Piirkond : Saksimaa

Bürgerinitiative Gegenwind Oderwitz-Herrnhut

Petitsioon on adresseeritud
Sächsischer Landtag Petitionsausschuss

2 178 allkirjad

13 %
1 605 . 12 000 kvoorumi jaoks sees Saksimaa Saksimaa

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  1. Algatatud jaanuar 2025
  2. Kogumine 3 nädalat
  3. Esitamine
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  5. Otsus
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Petitsioon on adresseeritud: Sächsischer Landtag Petitionsausschuss

Liebe Einwohner von Oderwitz und Herrnhut, insbesondere Ninive und Ruppersdorf,
 
dass die fernab naturwissenschaftlicher und ökonomischer Gesetze beschlossene und rein ideologisch motivierte Energiewende gescheitert ist, pfeifen mittlerweile nicht nur die Spatzen von den Dächern, sondern Sie selbst spüren es tagtäglich in Ihrem Geldbeutel.
Ungeachtet dessen ist hinter unserem Rücken in aller Stille ein monströses Projekt in Gang gesetzt worden:

Zwischen Oberoderwitz und Ninive sollen drei Windräder mit einer Gesamthöhe von jeweils über 260 Metern entstehen. Die Genehmigungsplanung läuft und im nächsten Jahr ist der Baubeginn beabsichtigt.
Zeitnahe Darstellung des Vorhabens im Gemeindeanzeiger oder gar eine Einwohnerversammlung – Fehlanzeige!
Offenbar erst unter dem Druck der Informationen, die im Zusammenhang mit der Gründung unserer Initiative an die Einwohner gelangt sind, öffnen sich nun auch die Verwaltungen der Bevölkerung.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, hier geht es nicht um das Aufstellen von ein paar Masten auf irgendeinem Feld, sondern um Anlagen in der Höhe von Fernsehtürmen (der Dresdener misst 252 m), die das Orts- und Landschaftsbild auf Jahrzehnte grundhaft verändern werden, besser gesagt verschandeln.
Ganz zu schweigen von den Beeinträchtigungen durch Lärm rund um die Uhr, Infraschall, permanent sich wiederholende Verschattung im Sekundentakt durch sich ständig bewegende Rotoren, insbesondere in Ninive, und damit einhergehende, mittlerweile gesichert festgestellte exorbitante Gesundheitsrisiken.

Der Abstand der Kolosse zu den nächsten Häusern in Oderwitz und Ninive beträgt gerade einmal 1`000 m. Aber auch entfernter liegende Siedlungsgebiete werden sich – je nach Windrichtung – auf Verlärmung, ständiges Blinken der Positionslichter bei Dunkelheit und eine brutale Veränderung des Landschaftsbildes einstellen müssen.
Der frisch verliehene Weltkulturerbetitel an Herrnhut kann zur Disposition stehen!
Das einmalige Panorama von Oderwitz mit seinen drei Bockwindmühlen, wegen derer Mühlenfreunde und Touristen aus nah und fern das Dorf besuchen, wird nicht nur Geschichte sein, sondern fortan als makabres Mahnmal für den Sieg von Profitinteressen sowie Respektlosigkeit gegenüber Mensch und Umwelt dienen.

Selgitus

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

diese diskontinuierliche, nicht planbare Stromerzeugung (Flatterstrom) macht einige Wenige sehr reich bzw. noch reicher, hingegen weder unsere Energieversorgung sicherer, noch haben die betroffenen Kommunen hiervon nennenswerte Vorteile, die die beschriebenen Beeinträchtigungen auch nur ansatzweise aufwiegen könnten.
2004 hatte der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin versichert, die Energiewende würde eine Familie nicht mehr als einen Euro im Monat – so viel wie eine Kugel Eis – kosten (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Pressemitteilung 231/04, Berlin, 30.07.2004). Das Ergebnis ist bekannt.

Wir brauchen nicht mehr Windräder, wir brauchen mehr Verstand bei den Entscheidungsträgern und die Einbeziehung der Bevölkerung.
Das Votum der Bürger ist zu befolgen!

Wir haben uns deshalb zur Gründung einer Bürgerinitiative „Gegenwind Oderwitz–Herrnhut“ zusammengefunden.
Ziel dieser Initiative soll ganz klar die Verhinderung des Vorhabens sein.
Hierfür benötigen wir Ihre Hilfe in zweifacher Hinsicht:
Zum einen brauchen wir Mitglieder, welche die Initiative aktiv unterstützen, sei es durch: Ideen, IT-Fähigkeiten,

  •  Zurverfügungstellung von Flächen für Plakate,
  • Drucken und Austragen von Informationen,
  • Betreuung von Unterschriftenaktionen oder auch
  • Geldspenden.

