Region: Regensburg

Biotop Lilienthalstraße retten! ENDLICH wertvolle Biotope, Naherholungs- und Klimaflächen erhalten

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer

3.260 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

3.260 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

  1. Gestartet 2021
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 29.01.2022
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer

Die Kreisgruppen des Bund Naturschutz und des Landesbund für Vogelschutz sowie die Donau-Naab-Regen-Allianz fordern die Stadt Regensburg dazu auf, das rund 11 000 m² große amtlich kartierte Biotop in der Lilienthalstraße / Ecke Hermann-Köhl-Straße zu erhalten und alle zerstörenden Maßnahmen zu verbieten.
Wir fordern hier zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt einen "Natur-, Klima- und Erholungspark Westenviertel" !
Unabhängig davon bitten wir die politische wie administrative Spitze der Stadt darum, sich ENDLICH für den Erhalt dieser wie auch anderer wichtiger Freiflächen für Natur, Klima und Naherholung einzusetzen und diese planungsrechtlich unter Schutz zu stellen.
Regensburg darf sich nicht in eine Beton-Stadt verwandeln. In anderen Städten engagiert man sich für die Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger und erhält wertvolle Freiflächen für die Allgemeinheit und zum Erhalt der Biodiversität oder vor dem Hintergrund des Klimawandels.
In Regensburg werden wertvolle Freiflächen und sogar amtlich kartierte Biotope immer wieder in großem Umfang bebaut. Das muss ein Ende haben!
Siehe auch: regensburg@bund-naturschutz.de
Gez. Raimund Schoberer BN, Hajo Drießle LBV, Dr. Josef Paukner DoNaReA

Begründung

Regensburg war 2012 Gründungsmitglied der „Kommunen für biologische Vielfalt“ und seitdem werden große und kleine Biotop in großen Umfang zerstört oder es wird geplant (Bebauungspläne in Aufstellung: Ostbahnhof; Bei der Anhalt, ehem. Schlämmteiche, ….) diese zu zerstören. Ein Regensburg-Plan-2040 macht u.E. nur Sinn wenn die Zukunft nicht im JETZT verspielt wird! 
Das Areal an der Lilienthalstraße ist im am 30.01.2020 durch die Stadt beschlossenen Freiraumentwicklungskonzept als „Potentialfläche Grün“ dargestellt.
Damit hat die Stadt Regensburg vor ziemlich genau einem Jahr selbst diese Zielvorgabe nach einer breit angelegten Öffentlichkeitsbeteiligung verabschiedet und sollte sich daran gebunden fühlen! Die im Raum stehende Bebauung lehnen wir ab.
Der nördliche Bereich ist aktuell gut zugänglich und mit einem unbefestigten Weg durchzogen und wird von Stadtteilanwohnern stark genutzt. Das Areal ist in Hinsicht auf die Naherholung oder z.B. in Hinblick auf die angrenzende Kindergrippe „Stromspatzen“ von besonderer Bedeutung. Es ist auch eine zentral wichtige „Klimainsel“. Es sollte und müsste u.E. dauerhaft der Naherholung, dem Klimaschutz und dem Biodiversitätserhalt gewidmet werden.
Schon 1987 war das Gelände mit erhaltenswerten Bäumen bestockt (siehe Begründung zum BBP Nr. 217). Zudem wurde das Gelände bereits 2007 nahezu vollständig als „amtlich kartiertes Biotop“ erfasst. Es hat zwischenzeitlich deutlich an Wertigkeit gewonnen. Es ist u.a. mit Eichen, Hainbuchen, Linden, Ahorne, Eiben und verschiedenen Straucharten bewaldet und beherbergt Höhlenbäume.
Dieser Biotopbereich ist u.E. aus artenschutzrechtlicher Sicht besonders wertvoll. Die Beseitigung würde eine große Lücke in das Biotopnetz der Stadt reißen und über die lokale Fläche hinaus zu einem Rückgang der Artenvielfalt führen.
.... um nur einige Argumente zu geben.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 20.01.2021
Sammlung endet: 20.01.2022
Region: Regensburg
Kategorie: Umwelt

Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

    in der Mittelbayerischen Zeitung vom 04.04.2026 steht folgende Artikel-Überschrift „Rollen die Bagger im Quartier West heuer noch?“ Das Immobilienzentrum macht wohl hinter den Kulissen Druck, damit der in Aufstellung befindliche Bebauungsplan möglichst bald in die finale Auslegung geht und der neue Stadtrat diesen dann beschließt und damit die Bebauung ermöglicht. Viele neue Stadträtinnen, Stadträte und vielleicht auch Herr Dr. Burger wissen nicht, wie wertvoll der Stadtwald an der Lilienthalstraße als Klima- und Biotopfläche ist. Er muss vor einer Bebauung bewahrt werden. Wir können nicht immer mehr Stadtgrün versiegeln und betonieren. Es ist eh nicht mehr viel "Grün" übrig in Regensburg.

    Bitte wenden Sie sich an die Stadtpolitik. Geben Sie der Natur und den Stadtklima hier - und gerne auch an anderer Stelle - Ihre Stimme. Noch ist nichts entschieden!

    Viele Grüße
    Raimund Schoberer
    Vorsitzender BUND Naturschutz, Kreisgruppe Regensburg

  • Der Bebauungsplan "Biotop und Klimafläche Lilienthalstraße" ist leider immer noch "in Aufstellung". Die finale Beteiligung fehlt noch. Wir sagen der Stadt bei jeder Gelegenheit, dass der BBP gestoppt werden muss. Nutzen Sie auch jede Gelegenheit die sich ergibt z.B. mit Stadträten.
    Wenn die finale Beteiligung beginnt, informieren wir Sie, werden eine Demo machen, werden Stellung nehmen und zur Not auch klagen. Noch hat unser kleiner Stadtwald Bestand und wir setzen uns dafür ein, dass das auch in Zukunft so bleibt!

    ABER ganz aktuell und dringend: Bitte Unterschreiben Sie die Petition an den Stadtrat von Regensburg: www.openpetition.de/petition/online/artenvielfalt-und-klimaflaeche-in-regensburg-bedroht-bebauungsplan-stoppen
    Im Osten von Regensburg ist eine für den Klima- und Artenschutz äußerst wichtige rund 30 Hektar große Fläche: Die ehemaligen Schlämmteiche im Stadtteil Irl. Zwei große Gewerbehallen wurden dort schon gebaut, nun sollen zwei weitere extrem große Gewerbehallen im zentralen Bereich gebaut werden.
    Wir sagen NEIN zu geplanten weiteren Bebauung und JA zum Erhalt dieser für Klima- und Artenschutz äußerst wichtigen Fläche! Wir fordern den Stadtrat von Regensburg dazu auf:
    1. STOPP des Bebauungsplans Nr. 195 "Südlich der Kremser Straße“ und der 58. Änderung des Flächennutzungsplanes.
    2. Dauerhafter SCHUTZ vor Bebauung und Zerstörung des für den Arten- und Klimaschutz sehr wertvollen Areals der ehemaligen Schlämmteiche.

    Danke!
    Mit freundlichen Grüßen
    Raimund Schoberer

Noch kein PRO Argument.

Menschen brauchen Wohnraum. Der geplante Wohnblock mit z.B.10 Wohneinheiten kostet weniger grüne Fläche, als 10 Einfamilienhäuser auf dem Land.

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