarbeit/Straßensozialarbeit, - Jugendkultureinrichtungen, - Mädchen- und Jungenprojekte, - u.v.m.

In den vergangenen achtzehn Jahren wurden in den Berliner Bezirken aber nur 4 – 6 % dafür aufgewendet.

Der nach §79 Abs.2 des 8. Buches, Sozialgesetzbuch angemessene Anteil für die Jugendarbeit hat mindestens 10 von 100 der für die Jugendhilfe bereitgestellten Mittel zu betragen. (Konsolidierte Fassung des Gesetzes zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetztes, AG KJHG, 2010)

Der öffentliche Träger (das Land Berlin und seine Bezirke) muss garantieren, dass auch die im §11, Abs.3, Nr. 1-6, SGB VIII festgelegten Angebotsschwerpunkte in seinem Zuständigkeitsbereich in Qualität zur Verfügung stellen. (Gutachten zur Finanzierung der Jugendarbeit nach § 74 SGB VIII, Prof.em. Peter- Christian Kunkel; August 2011)

www.evangelische-jugend.de/fileadmin/user_upload/aej/Kinder-_und_Jugendpolitik/Downloads/Kinder-_und_Jugendarbeit/Rechtsanspruch/Prof_Kunkel_Gutachten_Finanzierung_der_Jugendarbeit_Aug_2011.pdf

Aus diesem Grund fordern wir den Erhalt und den qualitativen Ausbau der bestehenden Kinder- und Jugendarbeit. Wir fordern die 10% und keine weiteren Kürzungen in den Bereichen!

wir freuen uns über jegliche Unterstützung!

weiterführende infos:

unser blog für weitere infos: berlinerinitiativejugendarbeit.wordpress.com/

Jugendfreizeitstättenbericht: www.berlin.de/imperia/md/content/sen-jugend/bildung_in_der_freizeit/jugendfreizeitstaettenbericht.pdf?start&ts=1157462404&file=jugendfreizeitstaettenbericht.pdf Zur Bedeutung der Jugendarbeit/ Liga: www.lkj-berlin.de/wp-content/uploads/2012/11/Pospapier_JA_Jugverbandsarbeit_final.pdf Jugendnetz: www.jugendnetz-berlin.de/de/jugendarbeit/jugendarbeit.php Handbuch Qualitätsmanagement: www.berlin.de/imperia/md/content/sen-jugend/bildung_in_der_freizeit/qm_handbuch.pdf?start&ts=1329733421&file=qm_handbuch.pdf Jugend verschwindet: jugendverschwindet.blogsport.de/

Unterzeichnet jetzt!!!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 10.12.2012 (aktiv bis 09.06.2013)


Debatte zur Petition

PRO: Es gibt viele PRO-Argumente. Es geht um Freizeitangebote, die freiwillig und (meist) kostenfrei genutzt und selbst mitgestaltet werden können; wo die Interessen der Kinder und Jugendlichen zählen und Raum geboten wird, unterschiedliche Bereiche auszuprobieren ...

PRO: ihr gibt für alles geld aus aber für jugendclubs nicht! was bringt das ? denn braucht ihr euch auch nicht wundern wenn die Kriminalität bei den Jugendlichen zunimmt!

CONTRA: Ich sehe nicht die bindende Pflicht ("per Gesetz"), "dass 10 % des Berliner Jugendhaushaltes für Angebote der Kinder- und Jugendarbeit aufgewendet werden" müssen und auch nicht, wie diese Zahl (also das, was ausgegeben wurde) verläßlich zu ermitteln ist.

CONTRA: Es wird schon viel für die Kinder und Jugendlichen seitens des Staates getan. Kostenlose Schulen, Kindergeld, Erziehungsgeld, Zuschüsse Kindergärten an allen Ecken und Enden Kinderspielplätze etc.... Die Erziehung des Nachwuchses wird mehr und mehr auf ...

>>> Zur Debatte



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