Region: Rostock

Erhalt der Tram-Linie bis Rostock Neuer Friedhof

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

3.907 Unterschriften

100 %
2.833 von 1.900 für Quorum in Rostock Rostock

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  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

Die Rostocker Straßenbahn AG plant zusammen mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die Tram-Linie zur Haltestelle „Neuer Friedhof“ durch Bus-Verbindungen zu ersetzen. Mit dem Neubau der Brücke Rennbahnallee, welcher ab Herbst 2026 beginnen soll, soll es keine Straßenbahnüberführung mehr geben und die Tram-Linienführung zwischen „Rostocker Zoo“ und „Neuer Friedhof“ entfallen.
 
Unterstützen Sie die Petition und fordern Sie die Entscheidungsträger auf, eine Neubetrachtung des Angebotes der Straßenbahnverbindung zum „Neuen Friedhof“ durch die RSAG sowie eine Neubetrachtung zur Planung des Brückenbauprojektes Rennbahnallee aufgrund oben genannter Gesichtspunkte vorzunehmen.

Begründung

Die Rostocker Straßenbahn AG plant zusammen mit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die Tram-Linie zur Haltestelle „Neuer Friedhof“ durch Bus-Verbindungen zu ersetzen. Mit dem Neubau der Brücke Rennbahnallee, welcher ab Herbst 2026 beginnen soll, soll es keine Straßenbahnüberführung mehr geben.
 
Dabei stützt sich die Hanse- und Universitätsstadt Rostock in ihrer Entscheidung und Bauplanung auf frühere Fahrgasterhebungen und Statistiken. Diese Statistiken sind alte Statistiken welche vor zig Jahren erhoben wurden. Sie spiegeln nicht die aktuelle Nutzung wider! So erreichte uns in Deutschland im Januar 2020 die COVID-19-Pandemie, welche über einige Jahre andauerte. Während dessen haben viele Menschen den öffentlichen Nahverkehr gemieden. Es dauerte, bis die Fahrgastzahlen wieder auf Vor-Corona-Niveau gestiegen sind. Zudem hat sich baulich im Umfeld des neuen Friedhofs viel getan.
 
So wurde das neue Wohngebiet „Kiefernweg“ mit 228 Parzellen vollkommen neu erschlossen. Neben den vielen Neubauten befinden sich weitere Gebäude wie beispielsweise eine Kindertagesstätte im Bau. Zahlreiche Lückenbebauungen im Umfeld des Wohngebiets „Kiefernweg“ und „Fichtenweg“ bringen neue, potenzielle Fahrgäste. Auch die Randgemeinde Kritzmow erfreut sich an immer mehr Beliebtheit, wächst stetig und entwickelt sich rasant weiter. Auch hier ist neue Wohnbebauung geplant.
 
Geht man am Wochenende durch die genannten Wohngebiete, stellt man fest, dass viele junge Familien hierhergezogen sind. Diesen Familien und deren Nachkömmlinge sollte man „grüne Verkehrsmittel“ anbieten!
 
Die Politik und den Entscheidungsträgern muss bewusst werden, dass öffentlicher Nahverkehr kein Profitgeschäft ist und es auch nie werden kann! Öffentlicher Nahverkehr muss komfortabel für alle Bürgerinnen und Bürger der Universitäts- und Hansestadt Rostock sowie den Randgemeinden sein und bleiben! Nur so kann es gelingen, noch mehr Fahrgäste von den Leistungen des ÖPNV zu überzeugen, damit diese vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.
 
Aktuell bietet die Tram-Linie eine barrierefreie, direkte Anbindung von der Innenstadt zum größten Friedhof der Stadt, welcher noch Erweiterungspotenzial besitzt. Zudem ist die Tram für mobilitätseingeschränkte Personen im Vergleich zu einem Bus wesentlich komfortabler und aus Verkehrssicht vorteilhaft.
 
Der direkte Umsteigepunkt „Neuer Friedhof“ ermöglicht es Schülerinnen und Schüler sowie die berufstätige Bevölkerung insbesondere im Berufsverkehr die Stadtteile sowie den Umsteigepunkt „Parkstraße“ ohne weiteres umsteigen und ohne große Zeitverzögerung mit der Tram zu erreichen.
 
Mit der neuen, geplanten „West-Tangente“ bestehe bei Erhalt der Haltestelle „Neuer Friedhof“ zudem auch eine direkte Tram-Anbindung an den Rostocker Nordwesten ohne zusätzliche Umstiege, was wiederum Komfort für die Fahrgäste bedeutet.
 
