Die Stadtverwaltung Sondershausen sowie die städtische Wohnungsbaugesellschaft Wippertal möchten den Gebäudekomplex "Flachläden" im Stadtzentrum (Ecke Bebrastr./Lohstrasse) verkaufen mit dem Ziel, diesen abzureißen um hier einen 2 1/2 geschossigen Neubau eines Drogeriemarktes mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern zu errichten. Seitens der Stadt werden die "Flachläden" öffentlich als städtebaulicher Mißstand bezeichnet, obwohl die Stadt selbst vor geraumer Zeit einen Antrag gestellt hat, diesen Gebäudekomplex als städtebauliches Schutzgut einzustufen, um es entsprechend zu erhalten. Wir brauchen Ihre Unterschrift, damit die Stadtverwaltung nicht, wie sonst üblich, über die Köpfe der Sondershäuser Bevölkerung entscheidet und Tatsachen schafft, die nicht mehr zu ändern sind! Mit Ihrer Unterschrift zeigen Sie sich solidarisch mit dem Konzept, die Flachläden zu erhalten, vorsichtig zu modernisieren und in ihrer typischen Eigenart als Zeitzeugen für die Nachwelt zu erhalten!

Begründung

Die Flachläden sind untrennbar mit der Sondershäuser Nachkriegsgeschichte verbunden und spiegeln die Baukultur der 60iger und 70iger Jahre der DDR exemplarisch wieder. Die Flachläden sind der letzte noch erhaltene Baustein des früheren Ensembles Postplatz / Froschbäcker / Flachläden, die früher im Mittelpunkt des Stadt- und Marktgeschehens standen. Die Nachfrage an potentiellen Mietern für die Ladengeschäfte war permanent vorhanden, scheiterte aber bislang am mangelnden Entwicklungswillen der Wippertal WBG. Das heißt im Klartext, man ließ den Gebäudekomplex bewußt verkommen, heute will man nun einen profitablen Verkaufserlös erzielen und die vorhandenen Nutzer einfach vor die Tür setzen. Die Flachläden sind aus einstigem Volkseigentum in den Besitz der Wippertal WBG übertragen worden, dementsprechend sorgsam sollte damit umgegangen werden und dieses Kuturgut nicht als Spekulationsobjekt mißbraucht werden!

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Pro

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Contra

Es ist fraglich, ob hier das Bürgerinteresse an selbsternannten Kulturgütern oder eher wirtschaftliche Belange verfolgt werden. Ich finde es höchst verwerflich, dass der Initiator dieser Petition nicht nur als Fraktionsvorsitzender im Stadtrat fungiert, sondern auch als Teilhaber der Betreiberunternehmung des dort ansässigen Cafés. Somit sollte man sich hinterfragen, ob wirklich nur das "schutzwürdige Kulturgut" im Vordergrund stehen oder andere eigene Interessen verfolgt werden.