Construction

Der Alsenplatz muss unverbaut und grün bleiben!

Petition is directed to
Hamburger Bürgerschaft, Bezirksversammlung Altona
1.017 Supporters 530 in Hamburg Altona
25% from 2.100 for quorum
  1. Launched December 2020
  2. Time remaining >6 Months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Die HASPA plant, auf dem Alsenplatz ein 6-geschossiges Azubi-Wohnheim für ca. 140 Bewohner zu bauen. Dafür müssen ca. 30 Bäume (teilweise 70 Jahre alt!) gefällt werden. Damit sind wir nicht einverstanden!

KLIMASCHUTZ FÄNGT VOR DER HAUSTÜR AN! Wir fordern Lösungen, die nicht zu Lasten der Stadtnatur und des Stadtklimas gehen! Bauen ja — aber nicht beliebig! Bauen erfordert Rücksichtnahme auf Natur und Anwohner!

DENKMALSCHUTZ OHNE ABSTAND GEHT NICHT! Das denkmalgeschützte Gebäude-Ensemble (Alsenplatz 1,3,5 - Eimsbütteler Straße 91,93,95 - Langenfelder Straße 81: Etagenhäuser, 1892-1903) soll unverbaut erhalten bleiben!

DARUM FRAGEN WIR UNS: WARUM HIER AM UNBEBAUTEN ALSENPLATZ?

WAS WIR FORDERN?

  • KEIN 6-geschossiger Neubau auf dem unbebauten Alsenplatz
  • KEIN Abholzen der bis zu 70 Jahre alten Bäume
  • KEINE weitere Verdichtung

Da wir aber mit der HASPA und dem Hamburger Senat zwei mächtige Gegenspieler haben, brauchen wir deine Unterstützung. Wir haben bereits Widerspruch eingereicht, den Nabu mit ins Boot geholt, die Presse informiert... jedoch möchten wir zeigen, das wir nicht alleine sind mit unserer Meinung.

Wenn du für den Erhalt des Alsenplatzes und damit für eine klimafreundliche Stadt, weniger Verdichtung zu Lasten von Stadtgrün und für demokratische Beteiligung von Anwohnern und Betroffenen bei solchen Bauvorhaben bist, dann unterstütze unsere Petition mit deiner Unterschrift!

WER SIND WIR? Die Initiative GreenAlsenplatz ist ein Zusammenschluss von Anwohnenden, Betroffenen und Unterstützern, die sich gegen das 6-geschossige Azubi-Wohnheim und die bisherige Planung stellen. Infos zum Mitmachen sind hier zu finden: www.greenalsenplatz.jimdosite.com oder www.instagram.com/green_alsenplatz

DER ALSENPLATZ 2020:

  • Altona-Nord, grenzt an der nordöstlichen Seite an Eimsbüttel
  • denkmalgeschütztes Gebäude-Ensemble (Alsenplatz 1,3,5 - Eimsbütteler Straße 91,93,95 - Langenfelder Straße 81: Etagenhäuser, 1892-1903)
  • ca. 30 Bäume
  • 50 Parkplätze
  • 9 Recycling-Container (Papier, Glas, Elektrokleingeräte, Verpackung/Metall/Kunststoff)
  • unterirdischer 3-Röhrenschutzraum aus dem Jahr 1940 für 100 Personen
  • kleines gewachsenes Quartier: e-Charging - Ladesäule, Bäcker, Alsenoase (Mittagstisch), StadtRad-Station, Kiosk, Bushaltestelle, Änderungsschneider, Tattoostudio, Schuster, Medizinische Fußpflege & Podologie
  • Historie: Bis zum Bau des Ring 2 1980 war der Alsenplatz noch um 1/4 größer
  • Bis 1899 verlief die Isebek über den Alsenplatz weiter bis zum Diebsteich

(Titelfoto: Fabian Soltwedel)

Reason

Unter dem Alsenplatz befindet sich ein alter Luftschutzbunker der für den Neubau abgetragen werden muss. Jedoch hat ein Mitglied der Baumschutzgruppe des NABU Hamburg dort Soziallaute von Fledermäusen geortet. Die Fledermäuse befinden sich derzeit im Winterschlaf (November bis März), somit lässt sich die Flugaktivität erst wieder im Frühjahr 2021 beobachten. Der Lebensraum der Fledermäuse muss geschützt werden. Ein Fledermauseinschließendes Gesamtökologisches Gutachten ist unbedingt erforderlich, bevor hier irgendetwas gebaut werden kann. Also auch, bevor ein Baum gefällt wird.

Das Gebäude-Ensemble am Alsenplatz steht unter Denkmalschutz. Der geplante 6-geschossige Neubau würde den Platzcharakter erheblich verändern und nicht den Umgebungsschutz (§9 Hamburger Denkmalschutzgesetz) eines Denkmals erfüllen. Den Eigentümern des Gebäude-Ensembles werden immer wieder kleinere Baupläne verwehrt (Fahrradabstellmöglichkeit im Vorgarten, Handlauf am Eingang...). Dies passt nicht mit den Bau-Plänen für den Alsenplatz zusammen.

