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Bild zur Petition mit dem Thema: Endlich ein zentraler Lotsendienst für Familien mit versorgungs- oder betreuungsintensiven Kindern Endlich ein zentraler Lotsendienst für Familien mit versorgungs- oder betreuungsintensiven Kindern
  • Von: Claudia Groth mehr
  • An: Senator für Gesundheit und Soziales, Senatorin ...
  • Region: Berlin mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 1.350 Unterstützende
    581 in Berlin
    Sammlung abgeschlossen

Endlich ein zentraler Lotsendienst für Familien mit versorgungs- oder betreuungsintensiven Kindern

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Als ein Bündnis verschiedener Eltern-Selbsthilfeorganisationen, -gruppen und weiterer Unterstützer/innen fordern wir den Senator für Gesundheit und Soziales und die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft dazu auf, endlich in Berlin für die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle zu sorgen, die den vielfältigen Bedarf von Kindern (jeden Alters) mit einem besonderen Versorgungs- oder Betreuungserfordernis und ihrer Familien abdeckt.

Seit Jahren äußern Familien den Wunsch nach einer zuständigen Fach- und Beratungsstelle, die durch ein multiprofessionelles und interdisziplinäres Team ein umfassendes, verlässliches und nachhaltiges Case Management für betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und ihre Familien anbietet und Beratung und Leistung aus einer Hand gewährleistet und ihnen nicht nur in bestimmten Lebensphasen (z.B. Frühe Hilfen) oder lediglich punktuell (z. B. sozialmedizinische Nachsorge, Sozialpädiatrische Zentren), sondern langfristig nach Bedarf zur Verfügung steht und die gesamte Familie in den Blick nimmt.

Dieser Wunsch wurde auch in jüngster Zeit wieder durch mehrere Studien belegt und sollte nun endlich umgesetzt werden, da die vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote nur teilweise den Bedarf an einer umfassenden und langfristig begleitenden Lotsenfunktion decken. Dies würde Betroffenen viel Zeit und Nerven und der Gesellschaft erwartbar Kosten ersparen. Zudem erfolgt der Informationsgehalt und –erhalt für die Familien eher zufällig und nicht systematisiert und eine Gleichbehandlung aller in Frage kommenden Familien ist nicht gewährleistet.

Die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle käme geschätzt ca. 10.000 Familien zugute. Helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, diese Familien besser zu unterstützen und allen Familien, die zeitweise oder wiederkehrend Unterstützungsbedarf haben, einen regelhaften Zugang zu ermöglichen!

Mehr Informationen unter: www.kinderpflegenetzwerk.de/petition-fordert-zentrale-anlaufstelle-fuer-besondere-familien

Begründung:

Außenstehende können sich kaum vorstellen, mit wie vielen unterschiedlichen Problemen und Anlaufstellen Familien mit einem chronisch kranken oder behinderten Kind zu tun und im schlimmsten Fall zu kämpfen haben. Viele Informationen und Unterstützung sind notwendig, gerade wenn mehrere Hilfen miteinander kombiniert werden müssen und dies die Betroffenen vor große Herausforderungen stellt. Dieser Beratungs- und Unterstützungsbedarf wächst mit dem individuellen Betreuungs- und/oder Versorgungserfordernis des Kindes und geht mitunter weit über eine bloße Information oder Beratung hinaus.

Das geltende Sozialleistungssystem mit seiner vorherrschenden Defizitorientierung zwingt Betroffene dazu, sich für das jeweilige „Defizit“ den passenden Ansprechpartner und die passende Hilfeleistung zu suchen. Dabei sind Menschen nicht teilbar und sollten eine ganzheitlichen Betrachtung und Hilfestellung erfahren dürfen.

Es ist an der Zeit, dass sich etwas ändert und den betroffenen Familien mehr Lebenszeit für das ´normale´ Leben bleibt, weil ihnen endlich ein starker Sachwalter ihrer Interessen zur Seite steht.

Mehr Informationen unter: www.kinderpflegenetzwerk.de/petition-fordert-zentrale-anlaufstelle-fuer-besondere-familien

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Berlin, 24.04.2015 (aktiv bis 23.06.2015)


Neuigkeiten

„Was war das?!“ fragten sich die Vertreterinnen aus fünf Elternselbsthilfeorganisationen nach dem Workshop am 04.11.2015, auf dem die vorläufigen Ergebnisse der Studie „Versorgungskoordination bei Familien mit lebensverkürzend und schwer erkrankten Kindern ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Familien, die mit Krankheit und Handicap zurecht kommen müssen, stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Um sie nicht noch unnötig mit Bürokratie, Ressortzuständigkeiten und Unwissen zu belasten, macht es Sinn, dass sie eine Beratungs- und Informationsstelle ...

PRO: Ganzheitliche und interkulturelle Beratung, weil nicht nur die "Krankheit", sondern v.a. die Gesundheit (Salutogenese) der ganzen Familie im Fokus bleiben soll. Welche Aufmerksamkeit und Angebote können z.B. die Geschwister bekommen, die oft aus dem Blickfeld ...

CONTRA: Wer ein behindertes Kind behalten will, soll es auch alleine erziehen. Alle anderen Eltern kriegen ja auch keine Stützten und zig Hilfen!

CONTRA: Noch mehr Geld und noch mehr Geld und all das weil Eltern ihre Kinder nicht erziehen können!!!! in den seltensten Fällen sind wirklich Krankheiten der sonstiges ein Grund. Früher war einer Zappelphillip und er wurde gerügt, heute ist er krank und braucht ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf


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