Volksbank Löbau-Zittau,
Empfänger: Gegenwind Oderwitz-Herrnhut,
IBAN: DE 51 8559 0100 4258814210
BIC: GENODEF1NGS
 
Zum anderen wollen wir unserem Anliegen durch die Sammlung von Unterschriften eine entsprechende Außenwirkung verleihen. Hierfür werden wir ebenfalls Geschäfte und Unternehmen mit Kundenverkehr um Mithilfe bitten und an einzelnen Tagen auf öffentlichen Plätzen präsent sein. Bitte halten Sie deswegen Augen und Ohren offen.

Wir fordern den sofortigen Stopp des Projekts, zunächst jedoch eine unverzügliche neutrale sowie umfassende und fortlaufende Information der Einwohner über das Vorhaben.
Die Bevölkerung ist über sämtliche bis jetzt bekannte Nachteile und Risiken solcher Anlagen aufzuklären!
Wenn Sie sich aktiv bei uns einbringen möchten, sprechen Sie die Gründungsmitglieder einfach an bzw. nutzen die hier angegebenen Kontaktmöglichkeiten.
 
Sie erreichen uns:
www.gegenwind–oderwitz–herrnhut.de
kontakt@gegenwind–oderwitz–herrnhut.de  

Initiatoren und Ansprechpartner:
Jürgen Berthold, Müllermeister (Oderwitz); Rochus Gun, Jurist (Oderwitz); Günther Jautze, Bürgermeister a. D. (Oderwitz); Thomas Kahle, Dachdeckermeister (Oderwitz); Susanne Model, Friseurmeisterin (Herrnhut); Matthias Pfeifer, Dipl.-Fischereiing. a. D. (Herrnhut); Marko Proft, Fliesenlegermeister (Herrnhut); Thomas Reimer, Dipl.-Bauingenieur (Herrnhut); Dr. Marina Sarf, Ärztin (Herrnhut); Karsten Starke, Dipl.-Ing. Maschinenbau (Herrnhut); Carsten Stein, Seelsorger (Herrnhut); Uwe Ullrich, KFZ-Meister (Herrnhut); Hans-Georg Wendler, Zimmerermeister a. D. (Oderwitz)

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Petitsioon algatatud: 31.01.2025
Kogumine lõpeb: 31.01.2026
Piirkond : Saksimaa
teema: Kodanikuõigused

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uudised

  • Zu Gast bei zauderndem Landrat und forschem Ministerpräsident

    Kurz entschlossen meldeten wir uns zu dritt zum Neujahrsempfang der CDU in Löbau am 6. Januar an, um Präsens zu zeigen und wenigstens ein paar Gedanken mit Herrn Kretschmer und Dr. Meyer auszutauschen.

    Dies erwies sich angesichts der hohen Teilnehmerzahl im Kulturzentrum der Johanniskirche und des damit verbundenen Lärmpegels als schwierig, aber nicht unmöglich.

    Der Landrat teilte uns mit, er habe aktuell bei der UNESCO in Paris eine Stellungnahme zu den Auswirkungen des Baues der drei Windkraftanlagen auf das Welterbe erbeten, gehe aber davon aus, dass durch den bestandskräftigen Regionalplan Baurecht für die Energiequelle GmbH bestehe und rechne für den Fall der Verweigerung der Genehmigung mit einer Klage mit guten Chancen für die Firma.

    Im Ergebnis konnten wir uns des Eindrucks nicht erwehren, dass der Landrat sich trotz der einschneidend veränderten Sachlage durch die Welterbeverleihung scheut, sich mit einem finanzstarken und anwaltlich versiert vertretenen Gegenüber auseinanderzusetzen, sondern vielmehr darauf hofft, dass bei Erteilung der Genehmigung die Gegner des Vorhabens nicht die Kraft bzw. den Mut für eine Klage finden.

    Nachdem wir uns beim Ministerpräsidenten vorgestellt hatten, gab dieser ironisch seine Haltung zum Thema Windkraft zu erkennen. Zitat sinngemäß: "Komisch, ich kenne keine einzige Bürgerinitiative, die sich für den Bau von Windrädern einsetzt - kennen Sie welche?" Entschieden verwahrte er sich gegen das Projekt - hierfür sei das Welterbe viel zu wertvoll. Wir übergaben ihm eine Visualisierung der berühmten Sicht vom Altan mit den 3 Windkraftungetümen im Hintergrund und der Bitte, sich für die Verhinderung des Vorhabens starkzumachen.

    Als Fazit bleibt festzustellen, dass sich MdL und Staatsminister für Kultus Conrad Clemens, MdB Florian Oest (beide auf der Veranstaltung anwesend) öffentlich gegen die Errichtung der Anlagen positioniert haben, das Referat Denkmalschutz beim Infrastrukturministerium als Teil der Staatsregierung massive juristisch belastbare Argumente gegen den Bau zusammengetragen hat, es aber in Görlitz offenbar an Zivilcourage zu einer mutigen, aber in der Sache richtigen Entscheidung fehlt.
  • Die Aktivitäten unserer Bürgerinitiative haben Sand ins Genehmigungsverfahren gebracht. Die bis Ende November verlängerte Frist zur Antragsgenehmigung ist erneut abgelaufen, ohne dass das Landratsamt eine Entscheidung getroffen hat.

