Seit vielen Jahren liegt das Freibadgelände brach, seine ursprüngliche Nutzung als zentrale Sport- und Freizeitstätte der Verbandsgemeinde Unkel ist nicht mehr gegeben. Das alte Freibadgelände soll wieder zu einem Zentrum von Spiel, Sport und Begegnung in Unkel werden – mit diesem Ziel schenkte Fritz Henkel dem Unkeler Sportverein vor 100 Jahren das Gelände! Anstatt das Gelände zu verkaufen und den privatwirtschaftlichen Interessen eines Einzelnen den Vorzug zu geben, soll die Fläche in Zukunft als Bürgerpark wieder der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Begründung

Vor einem Jahr haben wir den gemeinnützigen Verein „Gemeinsam für Vielfalt“ gegründet und begonnen, ein neues Konzept für die Nutzung des Geländes zu erarbeiten: Das alte Freibadgelände soll zum Bürgerpark werden, der unter anderem eine Do-it-yourself-Fahrradwerkstatt, einen interkulturellen Begegnungsraum, einen Gemeindegarten, eine Boule-Bahn, einen Spielplatz, eine Grillstätte und einen Verkehrsübungsplatz beherbergt. Die bereits bestehenden Plätze für Volley- und Basketball sollen weiterhin genutzt werden. Alle Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde, Alte und Junge, Alteingesessene und neu Hinzugekommene sind hier herzlich willkommen!

Um das Projekt zu realisieren, haben wir Kontakte zu internationalen Organisationen und finanzstarken Sponsoren im In- und Ausland (z.B. Deutschland, Frankreich, USA) aufgenommen. Sie befürworten unser Vorhaben als Modell für interkulturelles Zusammenleben, und sind bereit, unser Vorhaben ideell und finanziell zu unterstützen. Dadurch könnten Gebäude und Gelände saniert und gleichzeitig die öffentlichen Haushalte weitgehend verschont bleiben.

Frühzeitig haben wir in enger Abstimmung mit Herrn Fehr, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, den Gemeinderat von unseren Plänen informiert, der sich in seiner Mehrheit interessiert und wohlwollend gegenüber unserem Projekt zeigte. Umso überraschter waren wir, als auf einmal der Verkauf des Freibadgeländes von Seiten der CDU-Fraktion propagiert wurde. Damit könnten – so die vordergründige Argumentation – die klammen Kassen der Gemeinde gefüllt werden. Dass es sich bei dem angebotenen Kaufpreis allenfalls um einen Tropfen auf dem heißen Stein handelt, wird verschwiegen. Es scheint, als ginge es letztlich darum, den privatwirtschaftlichen Ambitionen eines Einzelnen Folge zu leisten, anstatt im Interesse der Allgemeinheit Politik zu machen und eine Nutzung des Freibadgeländes durch die Öffentlichkeit zu ermöglichen.

Bereits vor einigen Jahren versuchte eine Bürgerinitiative, das Freibad in eigener Regie zu sanieren und der Bürgerschaft der Verbandsgemeinde wieder zur Verfügung stellen. Obwohl jene Initiative bemüht war, die Kassen der Gemeinde zu verschonen, scheiterte sie vor - allem an parteilicher Voreingenommenheit. Ein solches Scheitern darf sich nicht wiederholen! Es ist die Aufgabe der Politik, sich für die Interessen der gesamten Bürgerinnen und Bürger einzusetzen.

Wir wehren uns gegen den Verkauf des Freibadgeländes und bitten Sie, mit Ihrer Stimme für die öffentliche Nutzung des Geländes und für bürgerschaftliches Engagement einzutreten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Detlev Cosler aus Unkel
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Pro

Jede Fläche im Ort die bebaut wird, ist für immer weg von der allgemeinen Benutzung der Bewohner. Das muss gut überlegt werden. Schlimm genug, das kein Freibad mehr geschaffen werden konnte, trotz des Engagements des Fördervereines. Wenigstens können alle Bewohner so die Fläche ohne Eintritt nutzen.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterscheiben

  • vor 2 Tagen

    Das Gelände muss für BürgerInnen geöffnet sein und bleiben.

  • vor 2 Tagen

    Unkel ist klein und fein und hat durchaus genug Parkmöglichkeiten. Zudem finde ich ein Parkplatz direkt an der B9 und als Entrée für den Ort Unkel sehr unpassend und unschön. Das ehem. Grundstück vom Mazda-Autohändler ist schon hässlich genug und was man hört, dort hinkommen soll, ist schon schlimm genug! Ich hoffe wirklich, dass das nicht stimmt.

  • vor 3 Tagen

    We have enough shopping options in Unkel and not enough family and children open green areas

  • am 09.06.2018

    Es ist überall das gleiche Thema - siehe bei uns in Hamburg <a class="theme-link-variant-1" href="https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-freibad-hamburg-rahlstedt-90-000-buerger-wohnen-im-groesstem-stadtteil-hamburgs" rel="nofollow" target="_blank">www.openpetition.de/petition/online/rettet-das-freibad-hamburg-rahlstedt-90-000-buerger-wohnen-im-groesstem-stadtteil-hamburgs</a> und natürlich auch bei Ihnen. Die Stadt bekommt von einem Bürger etwas geschenkt (!) - und alles was den Politikern einfällt: Kasse machen mit Heuschrecken, Hedgefonds, dänischen und chinesischen Investoren etc. etc. - versuchen Sie in Bezirksversammlungen, Planungsausschüssen, Rathaus oder oder oder Eingaben zu machen... das Zupflastern in Hamburg - ohne Rücksicht auf BIOTOPE, Naturschutzgebiete, Kulturlandschaften wurde und wird hier im wirklichen großen Stile vorangetrieben... starten Sie eine Bürgerinitiative, Bürgerbegehren - unsere wurde vom Hamburger Senat verboten bzw. evoziert wg "interkommunaler Interessen" ?!?! Bürgerrechte? >= 0,00 Lassen Sie sich nicht unterkriegen

  • Nicht öffentlich Rheinbreitbach

    am 04.06.2018

    Gemeinsamkeit leben, ein Ort zum Zusammenwachsen, der Bürgerpark ist eine sehr gute und wichtige Idee, Raum für Lebensqualität darf nicht zweitrangig hinter Bereicherungswillen einzelner stehen. word :)

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