Neuigkeiten
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Petitionsempfänger antwortet nicht
am 08.08.2020Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team -
Die Petition wurde eingereicht
am 07.08.2019Allgäuer Zeitung: 06.08.2019
Ein Auszug des Berichts, Seite 33:
...Radweg nach Kaufbeuren soll forciert werden
von Klaus Dieter Treude
Mauerstetten
Mit einer netten Geste begann die jüngste Gemeinderatssitzung in Mauerstetten, beinahe mit einem Eklat endete sie. Wie bei der Übergabe ihrer Petition für eine sichere Radwegverbindung zwischen Frankenried und Kaufbeuren versprochen, hatte Bürgermeister Armin Holderried die engagierten jungen Leute zur Behandlung ihrer Eingabe im Gemeinderat eingeladen. Zwei Jungs und ein Mädchen stellten sich den Fragen des Gremiums. Knapp 600 Unterschriften hatten die Kinder gesammelt und die Petition am 3. Juni an die Rathauschefs von Kaufbeuren und Mauer-stetten übergeben (wir berichteten) . Sie hatten auch eine Alternative zu einem Neubau aufgezeigt.
Seither hat sich nichts an der Ausgangslage geändert. Bürgermeister und Gemeinderat von Mauerstetten befürworten seit Jahren einen Radweg entlang der Hirschzeller Straße. Das Problem ist aber nach wie vor, dass mehrere Grundstückseigentümer den dafür erforderlichen Grund nicht verkaufen wollen. Die Alternativstrecke zum Hirschzeller Birkentalweg steht die Mehrheit des Gemeinderates reserviert gegenüber. Es sei zweifelhaft, ob diese Option auch von den Radfahrern angenommen wird. Der Weg mit einigen gehörigen Steigungen ist um 700 Meter länger und würde wohl kaum asphaltiert werden. Peter Niederthanner erteilte dem Vorhaben daher eine klare Absage: „Das ist eine Alternative, aber keine Lösung.“ Man müsse auch an den Winterdienst denken. Das Schneeräumen auf einem gekiesten Weg sei kaum möglich. Dennoch soll diese Variante als „Low-Cost-Lösung“ untersucht werden. Der Gemeinderat will aber grundsätzlich an dem Bau eines Radweges entlang der Hirschzeller Straße festhalten. Johannes Nieberle wurde als Frankenrieder Gemeinderat beauftragt, noch einmal mit den Grundstückseigentümern zu reden. Vielleicht sei ja ein Tauschangebot zielführender als eine Kaufofferte.
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Die Kids haben heute die gesammelten Unterschriften an die Bürgermeister von Mauerstetten und Kaufbeuren übergeben und zahlreiche Fragen über die möglichen nächsten Schritte gestellt.
OB Bosse aus Kaufbeuren sicherte seine volle Unterstützung zu. Von Kaufbeurer Seite wäre ein Bau des Fahrradweges vom Hirschzeller Fußballplatz weg auch machbar, bzw. das erforderliche Grundstück bis zum Frankenrieder Weg-Anschluss auch organisierbar. Das Teilstück unter der B12 Brücke müsse aber vorerst noch warten bis zum B12-Ausbau. Hier wäre eine mögliche sichere Alternativ-Route in die Stadt den Schneidersteig hinunter durch Alt-Hirschzell hindurch.
Auf Seiten der Gemeinde Mauerstetten erklärte Bürgermeister Holderried, dass die Durchführung des Baus nach wie vor an den betroffenen Grundstückseigentümern läge, mit denen aber leider keine Einigung erzielt werden könne. Eine Zwangsenteignung im "Öffentlichen Interesse" wird nicht in Erwägung gezogen. Die Frankenrieder Bürger selbst müssten auf die Grundstückseigentümer postiv einwirken, um hier einen möglichen Sinneswandel herbei zu führen.
Alternativ schlugen die Fahrradweg-Kids einen anderen Verlauf des Radweges vor. Dieser könnte nicht entlang der Hirschzeller Str., sondern über die Wiesen Richtung B12-Unterführung zum Birkentalweg in Alt-Hirschzell führen (siehe Bild-Datei). Dies wäre nur ein kleiner Umweg, der aber attraktiv für Fahrradfahrer durch die Flur führt.
Herr Holderried versprach, die Petition und den Alternativ-Vorschlag in die nächste Gemeinderats-Sitzung zum weiteren Beschluss mitzunehmen. Es würde auch eine öffentliche Sitzung zum Thema geben.
Wir sind gespannt, ob und wie es weitergeht.