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Bild zur Petition mit dem Thema: Erhaltung der drei Grundschulstandorte in Neunkirchen Erhaltung der drei Grundschulstandorte in Neunkirchen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Rat der Gemeinde Neunkirchen
  • Region: Neunkirchen mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 2.474 Unterstützende
    2.052 in Neunkirchen
    Quorum für Neunkirchen (Siegerland) (390) erreicht.

Erhaltung der drei Grundschulstandorte in Neunkirchen

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Keine Super-Maxi-Monster-Grundschule in Neunkirchen! Erhalt der drei jetzigen Schulstandorte in Salchendorf, Struthütten und Neunkirchen, so lange dies rechtlich möglich ist.

Begründung:

Begründung:

• Warum sollen drei gut funktionierende Grundschulen mit bewährter Infrastruktur ohne Not geschlossen werden? Die Schülerzahlen bieten keine Grundlage für eine Zusammenlegung. Diese Diskussion zum jetzigen Zeitpunkt „loszutreten“, halten wir für unverantwortlich. Das Motto „Kurze Beine, kurze Wege“ muss für die Grundschule weiterhin gelten!

• Starke Beeinträchtigung der Bildungs- und Erziehungsarbeit. Für eine solche Maßnahme sind über einige Jahre hinweg bauliche und organisatorische Aufgaben zu lösen, die erhebliche Kräfte binden und von den pädagogischen Aufgaben der Schule ablenken. Gibt es durch die Situation der weiterführenden Schulen (Hauptschule, Realschule) nicht genügend „Großbaustellen“ in Neunkirchen? Sind sich die Verantwortlichen darüber im Klaren, welche „Lawine“ hier ausgelöst wird, wenn zusätzlich alle drei Grundschulstandorte gleichzeitig geschlossen werden sollen?

• Sollte der Antrag Zustimmung finden, würden drei Standorte grundlos (ohne aktuelle Notwendigkeit!!) „eingestampft“. Während in anderen Fällen von Zusammenlegungen der Anstoß stets vom Schulamt oder von der Bezirksregierung kam und die Kommunen (Politik und Verwaltung) sich in der Regel um einen möglichst langen Erhalt ihrer Standorte bemühten, wären in diesem Fall Politiker aus den eigenen Reihen die treibenden Kräfte für ein Aufgeben dreier Standorte – eine traurige und landesweit einzigartige Premiere!

• Alle drei Grundschulen sind fest im Ortsteil verankert. Kinder, Eltern, Kollegien und Mitarbeiter haben an allen drei Grundschulen eine „Heimat“ gefunden. Lernende und Lehrende identifizieren sich mit „ihrer“ Schule.

• Alle drei Schulen haben ihr ganz eigenes, unverwechselbares Profil, ihr eigenes Schulprogramm, ihre pädagogischen Schwerpunkte, ihr ganz eigenes Schulleben, ihr eigenes Raumkonzept, ihr eigenes Schulgelände, ihre eigene Unterrichtsentwicklung, ihren eigenen Stil, ihren ganz eigenen Charakter. Gewachsenen und bewährte Konzepte und Schwerpunkte gehen verloren, bzw. ein neues gemeinsames Profil muss sich erst in schwierigen Abstimmungsprozessen finden.

• Es gibt keinerlei pädagogischen Gründe für eine Zusammenlegung. Im Gegenteil: An kleineren Systemen kann in der Regel individueller, persönlicher gearbeitet werden und das ganze Kollegium kann fundiert und stringent die pädagogische Verantwortung für jeden einzelnen Schüler wahrnehmen.

• Die Zusammenlegung der drei Grundschulen hätte ein sehr großes, unübersichtliches System zur Folge, ein deutlicher Schritt zu mehr Anonymität. Das betrifft nicht nur den reinen Schulbetrieb, sondern ebenso die Nachmittagsbetreuung in der OGS, die zunehmend an Bedeutung für die Eltern gewinnt.

• An allen drei Grundschulen wird mit großem Engagement zum Wohle der Kinder gearbeitet. Alle drei Schulen liefern einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl der Kommune. Nun sollen alle drei Schulen auf einen Streich geschlossen werden – Wertschätzung und Anerkennung der geleisteten Arbeit sehen anders aus.

• Ein Gebäude wird nicht dadurch zur Grundschule, dass man 6 – 10-jährige Kinder mit Schultaschen dorthin schickt! Raumangebot und Einrichtung der Hauptschule ist für andere Adressaten konzipiert worden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob durch die Maßnahme tatsächlich Kosten eingespart würden (Umbaumaßnahmen, Schülertransport, Außenanlagen usw.)

• Ein riesiges, kaum überschaubares Schülertransportaufkommen, bei dem Erstklässler (die jetzt schon oft vom Schulbusfahren überfordert sind) in Busse mit wesentlich älteren Schülern sitzen/stehen müssen.

• Es ist anzunehmen, dass an einer einzigen Grundschule weniger Lehrerstunden zu Verfügung stehen und die Klassen größer werden, als an drei Grundschulstandorten.

• Der Sportunterricht würde bei einer Zusammenlegung leiden, weil die zu Verfügung stehenden Hallenstunden den Bedarf nicht decken können.

• Unrealistische Schülerprognosen, weil die demnächst erfolgende Zuweisung von Asylanten nicht berücksichtigt werden.

Eine ausführlichere Darstellung der Argumente können Sie hier www.gsneunkirchen.de/index.php/info-briefe.html?file=tl_files/pdf/Elterninfo%20GS-Schliessung-2.pdf nachlesen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Neunkirchen, 21.04.2015 (aktiv bis 20.06.2015)


Neuigkeiten

Die Petition ist öffentlich von Vertretern der Fördervereine und Pflegschaften dem Bürgermeister der Gemeinde Neunkirchen übergeben worden. Kurze Zeit darauf hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, deren Ziel es ist, in einer ergebnisoffenen Diskussion ...

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Debatte zur Petition

PRO: Kurze Wege - kurze Beine für alle Kinder in der Gemeinde Neunkirchen - das ist sehr wohl ein starkes Argument. Die Anzahl der Fahrschüler wird bei einer Zentralisierung auf dem Rassberg nachweisbar größer als jetzt. Ich sehe schon unsere Kurzen, wie sie ...

PRO: Wenn ein Ratsmitglied in der Stellungnahme schreibt "Ich bin für eine rechtzeitige Zusammenlegung von 3 Grundschulen zu einer, weil die demographische Entwicklung uns in naher Zukunft keine andere Wahl lässt.", so ist das schlichtweg falsch. Die Zahlen ...

CONTRA: Kurze Wege - kurze Beine für alle Kinder in der Gemeinde Neunkirchen!!! Eines der schwächsten Argumente der Petitionsbefürworter. Es ist seit Jahrzehnten ein Privileg von nur einem Teil der Grundschüler der Gemeinde Neunkirchen, denn für Schulkinder aus ...

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