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Bild zur Petition mit dem Thema: Besitzsteuern - Einführung eines "Flüchtlingssolidaritätszuschlags" (0,5 % der Lohnsteuer) Besitzsteuern - Einführung eines "Flüchtlingssolidaritätszuschlags" (0,5 % der Lohnsteuer)
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 24 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Besitzsteuern - Einführung eines "Flüchtlingssolidaritätszuschlags" (0,5 % der Lohnsteuer)

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Der Deutsche Bundestag möge die Einführung eines "Flüchtlingssolidaritätszuschlags" in Höhe von 0,5 % von der Lohnsteuer beschließen. Ggf. zeitlich begrenzt (3 Jahre?). Auf jeden Fall zweckgebunden (für Flüchtlingsthemen). Und nur für Flüchtlinge in Deutschland (keine Quersubventionierung anderer EU-Staaten).Mit den zusätzlichen Einnahmen (ca. 1,4 Mrd Euro, siehe Begründung) könnten Unterkünfte hergerichtet, medizinische Hilfe, Intergrationsangebote und Sprachkurse angeboten werden.

Begründung:

Wenn man Kleider, Spielzeug oder Möbel spenden möchte, dann hört/ liest man in den Foren häufig, dass die Lager voll sind und vieles schon verschrottet werden muss. Die größten Probleme sind Lebens-/ Wohnraum und Personal. Beides benötigt Geld. Spenden ist eine Möglichkeit. Die (freiwillige) Spendenbereitschaft reicht aber bei weitem nicht aus. Besonders um ausreichend Personal (für Integrationhilfe, Sprachkurse, Jobvermittlung, Ärzte) zur Verfügung zu haben benötigt man vor allem eins: Geld. Ein "Flüchtlingssoli" in Höhe von 0,5 % würde jährlich 1, 4 Mrd Euro generieren..Berechnung/ Annahmen:Laut meiner Recherche lagen die Einnahmen des Soli (Wiedervereinigung) im Jahr 2015 bei ca. 15 Mrd Euro. Der Soli ist 5,5 % auf die Lohnsteuer. Wenn man das umrechnet: 15,5 Mrd / 5,5 * 0,5 ergibt sich eine Einnahme von 1,4 Mrd Euro.Um die 0,5% Soli einzuordnen folgende Beispielberechnungen:2014 gab es 42,6 Mio Erwerbstätige mit einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 3.765 Euro pro Monat. Wenn man sich mit einem Online-brutto-netto-Rechner (Steuerklasse I, Standardannahmen) für dieses Gehalt den Soli ausrechnet, kommt man auf ca. 37 Euro Soli (bei 5,5 %). Umgerechnet mit 6 % (=5,5 + 0,5) kommt man auf eine Abgabe von ca. 40 Euro. Wir sprechen also von einer durchschnittlichen Mehrbelastung von nur (!) 3 Euro pro Monat.Bei einem monatlichen Gehalt von 10.000 Euro brutto ergibt sich ein Soli von 175 Euro. Bei 5,5 + 0.5 = 6 % kommt man auf eine Abgabe von ca. 190 Euro. Also ein Delta = Mehrbelastung von nur (!) 15 Euro.Die "Mehrbelastung" des Einzelnen wäre sehr gering. Durch den relativen Wert (0,5 %) wäre die Belastung für jeden fair, da in Abhängigkeit/Verhältnis zum individuellen Einkommen. Der Nutzen für die Gemeinschaft, die Flüchtlinge und unser Land wäre jedoch enorm (1,4 Mrd Euro!).Wir leben in einem Land in dem wir, und damit ist tatsächlich der Großtell der dt. Bevölkerung gemeint, uns Eintrittskarten für ein Helene Fischer Konzert in Höhe von 100 € leisten können. Das Trikot seines Lieblingsfussballvereins kostet sogar noch mehr. Eine Packung Zigaretten kostet mehr als die durchscnittliche Mehrbelastung. Uns geht es, bei allen Schwierigkeiten, trotzdem sehr gut. Im Vergleich zu den dramatischen Schicksalen und Situationen der Flüchtlingen haben wir hier "nur" Luxusprobleme. Die "paar Euro" kann jeder von uns verschmerzen.Geld ist nicht die Lösung für die tiefsitzenden grundlegenden Probleme der Flüchtlingssituation in den Herkunftsorten und auch nicht die Lösung für Alles, wenn die Menschen bei uns ankommen sind. Aber es kann und soll helfen, den Menschen auch menschliche/ humane Bedingungen und ausreichend Hilfe bieten zu können. Und dabei geht es nicht um Luxusartikel, sondern um essentielle Dinge, wie: Essen, ein Dach über dem Kopf, Medikamente und Integratio

17.09.2015 (aktiv bis 27.10.2015)


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