Region: Koblenz

Einjähriges Moratorium für die beschlossene Ausbauvariante Rad- und Gehweg Moselufer/Moselweiß

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister David Langner mit Stadtrat

1.242 Unterschriften

80 %
1.042 von 1.300 für Quorum in Koblenz Koblenz

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1.042 von 1.300 für Quorum in Koblenz Koblenz
  1. Gestartet 24.07.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister David Langner mit Stadtrat

Für den Erhalt der Stadtbäume und naturnaher städtischer Flächen, für Stadtklima, für konfliktfreien Fuß- und Radverkehr und weil es vertretbare Alternativen gibt!
Der geplante Ausbau des Moseluferwegs zwischen dem Kemperhof und der Gülser Brücke betrifft ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Stadtteile Moselweiß und Rauental. Für den Stadtteil Moselweiß ist das Moselufer die einzige große; allgemein zugängliche Grünfläche im Ortsteil.
Die derzeitige Planung -gemäß Ratsbeschluss von November 2025- der Stadt Koblenz sieht vor, den bestehenden Weg (zurzeit ein Gehweg mit dem Benutzungsrecht für den Radverkehr) zu einer Rad-Hauptroute auszubauen und hierfür deutlich zu verbreitern. In diesem Zusammenhang sollen mindestens 27 große, ca. 50 bis 80 Jahre alte einheimische Bäume mit Stammumfängen von 100 bis zu 380 cm gefällt und natürliche Ufervegetation entfernt werden. Zudem sieht die aktuelle Planung einen massiven Ausbau des Ufers vor. Dies hätte eine enorme Auswirkungen auf das lokale Klima, die Aufenthaltsqualität, die Artenvielfalt sowie insgesamt die Lebensqualität in den Stadtteilen.

Unsere Forderungen an den Oberbürgermeister und die Mitglieder des Stadtrates der Stadt Koblenz:
1. Einjähriges Moratorium für die aktuelle Ausbauvariante des Projektes.
2. Durchführung einer informellen, dialogorientierten Bürgerbeteiligung unter Einbeziehung verschiedener Planungsvarianten.
3. Prüfung alternativer Lösungen, insbesondere einer Tempo-30-Regelung auf der B49 mit möglicher Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn.
4. In der Zeit des Moratoriums sollte kein Baum auf der Projektstrecke gefällt werden, bevor ein unabhängiges Baumgutachten vorliegt.
5. Erhalt des Moseluferwegs als naturnaher Raum für Erholung, Begegnung und sicheres Spazierengehen.
Wir sprechen uns nicht gegen den Radverkehr aus. Wir fordern jedoch eine sichere und ausgewogene Lösung für alle Verkehrsteilnehmer sowie den weitgehenden Erhalt der Grünanlage am Moselufer.

Begründung

Wir weisen auf folgende Mängel der aktuellen Planung und des Planungsprozess hin:
•       Fehlen eines frühzeitigen Bürgerpartizipationsprozesses,
•       Umfangreiche Fällungen der vitalen Bäume,
•       Fehlen umfassend geprüfter Alternativen zur aktuellen Planung,
•       Absehbare Nutzungskonflikte zwischen Fußgänger- und Radverkehr,
•       Möglicher Verlust eines wichtigen Erholungsraums für die Bevölkerung.
Das Moselufer ist ein wertvoller Bestandteil des öffentlichen Lebens in Moselweiß und im Rauental und sollte bei allen Planungen in seiner Bedeutung für Natur, Erholung und Lebensqualität berücksichtigt werden.

Für mehr Informationen:
Auf unserer Homepage oder zur Heimatseite von Moselweiß,
auch gerne auf Instagram:
moselufer.moselweiss

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Interessengemeinschaft Moselufer, Koblenz
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 24.07.2026
Sammlung endet: 23.01.2027
Region: Koblenz
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • @moselufer.moselweiss

  • Am 22.06.2026 wurden die betroffenen Bäume von einer erfahrenen Sachverständigen aus Hessen (Daniela Antoni, Sachverständige für Stadtbäume und FLL-zertifizierte Baumkontrolleurin) kontrolliert. Daraufhin wurde eine fachliche Stellungnahme zur Bewertung des Baumbestandes erarbeitet.

    Die wichtigsten Aussagen der Stellungnahme
    Die Untersuchung ergab einen überwiegend vitalen und verkehrssicheren Baumbestand:

    • 25 von 27 untersuchten Bäume wurden den Vitalitätsstufen 0 oder 1 (sehr vitaler Baum/gute Vitalität) zugeordnet.
    • Akute Verkehrssicherheitsdefizite wurden nicht festgestellt.
    • Trockenstress ist an einzelnen Bäumen nachweisbar. Die daraus gezogenen Schlussfolgerungen hinsichtlich einer grundsätzlich fehlenden Zukunftsfähigkeit des überwiegenden Altbaumbestandes werden durch die vorliegenden Untersuchungsergebnisse jedoch nicht bestätigt.
    • Der überwiegende Teil der untersuchten Bäume verfügt über eine positive Entwicklungsperspektive und kann seine ökologischen, stadtklimatischen und gestalterischen Funktionen langfristig erfüllen.
    • Ersatzpflanzungen stellen keine funktionell gleichwertige Kompensation für den unmittelbaren Verlust eines überwiegend vitalen Altbaumbestandes dar.

    Die gesamte Stellungnahme kann unter: https://moselufer.moselweiss.de/ueber-uns/ angesehen werden.

Koblenz hat genug neue "Bauwerke" und immer weniger Grün. Auf welchem Platz war Koblenz beim Check der Deutschen Umwelthilfe? Welche Farbe -ROT! Die Bäume müssen bleiben!

Die hier angebrachten Punkte gegen den Radwegausbau und die angeblichen Alternativen wurden schon einmal bei der Stadtratsitzung besprochen und behandelt. Es handelt sich um schon gefällte oder eh bald zu fällende Bäume. Es wurde ausführlich besprochen, warum die geplante Alternative bevorzugt ist und warum die Wortwahl des damaligen Antrags (die ja hier in der Petition ähnlich verwendet wird) überzogen ist.

Warum Menschen unterschreiben

Erhaltung der grünflächen

Der Gehweg an der Mosel entlang, wird seit vielen Jahren tagtäglich von naturverbundenen Menschen genutzt.
Es wäre sehr traurig, wenn diese wunderschöne Strecke, die zum gemütlichen Spaziergang förmlich einlädt, in eine Rennbahn verwandelt werden würde.

Das die Baüme stehen bleiben
Wir brauchen sie.

I‘m walking regularly this path and it‘s so beautiful as it is with all its current tree line. PLEASE SAVE THESE TREES! I like bike trails but this has higher impact and importance to me.

Ich bin selbst regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs und befürworte einen guten und sicheren Radverkehr. Dafür halte ich es jedoch nicht für vertretbar, wertvolle, teilweise sehr alte Bäume zu beseitigen, wenn dies nicht zwingend erforderlich ist.

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