Petition addressed to:
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger
Die Rostocker Straßenbahn AG plant zusammen mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die Tram-Linie zur Haltestelle „Neuer Friedhof“ durch Bus-Verbindungen zu ersetzen. Mit dem Neubau der Brücke Rennbahnallee, welcher ab Herbst 2026 beginnen soll, soll es keine Straßenbahnüberführung mehr geben und die Tram-Linienführung zwischen „Rostocker Zoo“ und „Neuer Friedhof“ entfallen.
Unterstützen Sie die Petition und fordern Sie die Entscheidungsträger auf, eine Neubetrachtung des Angebotes der Straßenbahnverbindung zum „Neuen Friedhof“ durch die RSAG sowie eine Neubetrachtung zur Planung des Brückenbauprojektes Rennbahnallee aufgrund oben genannter Gesichtspunkte vorzunehmen.
Reason
Die Rostocker Straßenbahn AG plant zusammen mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die Tram-Linie zur Haltestelle „Neuer Friedhof“ durch Bus-Verbindungen zu ersetzen. Mit dem Neubau der Brücke Rennbahnallee, welcher ab Herbst 2026 beginnen soll, soll es keine Straßenbahnüberführung mehr geben.
Dabei stützt sich die Hanse- und Universitätsstadt Rostock in ihrer Entscheidung und Bauplanung auf frühere Fahrgasterhebungen und Statistiken. Diese Statistiken sind alte Statistiken welche vor zig Jahren erhoben wurden. Sie spiegeln nicht die aktuelle Nutzung wider! So erreichte uns in Deutschland im Januar 2020 die COVID-19-Pandemie, welche über einige Jahre andauerte. Während dessen haben viele Menschen den öffentlichen Nahverkehr gemieden. Es dauerte, bis die Fahrgastzahlen wieder auf Vor-Corona-Niveau gestiegen sind. Zudem hat sich baulich im Umfeld des neuen Friedhofs viel getan.
So wurde das neue Wohngebiet „Kiefernweg“ mit 228 Parzellen vollkommen neu erschlossen. Neben den vielen Neubauten befinden sich weitere Gebäude wie beispielsweise eine Kindertagesstätte im Bau. Zahlreiche Lückenbebauungen im Umfeld des Wohngebiets „Kiefernweg“ und „Fichtenweg“ bringen neue, potenzielle Fahrgäste. Auch die Randgemeinde Kritzmow erfreut sich an immer mehr Beliebtheit, wächst stetig und entwickelt sich rasant weiter. Auch hier ist neue Wohnbebauung geplant.
Geht man am Wochenende durch die genannten Wohngebiete, stellt man fest, dass viele junge Familien hierhergezogen sind. Diesen Familien und deren Nachkömmlinge sollte man „grüne Verkehrsmittel“ anbieten!
Die Politik und den Entscheidungsträgern muss bewusst werden, dass öffentlicher Nahverkehr kein Profitgeschäft ist und es auch nie werden kann! Öffentlicher Nahverkehr muss komfortabel für alle Bürgerinnen und Bürger der Universitäts- und Hansestadt Rostock sowie den Randgemeinden sein und bleiben! Nur so kann es gelingen, noch mehr Fahrgäste von den Leistungen des ÖPNV zu überzeugen, damit diese vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.
Aktuell bietet die Tram-Linie eine barrierefreie, direkte Anbindung von der Innenstadt zum größten Friedhof der Stadt, welcher noch Erweiterungspotenzial besitzt. Zudem ist die Tram für mobilitätseingeschränkte Personen im Vergleich zu einem Bus wesentlich komfortabler und aus Verkehrssicht vorteilhaft.
Der direkte Umsteigepunkt „Neuer Friedhof“ ermöglicht es Schülerinnen und Schüler sowie die berufstätige Bevölkerung insbesondere im Berufsverkehr die Stadtteile sowie den Umsteigepunkt „Parkstraße“ ohne weiteres umsteigen und ohne große Zeitverzögerung mit der Tram zu erreichen.
Mit der neuen, geplanten „West-Tangente“ bestehe bei Erhalt der Haltestelle „Neuer Friedhof“ zudem auch eine direkte Tram-Anbindung an den Rostocker Nordwesten ohne zusätzliche Umstiege, was wiederum Komfort für die Fahrgäste bedeutet.
Zudem wird mit dem Erhalt der Haltestelle „Neuer Friedhof“ auch eine zukünftige Planungsmöglichkeit gewahrt, die Linie aus dem Rostocker Nordwesten durch das Wohngebiet „Kiefernweg“ Richtung Südblick fortzuführen. Hierfür sollen bereits Flächen für die Trasse im Wohngebiet „Kiefernweg“ eingeplant worden sein. Damit wären durchaus schnellere Reisezeiten vom Rostocker Nordwesten über die neue „West-Tangente“ durch „Reutershagen“ zum Park+Ride Parkplatz „Südblick“ möglich.
In Anbetracht der Tatsache, dass Rostock in Deutschland mit zu den autoreichsten Städten zählt, sollte es im Interesse aller Entscheidungsträger sowie auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sein, Fahrgäste von der Straße weg und auf die Schiene zu holen. Dies gelingt nicht, wenn historische Verbindungen gestrichen werden!
Unterstützen Sie die Petition und fordern Sie die Entscheidungsträger auf, eine Neubetrachtung des Angebotes der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof durch die RSAG sowie eine Neubetrachtung zur Planung des Brückenbauprojektes Rennbahnallee aufgrund oben genannter Gesichtspunkte vorzunehmen.
Thank you so much for your support, Steffen Rex, Kritzmow
die Petition zum Erhalt der Tram Haltestelle „Neuer Friedhof“ ist zwar erst 11 Tage jung. Die bereits über 1.000 Unterzeichnungen zeigen jedoch, wie wichtig Ihnen als Anwohner und Bürger die Tram Haltestelle „Neuer Friedhof“ ist. Egal ob es der Ausflug mit den Kita-Kindern oder der Weg zur Arbeit, zur letzten Ruhestätte, zum Seniorenheim, zum Asylheim, zu den umliegenden Sport- und Gartenvereinen, zu Freunden oder Bekannten oder einfach nur in die Stadt ist. Die Straßenbahn wird vielfältig genutzt und ist nicht wegzudenken!
Die Tram Haltestelle „Neuer Friedhof“ muss erhalten bleiben!
Der Anstieg der Fahrgastzahlen von 41,5 Mio. im Jahr 2019 auf 46,2 Mio. im Jahr 2024 zeigt, dass der ÖPNV an Akzeptanz gewinnt und stärker denn je genutzt wird. Der Erhalt von „grünen Verkehrsmitteln“ in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock muss oberste Priorität haben. Die Entscheidung zum Rückbau einer Straßenbahnlinie ist eine Fehlentscheidung, nicht im Sinne unserer Nachkömmlinge, widerspricht dem Ziel III des Mobilitätsplanes, welcher durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock auferlegt wurde, und dient in keiner Form der Verkehrswende
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie die Petition weiterhin mit unterstützen. Helfen Sie mit und machen Sie die Petition zum Beispiel bei Freunden, Bekannten, Nachbarn, Kollegen, Kunden und Patienten bekannt. Teilen Sie ein Foto in Social Media Kanälen oder im WhatsApp Status. Wenn möglich, informieren Sie Kunden oder Patienten durch Aushänge in Ihren Räumlichkeiten. Material dazu finden Sie zum Download unter folgender Adresse:
Möchten Sie die Petition personell bei Aktionen oder einfach nur mit einem kleinen finanziellen Beitrag für Werbematerial unterstützen? Kein Problem! Schreiben Sie mir eine E-Mail an
petition-neuer-friedhof@gmx.de
Ich persönlich bin davon überzeugt, dass wir das Ziel von 1.900 Unterschriften erreichen und Danke Ihnen schon jetzt herzlich für Ihre weitere Unterstützung!
Steffen Rex
Petent der Petition zum
Erhalt der Tram-Linie bis Rostock Neuer Friedhof
Die Straßenbahn hält unsere Stadt zusammen. Sie bringt Kinder sicher zur Schule, entlastet Familien und verbindet Stadtweide und den „Kiefernweg“ mit dem Leben der Stadt. Auch der würdige, barrierefreie Weg zum Friedhof ist für viele unverzichtbar. Wenn diese Verbindung verloren geht, verlieren wir mehr als eine Linie im Netz. Wir verlieren ein Stück Zusammenhalt, Teilhabe und Menschlichkeit. Deshalb ist es jetzt entscheidend, gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen.
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Gerhard Soltau