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Bild zur Petition mit dem Thema: Beteiligung der Studierenden an der Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020 Beteiligung der Studierenden an der Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020
  • Von: Bundesvertretung der Medizinstudierenden ... mehr
  • An: Bundesministerium für Gesundheit
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Sammlung beendet
  • 7.550 Unterstützende
    7.507 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Beteiligung der Studierenden an der Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020

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Die große Reform des Studiengangs Medizin, der Masterplan Medizinstudium 2020, wurde im Frühjahr 2017 beschlossen. Nun wird vom Bundesministerium für Gesundheit eine "Expertenkommission" eingesetzt, um basierend auf den Punkten des Masterplans, Vorschläge zur Änderung der ärztlichen Approbationsordnung zu erstellen.

Die bisherigen Verhandlungen über die Punkte des Masterplans wurden vertraulich und ohne uns Studierende in einer Bund - Länder Arbeitsgemeinschaft ausgearbeitet. Wir Studierende wünschen uns nun von den Verantwortlichen von Bund und Ländern, dass in der jetzt anstehenden Phase der Umsetzung der Maßnahmenvorschläge in die ärztliche Approbationsordnung die Ideen und Anregungen der Medizinstudierenden gehört und berücksichtigt werden und VertreterInnen der Medizinstudierenden Teil der geplanten Expertenkommission werden.

Begründung:

Wir Medizinstudierende haben große Hoffnungen und Erwartungen an das Reformvorhaben von Bund und Ländern und begreifen den Masterplan als Chance für eine langfristige Weiterentwicklung der ärztlichen Ausbildung.

Wir sind stolz darauf, dass unsere studentischen Forderungen, wie die Verzahnung vorklinischer und klinischer Studieninhalte, die zunehmende Kompetenzorientierung und Praxisnähe der Staatsexamina und die Fokussierung auf ein Kerncurriculum, Teil des Masterplans sind.

Daneben zählen zu den von den Gesundheits- und Kultusministerien konsentierten 37 Punkte des Masterplans Medizinstudiums 2020 die Einführung einer Landarztquote sowie die verpflichtende Prüfung des Fachs Allgemeinmedizin im dritten Staatsexamen (M3), die wir entschieden ablehnen. Auch unsere Wünsche und Forderungen zum Praktischen Jahr wie die faire Fehlzeiten- Regelung und die bundesweit einheitliche Aufwandsentschädigung im PJ wurden nicht aufgenommen.

Durch die Fokussierung auf einzelne symbolpolitische Maßnahmen, die nicht durch zusätzliche Mittel von Bund und Ländern finanziert werden, könnte die umfänglichen Reform des Medizinstudiums in den Hintergrund geraten. Die Meinung der Studierenden muss Gehör finden. Deshalb fordert die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. - bvmd konkret ein studentisches Mitglied in die Expertenkommission zur Erarbeitung eines Vorschlags zur Änderung der Approbationsordnung für Ärzte und Ärztinnen einzusetzen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 18.01.2017 (aktiv bis 17.09.2017)


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Debatte zur Petition

PRO: Die Politik sollte die Lösungsvorschläge der Studierenden nicht länger ignorieren, um ihre eigenen kurzsichtigen Interessen durchzusetzen! Das Versorgungsproblem der ländlichen Regionen beispielsweise kann nicht durch noch mehr Druck und Pflichtveranstaltungen ...

PRO: Von der Politik werden sinnfreie Entscheidungen getroffen, die in der Presse schön aussehen, aber am Ziel weit vorbei schießen. Im Gegenteil: Die Allg.-mediziner an unserer Uni leisten eine gute und spannende Lehre. Dieser ganze Schmarrn mit Pflichtfamulatur, ...

CONTRA: Ernsthaft? Nach allen schon eingeführten Pflicht-Allgemeinmedizin-Maßnahmen (verlängertes Blockpraktikum, Pflichtfamu) auch noch Pflichtprüfung im StEx? Sagt mal in welcher Welt lebt ihr denn? Das könnt ihr sonstwem erzählen, dass das der Wunsch der Mehrheit ...

CONTRA: Was soll dieser Masterplan. Ist doch wohl englisch, aber muß man denn für Medizin nicht studieren???. Den Meister kann man dann auch bei der Handwerkskammer machen.

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