Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Zuerst möchte ich voran stellen, dass ich davon ausgehe, dass diese Petition eine persönliche ist, die nur von mir und dem Empfänger, dem Deutschen Gesundheitsminister und dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gelesen werden wird.
Offenbar kann der menschliche Körper im Laufe seines Lebens eine Resistenz gegen die übliche Betäubungsart bei deutschen Zahnärzten entwickeln Das ist mir passiert als ich zehn Jahre alt war und noch sehr gute, weil gepflegte, Zähne hatte. Ich habe auch danach immer gut gepflegte Zähne gehabt, aber das reicht leider nicht, um die Zahngesundheit zu gewährleisten. Der Grund:
Ich konnte wegen ungenügender Betäubung bei Zahnärzten zwanzig Jahre nicht zum Zahnarzt gehen, und die Uhr und Kalender zählen weiter. Das Problem ist das Geld, das ich für die Bezahlung einer Hypnosebetäubung damals nicht hatte. Ich konnte einfach keine einzige Behandlung bei einem normalen Zahnarzt mehr ertragen. Rational gesehen war das eine gesunde Entscheidung. Was passiert, wenn ein Mensch immer wieder von einem anderen wie mit Elektroschocks gequält wird, habe ich ansatzweise zu spüren bekommen. Meine Ärzte konnten mir allesamt nicht helfen. Keiner der Zahnärzte, aber auch mein Hausarzt wusste keinen Rat. Die üblichen Tipps aus den Medien habe ich alle angenommen und zuerst hoffnungsvoll befolgt. Aber das Ergebnis von all dem ist, das ich mich inzwischen nicht einmal mehr zu einer Hypnosebehandlung durchringen kann, obwohl ich dafür gespart hatte. Was ich vor zehn Jahren gebraucht hätte, ist eine Art Darlehen von meiner Krankenkasse oder sonst wem. Aus finanziellen und gesundheitlichen Gründen gehöre ich zu denjenigen Versicherten, die von allen Kosten für Arztbesuche und Medikamente befreit sind. Trotzdem sehe ich die Möglichkeit und die Notwendigkeit ein, dass ich einen Anteil an den zusätzlichen, unüblichen Kosten für eine Betäubung (die wirkt) persönlich trage.
Zusammengefasst: Wer nicht zum Zahnarzt gehen kann, weil Betäubungen der klassischen Medizin nicht (mehr) bei ihm wirken, der sollte nicht in dem Zustand gelassen werden, keine notwendigen Behandlungen zu bekommen, weil er das Geld für eine angemessene Betäubung nicht sofort bereit stellen kann. - Ich brauche immer dringender die Hilfe eines Zahnarztes, habe aber die doppelte Hürde der Peinlichkeit meines Zahnzustandes und meiner teilweisen Zahlungsunfähigkeit zu nehmen, was ich einfach an den meisten Tagen des Jahres nicht kann. Und es wird immer schlimmer. Psyche und mein Magen leiden. Krankenkasse oder Arzt könnten die Kosten entweder ganz übernehmen (da ich nun einmal für meinen Stoffwechsel nichts kann), oder es muss von Anfang an die Möglichkeit bzw. das Recht auf ein ärztliches Darlehen geben. Meine Krankenkasse habe ich selbstverständlich gefragt, sie mehrmals um Hilfe, Ratschlag und Unterstützung gebeten. Diese Kasse ist wirtschaftlich erfolgreich aber mir gegenüber stumm, sobald ich eine Frage an sie richt, die in ihrem .Katalog nicht existiert. Entschuldigen Sie meinen Ton, aber verständlicherweise macht mich der Gedanke an mein Problem ziemlich nervös und auch aggressiv.
Begründung
In Deutschland werden öffentliche Gelder scheinbar mit dem Blick auf das Ende der eigenen Regierungsverantwortung verteilt. Jeder Bürger kennt die Beispiele aus den Medien und hat selbst Erfahrungen damit gemacht. Damit aus kleinen Anfangsbeträgen (hier:im Gesundheitssystem) nicht große werden, weil man zu lange mit der Unterstützung eines Patienten gewartet hat, unterzeichnen Sie bitte diese Petition, die auch stellvertretend für die anderen verschleppten Probleme bei Finanzierungen von Unternehmungen aller Art, groß und klein, steht