    Die Beeinträchtigung des Welterbes wiegt aus Sicht des Denkmalschutzes schwer. Inwieweit sich die Behörde von diesen Interessen leiten lässt, kann momentan nicht eingeschätzt werden. Diese Verzögerung können wir aber als Erfolg unseres Wirkens verbuchen. Deshalb gilt es, am Ziel weiter beharrlich zu arbeiten, um die Zerstörung einer zentralen historischen Sichtbeziehung des Welterbes zu verhindern.

    https://archive.ph/77JDR
  • Wir im Zentrum der Landesmacht

    Auf unsere Bitte fand am 29.10. ein Treffen mit unserem Wahlkreisabgeordneten Herrn Staatsminister Conrad Clemens, Frau Staatsministerin Regina Kraushaar, Herrn Ulrich Schreiber, Referatsleiter Denkmalpflege und Denkmalschutz, sowie Herrn Wolf (letztere alle Ministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung) und drei Vertretern unserer BI in den Räumen des Sächsischen Landtages statt.

    Trotz des straffen zeitlichen Rahmens konnten wir wesentliche Argumente austauschen und überraschend viele Gemeinsamkeiten feststellen:
    So lässt sich bspw. das Urteil des OVG Bautzen zum Welterbe Erzgebirge keinesfalls 1:1 auf Herrnhut übertragen. Dies schon deshalb nicht, weil im Managementplan Welterbe Erzgebirge keinerlei Sichtachsen als Teil des Welterbes ausgewiesen sind, wohl aber in dem des Welterbes Herrnhut. Konkret geht es um den Blick vom Altan in Richtung Zittauer/Böhmisches Gebirge. Genau auf dieser dokumentierten Sichtachse befindet sich das gegenständliche Windvorranggebiet. Da dieses relativ eng begrenzt ist, kann der Projektträger auch nicht auf angrenzende Areale ausweichen.

    Die Genehmigungsbehörde, also das Landratsamt Görlitz sollte sich nicht von im Raum stehenden Schadenersatzandrohungen des Projektträgers beeindrucken lassen, sondern strikt nach Recht und Gesetz entscheiden.

    Hierfür wäre es sinnvoll, das Welterbekomitee nach möglichen Auswirkungen der Existenz der geplanten Anlagen für den Fortbestand des Welterbes zu befragen und sich insoweit selbst die Frist für die Entscheidung zu verlängern.

    Dies sei dem Landratsamt vom Landesamt für Denkmalschutz auch so mitgeteilt worden. Im Übrigen habe sich das Landesamt für Denkmalschutz ausdrücklich gegen das Vorhaben ausgesprochen, weil es im Widerspruch zu § 35 BauGB (Beeinträchtigung öffentlicher Belange) stünde. Damit wäre das Projekt nicht genehmigungsfähig.

    Im Ergebnis erklärte sich Herr Clemens bereit, unseren Landrat nochmals hinsichtlich der oben beschriebenen Bedenken seitens der Landesbehörden zu konsultieren und ggfs. bei einer fundierten Entscheidungsfindung zu unterstützen.

    Wir erhielten im Anschluss an das angenehme Gespräch die Gelegenheit zur "Inspizierung" des Landtagsgebäudes und hörten auch in die gerade stattfindende Debatte zur Einführung der Wehrpflicht rein.
    Besten Dank an Herrn Clemens für sein Engagement für unsere Sache sowie für die Organisation dieses Formats.

    Wir bleiben optimistisch und hoffen weiterhin auf Euren Rückenhalt!

arutelu

Gefahren für die Waldbesitzer, wenn die Subventionen wegfallen, sind die Windkraftbetreiber meist Pleite. Die gesetzlich vorgeschriebene Renaturierung des Geländes bleibt an den Grundstückseigentümern hängen. Die sind dann in Folge der immensen Kosten auch pleite.

Ihr baggert lieber die „schöne“ Heimat weg und verheizt sie? Seid ihr jemals über die Braunkohle - Mondlandschaft geflogen? Oder kommt der Strom in Herrenhut aus der Steckdose?

Miks inimesed allkirjastavad

Wohne in Sachsen

Ich bin für den Erhalt von Flora und Fauna

es braucht mehr Gehör der berechtigten Kritik an der rücksichtslosen und rein Profit orientierten Art und Weise des Ausbaus von Windkraftanlagen, v.a. in Wäldern und Naturschutzgebieten, in unmittelbarer Nähe zu Siedlungsgebieten und kostbaren Kulturräumen und Landschaftsgebieten.

Ich unterstütze das, weil wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition.

Hier der Link:

openpetition.de/!hqbgx

Vielen Dank

J. Kupky

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