Schon jetzt kann das Regenwasser in Teilen des Alsenplatzes und den angrenzenden Straßen oft nicht abfließen. Abgesehen von der Zerstörung des Baumbestandes, muss dann auch das Kopfsteinpflaster dem Bau zum Opfer fallen. Kommt dann noch die geplante Veloroute in der Waterloostr. hinzu, für die dann ebenfalls das Kopfsteinpflaster weichen muss, bedarf es nicht viel Fantasie sich auszumalen, mit welchen Überschwemmungen wir dann mit Hinblick auf den immer fortschreitenden Klimawandel zu rechnen haben. Zumal in der Umgebung des Alsenplatzes bereits 2017 eine Bodenversiegelung von 80-90% nachzuweisen war. Hier ein interessanter Bericht zum Thema Starkregen durch den fortschreitenden Klimawandel in Hamburg (https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-klimarisiko-meer---wenn-die-flut-kommt-102.html

Der Alsenplatz ist ein Paradebeispiel für Freiraumqualität im Sinne der Qualitätsoffensive Freiraum der Umweltbehörde und dem Vertrag „Hamburgs Grün erhalten“. Die 30 Bäume sorgen für eine grüne Oase am dicht befahrenen Ring. Die Begrünung trägt dazu bei, das Stadtklima nachhaltig zu verbessern und stellt Lebensraum für eine Vielzahl von Lebewesen dar. Zudem wirkt es der Überhitzung durch weitere Wohnraumverdichtung entgegen.

Der Alsenplatz ist an das Grüne Netz Hamburgs gekoppelt und als „Parkanlage und sonstige Grünfläche“ definiert. Als Ziele und Maßnahmen für Flächen dieser Art wird u.a. „Erhalt und Entwicklung der Parkanlagen, Freihaltung der Parkanlagen in der inneren Stadt von Bebauung“ sowie „ ...Verbesserung ihrer Einbindung in das Grüne Netz“ angestrebt, und keine Bebauung mit Immobilien. (Quelle: https://www.hamburg.de/contentblob/12763876/4f12d7ef15185da107ed953ba910dc84/data/d-fachkarte-gruen-vernetzen-20000-6-blaetter.pdf)

Da der Urverlauf des Isebekkanals den Alsenplatz unterquert und kein hydrologisches Gutachten vorliegt, machen wir uns Sorgen um unsere zum Teil 120 Jahre alten Häuser. Hier konnten wir schon diverse Schäden während der Straßenarbeiten (Busbeschleunigung Ring 2) in 2018 und während der Ausschachtungen (2015) für den Neubau in der Eimsbüttler Str. 89 feststellen. Da unsere Häuser vermutlich auf Sand/Moor gebaut wurden, können die Baumaßnahmen, für diesen zu nah stehenden Neubau, erhebliche Schäden an unseren Häusern verursachen.

Die 1-jährige Straßenbaumaßname zur Busbeschleunigung am Ring 2 wurde erst Mitte 2019 beendet. Während der gesamten Zeit war der Alsenplatz voll gesperrt und als Baustellenversorgung genutzt. Die Velorouten-Neugestaltung in der Waterloostr. ist für Frühjahr 2021 geplant. Genau zu diesem Zeitpunkt soll der Neubau auch beginnen. Das Gebot der Rücksichtnahme wird dadurch verletzt. Die geplanten Baumaßnahmen sind im Zeitraum und Umfang für die Anwohner nicht zumutbar.

Auch wenn der Senat die öffentlichen Parkplätze in Hamburg minimiert, ist die Planung am Alsenplatz und der Waterloostr. nicht tragbar. Insgesamt werden ca. 50 Parkplätze entfernt, jedoch 140 weitere Anwohner hinzukommen. Wenn nur 1/4 der neuen Anwohner ein Fahrzeug besitzt, fehlen hier 85 Parkplätze. Viele von uns haben die Möglichkeit, auf ein eigenes Auto zu verzichten. Doch nicht jeder ist hierzu in der Lage. Eine solch angespannte Parksituation führt zu einem zunehmenden Durchgangsverkehr, der durch die Parkplatzsuchenden verursacht wird, so wie wir es während der o.g. Bauphase im Umkreis erlebt haben. Dies wiederum bedeutet eine unnötige und verhinderbare Umweltbelastung. Dazu kommt, dass wir Dank der neuen Straßenführung, dem Neubau und dem Denkmalschutz keine überdachten Fahrradhäuschen aufstellen dürfen. Daher muss hier eine andere Lösung her, die auch für die Anwohner funktioniert!

Thank you for your support, Green Alsenplatz from Hamburg
Question to the initiator

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News

Not yet a PRO argument.

Hier werden Umwelt- und Denkmalschutz für Nachbarschaftsinteressen missbraucht. Worum es geht, ist Verhinderung einer störenden Baustelle und Sicherung von Parkplätzen im öffentlichen Raum. Verdichtung ist absolut notwendig und an dieser Stelle geradezu zwingend. Die positiven Effekte: Lärmschutz gegen den Ring 2 für die Bestandsgebäude und ein neuer Stadtplatz (welcher den Bestand wesentlich besser inszeniert).

Why people sign

  • Not public Hamburg

    1 day ago

    Der Grünverlust in Hamburg ist nicht weiter hinnehmbar, die weitere Zubetonierung Hamburgs muß allmählich gestoppt werden

  • Not public Hamburg

    2 days ago

    Hamburgs grün muss erhalten bleiben!

  • Not public Hamburg

    2 days ago

    Wir brauchen viel mehr Bäume, nicht einen einzigen weniger.

  • 2 days ago

    Das der Baumbestand bleibt und der Grünflächenbereich. Es gibt ausreichend Haspa Filialen in Hamburg.

  • 2 days ago

    Bäume sind Lebewesen und haben so wie wir ein Recht auf ein weiter leben. Gleichzeitig darf nach meiner Ansicht in Hamburg nicht alles verbaut werden. Alle Lebewesen, ob Tiete oder Menschen benotigen die Grünflachen, besonders in der Großstadt. Baume und Sträucher dienen auch dazu, die Luft zu reinigen. Wir konnen es uns angesichts des Klimawandels nicht mehr leisten, die Natur noch weiter abzubauen.

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