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Bild zur Petition mit dem Thema: Einhalt gegen die finanzielle Befangenheit von medizinischen Gutachtern in Unfallprozessen Einhalt gegen die finanzielle Befangenheit von medizinischen Gutachtern in Unfallprozessen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Bundestag
  • Region: Deutschland
    Kategorie: Verbraucherschutz mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 26 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Einhalt gegen die finanzielle Befangenheit von medizinischen Gutachtern in Unfallprozessen

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Medizinische Gutachter müssen endlich in Deutschland ihre Verbindungen zu Versicherungen offen legen. Wie es jetzt abläuft zeigt sich oft in zu vielen Urteilen, die dann vermutlich auch befangene Richter fällen. Es werden Gutachter in den Prozessen gewählt, die bekannt dafür sind, dass sie versicherungsfreundlich begutachten. Nur, wenn sie das tun, erhalten sie auch erneut Aufträge. Oftmals sind es Mediziner, deren Praxen nicht gut laufen oder die nie hätten Arzt werden dürfen. Durch die Gutachtertätigkeit überleben sie. Und nur wenn sie gegen die Patienten und Unfallopfer Beurteilungen vornehmen, erhalten sie wieder neue Aufträge. Mit dieser Petition soll erreicht werden, dass jeder Gutachter vorweisen MUSS, wie oft er für welche Versicherungsgesellschaft oder Berufsgenossenschaft mit welchem Ergebnis er/sie im Auftrag gearbeitet hat.

Begründung:

Medizinische Gutachten, die von Gerichten oder Versicherungen angeordnet werden, werden nach unabhängigen Schätzungen zu etwa 80 % zugunsten der Versicherungen formuliert. Unfallopfer gehen nach oft jahrelangen Verschleppungen leer aus oder erhalten ggf. eine Schadensregulierung für ihr Auto. Der Kampf gegen Versicherungen oder Berufsgenossenschaft ist zermürbend und verschlimmert die Krankheitsbilder. Gutachter müssen in D nicht bisher offen legen, ob sie finanziell von einer Versicherung oder Berufsgenossenschaft durch Gutachtenvergabe abhängig sind. So liegt es sehr nahe, dass die Gutachten entsprechend erfolgshonoriert für den Gutachter ausfallen und weniger erfolgsversprechend für die Geschädigten.

Links gibt es bei der Zeit, 02.13, im WDR bei Westpol vom 20.1.13, 19:30, bei ARD Kontraste vom 7.2.13, 19:30. Ebenfalls bei: Subvenio (alle Links werden von mir ohne Absprache mit den Quellen hier zur Info aufgeführt)

Begründung: Jeden von uns kann es schneller treffen, als man glaubt! Die Not, ein Unfallopfer zu sein, manchmal nach fast 10 Jahren immer noch keine finanzielle Hilfen oder einen Ausgleich erfahren zu haben für Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, steigt täglich. Chronische Schmerzkreise kommen hinzu, das soziale Umfeld verändert sich massiv und das Leben scheint in der Unfallsekunde eine völlige Änderung erfahren zu haben. Als sei dies nicht genug, werden Berufsgenossenschaften und (gegnerische) Versicherungen zu Feinden. Statt zu unterstützen, mit Rat und Tag einzuspringen, setzen sie alle Hebel in Bewegung, ihrem Auftrag nicht nachzukommen, finanziell unter die Arme zu greifen. Beteiligte und Betroffene erfahren immer häufiger, dass die med. Gutachten eine regelrechte Verhöhnung und Verleugnung der Krankheitsbilder und -entwicklungen darstellen. Die Vermutung, dass die Gutachter nicht immer unabhängig sind, wird selbst von zwei (Ober-)Landesgerichten vorsichtig formuliert. Mit der Petition soll erreicht werden, dass ersichtlich wird, in welcher Hand sich welche Gutachter befinden.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

kiel, 04.10.2013 (aktiv bis 03.04.2014)


Debatte zur Petition

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer