Am Fachgebiet für Psychoanalyse der Universität Kassel wurden in der Vergangenheit diverse Veranstaltungen besucht und erfolgreich absolviert. Um auch aktuell und künftig vom vielfältigen Lehrangebot der Psychoanalyse profitieren zu können, wende ich mich heute mit einem dringlichen Anliegen an Sie:

Die Psychoanalyse ist ein zentraler Bestandteil des interdisziplinären Kernstudiums der Kasseler LehrerInnenbildung und soll im Interesse aller Studierenden in dieser Form weiterhin erhalten bleiben. Die Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Institut ermöglicht Ihnen z.B. Praktikumsplätze an einem interessanten und international ausgerichteten Forschungsinstitut sowie eine Vielzahl von engagierten und kompetenten DozentInnen und PsychoanalytikerInnen. Deshalb bitten wir den Präsidenten der Universität Kassel die Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Institut in Frankfurt aufrecht zu erhalten. Aus studentischer Initiative haben wir eine Online-Petition eingerichtet, um weiterhin die Kooperation aufrecht zu erhalten und die Psychoanalyse in der LehrerInnen-Aus- und -Weiterbildung zu verankern. Ich lade Sie herzlich dazu ein und würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Stimme für den Erhalt der psychoanalytischen Lehre in ihrer jetzigen Form abgeben. Die Stimme eines jeden von Ihnen ist wichtig!

Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung und Mithilfe! Gemeinsam können wir etwas erreichen und so zum vielfältigen und interdisziplinären Lehrangebot der Universität Kassel beitragen. Gerne können Sie diesen Link an FreundInnen und Interessierte weiterleiten.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme! Theresa Glaser

Begründung

Die Psychoanalyse ist zentraler Bestandteil des interdisziplinären Kernstudiums in der Lehramtsausbildung und drei Weiterbildungsprogrammen an der Universität Kassel. In über zehn Jahren hat sich in Lehre und Forschung eine intensive und bereichernde Zusammenarbeit mit dem Sigmund-Freud-Institut entwickelt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Theresa Glaser aus Kassel
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Pro

Zunächst schließe ich mich der Meinung an, dass der Rückgriff auf die Vergangenheit nicht ausreicht, vielmehr geht es doch darum, dass in den letzten Jahren die Wissenschaftlichkeit der Psychoanalyse bezweifelt wird und das insofern zurecht, als man die Selbstidealisierungs- und Abschottungstendenz früherer Zeit kritisiert. Aus heutiger Sicht hat aber eine Öffnung der PA hin zu verschiedenen Nachbarwissenschaften stattgefunden und intensiviert sich: Bindungs-,Säuglings- Neurobiologische Forschung, Mentalisierung (Fonagy) - selbst in der Verhaltenstherapie gibt es starke Annäherung.

Contra

Als jemand, der mit dem Thema keine Berührungspunkte hat, ist die Argumentation der Petition leider nicht aussagekräftig, wozu das gebraucht wird. Eine Argumentation á la: Das gab es früher und das war gut und wenn es das nicht mehr gäbe hätten wir es nicht mehr reicht m.E. nicht aus, um eine Petition zu begründen.