Region: Koblenz

Einjähriges Moratorium für die beschlossene Ausbauvariante Rad- und Gehweg Moselufer/Moselweiß

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister David Langner mit Stadtrat

143 Unterschriften

8 %
109 von 1.300 für Quorum in Koblenz Koblenz

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109 von 1.300 für Quorum in Koblenz Koblenz
  1. Gestartet 24.07.2026
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister David Langner mit Stadtrat

Für den Erhalt der Stadtbäume und naturnaher städtischer Flächen, für Stadtklima, für konfliktfreien Fuß- und Radverkehr und weil es vertretbare Alternativen gibt!
Der geplante Ausbau des Moseluferwegs zwischen dem Kemperhof und der Gülser Brücke betrifft ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Stadtteile Moselweiß und Rauental. Für den Stadtteil Moselweiß ist das Moselufer die einzige große; allgemein zugängliche Grünfläche im Ortsteil.
Die derzeitige Planung -gemäß Ratsbeschluss von November 2025- der Stadt Koblenz sieht vor, den bestehenden Weg (zurzeit ein Gehweg mit dem Benutzungsrecht für den Radverkehr) zu einer Rad-Hauptroute auszubauen und hierfür deutlich zu verbreitern. In diesem Zusammenhang sollen mindestens 27 große, ca. 50 bis 80 Jahre alte einheimische Bäume mit Stammumfängen von 100 bis zu 380 cm gefällt und natürliche Ufervegetation entfernt werden. Zudem sieht die aktuelle Planung einen massiven Ausbau des Ufers vor. Dies hätte eine enorme Auswirkungen auf das lokale Klima, die Aufenthaltsqualität, die Artenvielfalt sowie insgesamt die Lebensqualität in den Stadtteilen.

Unsere Forderungen an den Oberbürgermeister und die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Koblenz:
1. Einjähriges Moratorium für die aktuelle Ausbauvariante des Projektes.
2. Durchführung einer informellen, dialogorientierten Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung verschiedener Planungsvarianten.
3. Prüfung alternativer Lösungen, insbesondere einer Tempo-30-Regelung auf der B49 mit möglicher Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn.
4. In der Zeit des Moratoriums sollte kein Baum auf der Projektstrecke gefällt werden, bevor ein unabhängiges Baumgutachten vorliegt.
5. Erhalt des Moseluferwegs als naturnaher Raum für Erholung, Begegnung und sicheres Spazierengehen.
Wir sprechen uns nicht gegen den Radverkehr aus. Wir fordern jedoch eine sichere und ausgewogene Lösung für alle Verkehrsteilnehmer sowie den weitgehenden Erhalt der Grünanlage am Moselufer.

Begründung

Wir weisen auf folgende Mängel der aktuellen Planung und des Planungsprozess hin:
•       Fehlen eines frühzeitigen Bürgerpartizipationsprozesses,
•       Umfangreiche Fällungen der vitalen Bäume,
•       Fehlen umfassend geprüfter Alternativen zur aktuellen Planung,
•       Absehbare Nutzungskonflikte zwischen Fußgänger- und Radverkehr,
•       Möglicher Verlust eines wichtigen Erholungsraums für die Bevölkerung.
Das Moselufer ist ein wertvoller Bestandteil des öffentlichen Lebens in Moselweiß und im Rauental und sollte bei allen Planungen in seiner Bedeutung für Natur, Erholung und Lebensqualität berücksichtigt werden.

Für mehr Informationen:
Auf unserer Homepage oder zur Heimatseite von Moselweiß.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Interessengemeinschaft Moselufer, Koblenz
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 24.07.2026
Sammlung endet: 23.01.2027
Region: Koblenz
Kategorie: Umwelt

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Warum Menschen unterschreiben

Es ist ein Dilemma, erst die Südallee, dann der Entfall der Baumschutzsatzung für die Stadt Koblenz und nun diese unglückliche Planung eines Radweges auf unser aller Kosten und gegen die noch vorhandene Natur.

Das geht durchaus ohne Fällungen. Oder eben nicht. Bestandserhalt sollte hier Vorrang gewährt werden.

(Bearbeitet)

Fahrradweg getrennt von Fußgängerweg, geringe Kosten, Bäume erhalten und neue Pflanzen

Es sollten nur die Bäume gefällt werden die Passanten gefährden würden.

Die großen Bäume sind für das Mikroklima, das Naherholungsgebiet Moseluferweg als Schatten- und Spender von Verdunstungskühle extrem wichtig. Der heiße Sommer macht es mehr als deutlich. Die Bäume sind außerdem Lebensräume für selten gewordene Vögel wie den Eisvogel sowie Fledermäuse. Schützen wir unsere großen Bäume! Für die Radwegeführung gibt es bessere Alternativen.

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