Die Unterzeichnenden unterstützen das Bewerberkonzept, der auf dem Gut Göhlis aktiven Vereine und Initiativen, zum Erhalt des Gut Göhlis als öffentlichen Raum und Standort für Kinder- und Jugendprojekte, Sport, Kultur und Tierhaltung.

Nutzungskonzept:
Die bisherige gemeinnützige und öffentliche Nutzung des Gut Göhlis bleibt erhalten. Die bisherigen Nutzer setzen ihre erfolgreiche und am Gemeinwohl orientierte Arbeit in Riesa-Göhlis fort.

Sanierungskonzept: Die bisherigen gemeinnützig tätigen Nutzer gründen einen Trägerverein, der Teile des Gut Göhlis erwirbt und Träger der Sanierung ist. Der Trägerverein verpachtet die jeweiligen Projektflächen an die Nutzer und ist ausschließlich für die Sanierung und Erhaltung des denkmalgeschützten Gutskomplexes verantwortlich, nicht für die bauliche Umsetzung der verschiedenen Nutzerkonzepte. Diese bleibt in der Verantwortung der Nutzer. Für diesen Sanierungsprozess wird ein Zeitraum von 15 Jahren veranschlagt.

Kostenplan: Für die zu erwerbenden Teile des Gut Göhlis wurde in Zusammenarbeit mit externen Fachleuten ein notwendiger Sanierungsaufwand von ca. 800T€ ermittelt. Dies ist bedeutend weniger als die bisherigen Zahlen, die im Zusammenhang mit der Sanierung des Gut Göhlis genannt worden. Möglich wurde diese enorme Kostensenkung u.a. durch: klare Trennung zwischen Erhalt und Sanierung der Gutsanlage und baulicher Umsetzung der Nutzerkonzepte kein Erwerb der 2 baufälligen Scheunengebäude in der Zwischenzeit bereits erfolgte Sanierungen (vor allem Gebäude des Tierheimes) und Gestaltung des Außengeländes durch die Nutzer

Finanzierungsplan: Das Sanierungsvorhaben wird durch eine jährliche Förderung des Trägervereins durch die Stadt Riesa finanziert. Die Höhe der Förderung beträgt ca. 40T€ pro Jahr und wird komplett aus den städtischen Pachteinnahmen aus den zu dem Gut Göhlis gehörenden landwirtschaftlichen Nutzflächen finanziert. Diese aus dem ursprünglichen Gutsvermögen stammenden Mittel sollen also wieder dem Gut Göhlis zu Gute kommen.

Sanierungszeitraum: Nach diesem Finanzierungsmodell ist ohne Fördermittel mit einem Sanierungszeitraum von 20 Jahren zu rechnen. Bei einer angenommenen durchschnittlichen Förderhöhe von 25 % verkürzt sich der Sanierungszeitraum auf 15 Jahre.

Wirtschaftlichkeit des Nutzungskonzeptes: Alle Nutzer betreiben ihre Projekte mitunter seit 10 Jahren bereits unter wirtschaftlichen Bedingungen. Das heißt alle Aufwendungen für die Projekte werden selbst finanziert. Somit ist eine wirtschaftliche Betreibung des Gutskomplexes sichergestellt.

Bauliche Umsetzung der Nutzerkonzepte: Die bisherigen Nutzer haben in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie in der Lage sind die baulichen Voraussetzungen für ihre Nutzerkonzepte umzusetzen. So wurden in den letzten Jahren durch die Nutzer bereits aus eigener Kraft Investitionen in Höhe von mehr als 318 T€ umgesetzt (ohne Arbeitsstunden und Eigenleistungen nur tatsächliche Kosten der größten Projekte). Einige Nutzer benötigen gar keine größeren Investitionen mehr um ihre Nutzerkonzepte umzusetzen, da diese bereits erfolgt sind. Somit ist sichergestellt, dass keine leeren Hüllen saniert werden.

Risikoabwägung: Die Stadt Riesa wird Mitglied im zu gründenden Trägerverein. So ist jederzeit eine Kontrolle der Sanierungsvorhaben gewährleistet. In der Vereinssatzung des Trägervereins wird festgeschrieben, dass im Falle einer Auflösung des Trägervereins das Vereinsvermögen (d.h. die erworbenen Gebäude und Flächen) an die Stadt Riesa zurückfallen. Im Trägerverein arbeiten erfahrene externe Experten mit. Die Förderung an den Trägerverein ist zweckgebunden und wird entsprechend abgerechnet.

Kaufgebot: Die Nutzer geben ein Kaufangebot in Höhe von 500,00 € für die im Lageplan kenntlich gemachten Gebäude und Teilflächen des Gut Göhlis ab. Das Kaufangebot unterliegt den im Angebot gemachten Einschränkungen und Voraussetzungen: 1. Die Stadt Riesa tritt dem zu gründenden Trägerverein bei. 2. Die Stadt Riesa unterstützt den Trägerverein die kommenden 20 Jahre jährlich in der Höhe der Pachteinnahmen der zu dem Gut Göhlis gehörenden Flächen, mindestens jedoch mit 38.000, € pro Jahr.

Begründung

Das Gut Göhlis ist mit seiner jetzigen Nutzung ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens in der Stadt Riesa und nimmt wichtige Aufgaben in den Bereichen Tierschutz, Kinder- und Jugendarbeit, Freizeitsport, Kultur und ökologischer Landschaftspflege wahr. Durch einen Verkauf an einen privaten Investor sehen die bisherigen Nutzer ihre weitere Arbeit akut gefährdet. Gemeinwohl steht vor privaten und privatwirtschaftlichen Interessen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer,

    Ihr habt/ Sie haben bereits lange auf Neuigkeiten gewartet und sicher die neuste Entwicklung zum Projekt- und ErlebnisGut Göhlis über die Medien verfolgt.
    Vielen Dank für Eure/ Ihre Geduld.

    Wir möchten Euch/ Ihnen nun auf diesem Wege über den aktuellen Stand mitteilen:

    Der Investor ist vor kurzem von seinen Kaufabsichten zurück getreten.
    Als offiziellen Grund hat er bei der Stadt Riesa unter anderem die Fortführung dieser Petition angegeben.
    Wir möchten uns deshalb sehr herzlich für Euren/ Ihren Einsatz bedanken!

    Wie soll es nun weiter gehen?
    Die engagierten Vereine möchten mit der Stadt Riesa in Kontakt bleiben und eine realisierbare Lösung zur Rettung des Gutes Göhlis finden.
    Viele Ideen dazu wurden bereits gesammelt und geprüft.

    Wenn Sie daher weitere Ideen oder Vorschläge haben, wie wir eine zeitnahe Sanierung der Gebäude voran bringen können, möchten wir Sie/ Euch bitten, sich mit den Vereinen in Verbindung zu setzen.
    Sehr gerne nehmen wir Vorschläge entgegen und verstärken unser Team der aktiven Helfer und engagierten Vereine.
    Gemeinsam schaffen wir das!

    In diesem Sinne verbleiben wir mit einem großen "DANKE" und herzlichen Grüßen

    Karolin Tammer
    IG Dunkelbunt e.V.

  • Angebotene Alternativen und die Stellungnahme zur Stadtratssitzung findet Ihr hier:

    copy.com/3yx9zgPUbjSIWSX3

  • Sehr geehrte UnterzeichnerInnen unserer Petition,

    ausgehend von den erwähnten Diskussionspunkten der Stadtratssitzung am 08.07.15 möchten wir als Vereine einen Perspektivwechsel ermöglichen, Stellung zur angeschuldigten "Tatenlosigkeit" beziehen und die uns angebotenen Ausweichvarianten offen legen.

    Dazu haben wir ein Dokument erarbeitet, welches auch anhand von Fotos jene Ausweichvarianten sehr gut veranschaulicht und die Entwicklung der Verkaufsabsichten und Gespräche mit der Stadt aufzeigt.
    Zugang zum Dokument erhalten Sie unter folgendem Link:

    copy.com/3yx9zgPUbjSIWSX3

    Bisher liegt kein erneutes Angebot der Stadt vor.

    Momentan verhandeln wir mit der Stadt, dass wir als Vereine neben dem Pferdehof möglichst ohne Einschränkung auf dem Gut weiterarbeiten können und somit auch einen Teil weiter für die Öffentliche Nutzung erhalten.
    Je mehr in diese Richtung jetzt auch der öffentliche Druck weiter bleibt, stärkt dies unsere Verhandlungspositionen mit der Stadt und mit Worreschk, wirklich soviel Gelände und Raum rauszuhandeln, dass wir weiter dort in dem Umfang arbeiten können.
    Wenn kein öffentlicher Druck mehr für eine solche mögliche Kompromisslösung vorhanden ist, dann werden wir eingekürzt.

    Also die Pettition aktualisieren, weiter bewerben – es geht dort nicht um Sprungbrett, Discgolf, Hundesport, IG-Dunkelbunt als Vereine, sondern, dass das Gut öffentlich nutzbar bleibt für Kinder, Jugendliche und Familien, ja alle Bürger und ein Anziehungspunkt in der Region wird.

    Vielen Dank!

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Das Gut eignet sich hervorragend für die Unterbringung von Asylbetrügern. Wenn die Leute so dämlich sind und sich das gefallen lassen, dann solln sie auch nicht meckern. Wer glaubt, dass Petitionen daran etwas ändern, der glaubt auch, dass Magenkrebs mit Aspirin heilbar ist.