Die Stadt Duisburg plant im Süden der Stadt eine großflächige Neubebauung. U.a. soll in Huckingen der Bereich "Am Alten Angerbach", d.h. südlich der Hermann-Spillecke-Straße und östlich der U-Bahntrasse, (Bebauungsplan Nr. 1234) eine Nettofläche von 9,5 ha, mit bis zu 220 Einfamilienhäusern bebaut werden. Wir stellen uns vehement gegen diese Bebauung:

  • Keine kurzfristige Sanierung des maroden Duisburger Stadthaushalts auf dauerhafte Kosten unserer Natur und Naherholungsgebiete in Huckingen!

  • Eine Ausweitung der Siedlungsfläche führt bei in der Zukunft deutlich sinkenden Einwohnerzahlen zu Leerstand und Verfall im Bestand! Dies widerspricht den Zielen von Duisburg 2027 und dem Landesentwicklungsplan (Innen- vor Außenentwicklung)!

  • Der von der Politik gewollte und oft zitierte Baulandbedarf an der Grenze zu Düsseldorf ist in Wirklichkeit nicht vorhanden, denn der Norden Düsseldorfs wird weiter schrumpfen!

  • Die Infrastruktur (Kindergartenplätze, Schulen, etc.) in Huckingen ist schon heute voll ausgelastet und chronisch unterfinanziert. Ein Ausbau überfordert die Mittel der Stadt!

Siehe auch Stellungsnahmen des Bürgervereins Huckingen: www.bv-huckingen.de/documents/AngerbogenbebauungOffenerBrief.pdf www.bv-huckingen.de/documents/AngerbogenbebauungEinspruchv2.pdf

Wir fordern mit dieser Petition den sofortigen Stopp aller Aktivitäten zur Erstellung eines entsprechenden Bauungsplans und die langfristige Erhaltung der Fläche als Naherholungsbereich und Frischluftentstehungszone!

Begründung

Helfen Sie uns, diese letzte große Freifläche in Huckingen zu erhalten! Lassen Sie uns gemeinsam eine starke Bewegung aus der Mitte der Gesellschaft gegen diesen Flächenfraß entwickeln, um einen Meinungswandel bei den die Bebauung unterstützenden politischen Parteien zu bewirken, bevor diese Fakten schaffen. Verhindern wir gemeinsam das Zubetonieren weiterer Grünflächen! Erhalten wir Huckingen als lebens- und liebenswerten Ort!

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  • Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    wir haben die Duisburger Oberbürgermeister-Wahl am 24. September zum Anlass genommen, diejenigen Kandidaten, die von den etablierten demokratischen Parteien unterstützt werden, nach Ihrer Einstellung zur geplanten Bebauung „Am Alten Angerbach“ zu fragen. Gerne stellen wir Ihnen nun die entsprechenden Antworten der OB-Kandidaten für Ihre persönliche Wahlentscheidung zur Verfügung (siehe Link auf PDF-Datei).

    Mit freundlichen Grüßen
    gez. Rolf Peters gez. Dietmar Ahlemann
    1. Vorsitzender Schriftführer
    Bürgerverein Duisburg-Huckingen e.V.

    www.bv-huckingen.de/documents/2017-09-05AbfrageOBKandidatenfurWebsite.pdf

  • Liebe Unterstützer,

    wir haben die Unterschriften am 23.11.2016 dem Baudezernenten Carsten Tum übergeben.

    www.derwesten.de/staedte/duisburg/sued/2820-unterschriften-gegen-angerbach-bebauung-id12382682.html

    Leider fand OB Link trotz mehrfacher Nachfrage in den nächsten Monaten (!) keinen freien Termin für die Übergabe. Tums Ausführungen lassen erwarten, dass die Stadt die Bebauung trotz der 2.820-fachen Erklärung des Bürgerwillens weiterverfolgen wird. Wir werden an der Sache dranbleiben.

    Ihr / Euer
    Bürgerverein Huckingen

  • Lieber Unterstützer der Peitition "Bebauung Alter Angerbach NEIN DANKE",
    ZUR INFO: Der Vorstand des Huckinger Bürgervereins wird die 2.820 gesammelten Unterschriften gegen die Bebauung des Bereichs "Am Alten Angerbach" (von der Stadt auch "Angerbogen II" genannt) am 23. November 2016, 12:00 Uhr im Stadthaus unter Beisein der Presse an den Leiter des Stadtentwicklungsdezernat der Stadt Duisburg, Carsten Tum, übergeben. Leider fand unser OB Sören Link trotz mehrfacher Nachfrage in den nächsten Monaten keinen freien Termin für die Übergabe, die sicher nicht mehr als 15 Minuten seiner Zeit in Anspruch genommen hätte... Wir werden die Presse darauf hinweisen.
    Ihr/Euer Bürgerverein Duisburg-Huckingen

Pro

Am alten Angerbach sind mehrere Eisvogelpaare - die leben dort und Brüten auch. Sind Eisvögel nicht geschützt?

Contra

Wir wohnen seit gut 20 Jahren in unserem Haus, gegen dessen Bau-Areal vor 25 Jahren aufbegehrt wurde mit denselben Argumenten, mit denen wir das heute auch tun. Die Maxime gilt: Erst mal für sich selber eine Platz im Grünen sichern und anchließend verhindern, das Nachfolgende Dasselbe tun können. So ist der Egoismus heute schön kaschiert durch grüne Motive, die ja auch stimmen. Ich schließe mich der Petition an (und habe auch unterschrieben), weil ich eben meinem eigenen Egoismus damit fröne.