Region: Hillesheim
Traffic & transportation

Einrichtung Fußgängerüberweg Prümer Straße 54576 Hillesheim

Petition is directed to
Behörde
90 Supporters 11 in Hillesheim
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  1. Launched May 2021
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Einrichtung eines Fußgängerüberwegs mit Querungshilfe und/oder Straßenversatz in der Prümer Str. in Hillesheim vor der Kita und Schule.

Die gefährliche Verkehrssituation bei der Überquerung der Prümer Straße für „Schwache Verkehrsteilnehmer*innen“ wie Fußgänger*innen, insbesondere Kinder und Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit, ist seit Jahren in der Bevölkerung und in der Verwaltung bekannt. Jedes Jahr nimmt die Anzahl Fahrzeuge auf dieser Strecke zu, es besteht Handlungsbedarf die „Schwachen Verkehrsteilnehmer*innen“ an dieser Stelle endlich besser zu schützen.

Es gibt im Bereich vom Ortseingang (aus Oberbettingen kommend) bis zur Kreuzung Aachener Straße keine Möglichkeit die Straße sicher zu überqueren, weil die meisten Autofahrer*innen die Geschwindigkeit deutlich überschreiten (dies bestätigt sogar die kürzlich durchgeführte Messung) und im Fall eines Falles nicht rechtzeitig bremsen könnten um eine Fußgänger*in nicht zu gefährden.

Es ist also nicht nur notwendig einen Fußgängerüberweg in der Prümer Straße einzurichten, damit die Kinder wissen an welcher Stelle sie am besten die Straße überqueren können, so wie sie es in der Schule oder von ihren Eltern/Erziehungsberechtigen gelernt haben. Es benötigt zusätzlich eines verkehrsberuhigenden Elementes, bestenfalls eines Straßenversatzes am Ortseingang von Oberbettingen kommend, um die heranbrausenden Fahrzeuge auszubremsen. Denn dies tut weder eine Messanlage, die vor hoher Geschwindigkeit warnt, noch ein Ortseingangsschild ab dem eigentlich 50 km/h gilt, noch die neu errichteten 30 km/h-Schilder.

Die in Aussicht gestellten (Blitzer-)Kontrollen sind daher auch nicht ausreichend um Leib und Leben der „Schwachen Verkehrsteilnehmer*innen“ zu schützen, weil sie nur punktuell stattfinden und nicht tagtäglich. Da jedoch jeden Tag Kinder diese Straße überqueren, benötigen wir einen weitergehenden Schutz.

Der Stadtrat hat einstimmig erkannt, dass wir zum Schutz unserer Kinder und anderer „Schwacher Verkehrsteilnehmer*innen“ präventiv handeln müssen und dann einstimmig beschlossen einen FGÜ einzurichten. Viel zu oft ist nach Unfällen in der Presse zu lesen:“ Dieser Unfall wäre zu verhindern gewesen, wenn früh genug…“.

In die Situation, erst nach einem Unfall handeln zu können, sollten wir nicht kommen und möchten mit dieser Petition ein deutliches Signal an die Verwaltung senden.

Die Verwaltung hat bisher Maßnahmen bzw. die Einrichtung eines FGÜ abgelehnt, weil die Fußgängerverkehrsstärken aus den FGÜ-Richtlinien nicht erreicht wurden. Ein beidseitiger Straßenversatz zur wirksamen Reduzierung der Geschwindigkeit wurde, laut unserem Kenntnisstand, zunächst wegen der zu geringen Breite der Straße abgewiesen und dann weil ein Straßenversatz angeblich nur beim Neuausbau der Straße möglich sei. Es gibt jedoch in RLP zahlreiche Orte, in denen ein provisorischer Straßenversatz errichtet wurde und beim anschließenden Neuausbau ein dauerhafter. Der Straßenversatz muss beidseitig angebracht werden, damit die Fahrzeuge in beide Richtungen gebremst werden und nicht wie zurzeit nur auf einer Seite, durch die parkenden Fahrzeuge. Denn das bedeutet zusätzliche Gefahr durch unterschiedliche Geschwindigkeiten. Alternativ könnte eine Querungshilfe eingesetzt werden.

Wir sehen in Bezug auf den Fußgängerüberweg eine Möglichkeit zur Errichtung über die Ausnahmeregelung in den FGÜ-Richtlinien (FGÜ 2001 Absatz 2.3 Satz 3) und weisen darauf hin, dass eine rein schematische Anwendung ohne Berücksichtigung von Sonderfällen, wie jetzt durch die Verwaltung geschehen, bereits in ähnlichen Fällen vor dem Verwaltungsgericht Trier gekippt wurden.

Danke für Ihre Unterstützung

Reason

Wir bittet Sie um Unterstützung dieser Petition, um die Verkehrssicherheit in der Prümer Straße vor Kita und Schule zu steigern und mit Hilfe eines Fußgängerüberweges in Verbindung mit einem verkehrsberuhigenden Element (Querungshilfe oder Straßenversatzes) die "schwachen Verkehrsteilnehmer*innen" insbesondere Kinder zu schützen.

Thank you for your support, Edwin Kreitz from Hillesheim
Question to the initiator

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