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Bild zur Petition mit dem Thema: Binnenschifffahrt - Einrichtung von Speedbootzonen auf Binnenwasserstraßen Binnenschifffahrt - Einrichtung von Speedbootzonen auf Binnenwasserstraßen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 20 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Binnenschifffahrt - Einrichtung von Speedbootzonen auf Binnenwasserstraßen

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, auf den deutschen Binnenwasserstraßen Speedbootzonen einzurichten bzw selbiges durch Aufhebung oder drastische Anhebung der Geschwindigkeitbeschränkungen für Kleinfahrzeuge auf bereits existierenden Wasserski- und Wassermotorradstrecken zu gewährleisten.Dazu könnten die bestehenden Wasserski- und Wassermotorradstrecken mitsamt der existierenden Regelungen und jahres- sowie tageszeitlichen Einschränkungen weitestgehend übernommen werden.

Begründung:

Zum Kreis der Wassersportbegeisterten zählen neben Seglern, Kanuten oder Surfern auch die Anhänger des motorisierten Wassersports, die Freude daran haben, sich schnell auf dem Wasser zu bewegen. Während "typische Sportboote" (etwa ein Gleitboot mit Außenbordmotor) Geschwindigkeiten von etwa 50-80km/h erreichen können, beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf den Binnenschifffahrtsstraßen (außer Donau, Elbe und Rhein) typischerweise nur etwa 10-25km/h, was selbst mit den inzwischen vielerorts führerscheinfreien 15PS ohne weiteres erreichbar ist.Faktisch bedeutet das, dass dieses Hobby auf den meisten deutschen Binnenrevieren nicht legal auszuüben ist, wodurch viele Sportbootfreunde bereits heute auf das europäische Umland ausweichen oder ganz davon absehen. Im Gegensatz zu normalen Sportbooten existieren für Wassermotorräder und Wasserskiläufer besondere Strecken, auf denen Wassermotorräder bzw einen Wasserskiläufer ziehende Sportboote von der Geschwindigkeitsbeschränkung befreit sind, um die Ausübung dieser Hobbies zu ermöglichen. Dabei handelt es sich meist um breite, übersichtliche Gewässerabschnitte mit guter Uferbefestigung, weit außerhalb geschlossener Ortschaften. Aus Lärm- und Naturschutzgründen sind darüberhinaus lokal variierende Öffnungszeiten festgelegt, außerhalb derer die Befreiungen nicht gelten.Mit der geforderten Erweiterung dieser Ausnahmeregelungen auf normale Sportboote könnte die Ausübung dieses Sports innerhalb Deutschlands wieder attraktiver gemacht werden und die inländische Wassersport- und Touristikbranche gestärkt werden, insbesondere im Bereich Naherholung. Eine dadurch ansteigende Lärmbelästigung erscheint unwahrscheinlich, da Wassermotorräder bauartbedingt oft erheblich lauter als typische Sportboote sind und auch auf Wasserskistrecken regelmäßig stark motorisierte Boote (als Zugboote) verkehren, wobei davon auszugehen ist, dass die Nutzung sich zeitlich mit der bereits existieren Nutzung decken wird, also vor allem etwa auf sonnige Wochenenden konzentriert sein wird.Gleiches gilt für zusätzliche Belastung durch Sog und Wellenschlag, da sowohl die (legalen) Figurenfahrten mit Wassermotorrädern als auch Wasserski-Zugboote (besonders beim "Wakeboarden", wo eine hohe Welle sogar erwünscht ist) idR mehr Wellen erzeugen als ein übliches Sportboot in Gleitfahrt. Auch eine gegenseitige Behinderung der verschiedenen Wassersportler ist unwahrscheinlich, da viele Fahrer von Wassermotorrädern Wellenschlag sogar begrüßen, um ihn in ihre Figurenfahrten einzubauen. Laut einer Statistik fahren knapp 2,5 Millionen Deutsche "ab und zu" Motorboot. Darum bitte ich Sie, diesen Menschen ihr Hobby auch ohne "Flucht" ins Ausland mit langer Anreise zu ermöglichen. Als Vergleich seien hier noch die Niederlande genannt, wo neben Wasserski- und Wassermotorradstrecken auch Speedbootstrecken existieren; häufig ist eine Strecke jedoch gleichzeitig sowohl Wasserski- oder Wassermotorrad- als auch Speedbootzone.

08.04.2014 (aktiv bis 20.05.2014)


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Pet 1-18-12-950-005938 Binnenschifffahrt Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 04.12.2014 abschließend beraten und beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte. Begründung Mit ...

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