Zudem wird mit dem Erhalt der Haltestelle „Neuer Friedhof“ auch eine zukünftige Planungsmöglichkeit gewahrt, die Linie aus dem Rostocker Nordwesten durch das Wohngebiet „Kiefernweg“ Richtung Südblick fortzuführen. Hierfür sollen bereits Flächen für die Trasse im Wohngebiet „Kiefernweg“ eingeplant worden sein. Damit wären durchaus schnellere Reisezeiten vom Rostocker Nordwesten über die neue „West-Tangente“ durch „Reutershagen“ zum Park+Ride Parkplatz „Südblick“ möglich.
 
In Anbetracht der Tatsache, dass Rostock in Deutschland mit zu den autoreichsten Städten zählt, sollte es im Interesse aller Entscheidungsträger sowie auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger sein, Fahrgäste von der Straße weg und auf die Schiene zu holen. Dies gelingt nicht, wenn historische Verbindungen gestrichen werden!
 
Unterstützen Sie die Petition und fordern Sie die Entscheidungsträger auf, eine Neubetrachtung des Angebotes der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof durch die RSAG sowie eine Neubetrachtung zur Planung des Brückenbauprojektes Rennbahnallee aufgrund oben genannter Gesichtspunkte vorzunehmen.
 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Steffen Rex, Kritzmow
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 24.02.2026
Sammlung endet: 24.02.2027
Region: Rostock
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    ein erster Etappensieg! Das Schaffen irreversibler Maßnahmen an der Brücke in der Rennbahnallee und das mögliche Ende der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof sind erst einmal gestoppt!

    Am 03.07.2026 beantragte das Tiefbauamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock den Verzicht auf Planfeststellung und Plangenehmigung. Zur Öffentlichkeitsbeteiligung heißt es im Antrag:

    „Die Öffentlichkeitsbeteiligung innerhalb der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erfolgte anstelle der öffentlichen Auslegung mittels Diskussion des Vorhabens in Ortsbeiräten, Ausschüssen und der Bürgerschaft. Es gibt mehrere Bürgerschaftsbeschlüsse der Bürgerschaft Rostock zur Maßnahme. Eine weitergehende Öffentlichkeitsbeteiligung ist in der Stadt Rostock nicht üblich und aufgrund der Größenordnung des Vorhabens auch nicht notwendig.“

    Vier Tage später, am 07.07.2026 entschied das Straßenbauamt Stralsund, dass Planfeststellung und Plangenehmigung entfallen. Die Entscheidung wurde am 07.08.2026 auf der Internetseite rathaus.rostock.de veröffentlicht.

    Begründet wurde die Entscheidung unter anderem damit, es handele sich um einen

    „Ersatzneubau an gleicher Stelle ohne wesentliche Veränderung der Verkehrsanlage“.

    Gerade daran bestehen nach Auswertung der inzwischen vorliegenden Unterlagen erhebliche Zweifel: Mit dem Neubau soll die bestehende Straßenbahninfrastruktur dauerhaft entfallen und der öffentliche Verkehr stattdessen verstärkt durch Busse abgewickelt werden – in einem bereits heute verkehrlich stark frequentierten und erheblich lärmbelasteten Bereich.

    Gegen die Entscheidung haben mehrere Anwohner fristgerecht Widerspruch eingelegt und diesen inzwischen umfassend begründet. Nach Mitteilung des Straßenbauamtes entfaltet der Widerspruch aufschiebende Wirkung; die Maßnahme ist bis zur Entscheidung über den Widerspruch gestoppt.

    Parallel sind weitere Behörden damit befasst, die Entscheidungen zum Projekt TRAM WEST und das damit verbundene „Aus“ der Straßenbahnverbindung zum „Neuen Friedhof“ zu prüfen.

    Entscheidungen einer solch großen Tragweite dürfen nicht allein durch die Bürgerschaft getroffen werden!

    Wir kämpfen gemeinsam – für alle Generationen, für unsere Umwelt, für die Zukunft und für eine starke Stadt.

    Bitte unterstützen Sie unsere Initiative mit einer Spende. Damit helfen Sie uns, die Öffentlichkeitsarbeit auszubauen und weiteren rechtlichen Beistand zu finanzieren.

    GoFundMe: https://gofund.me/395a486c8
    PayPal: https://www.paypal.com/pool/9s3YL5pnnq?sr=wccr

  • Liebe Unterstützer,

    der Einsatz für den Erhalt der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof und damit auch für den Erhalt bzw. Neubau der Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee geht in eine neue Runde.

    Die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern bietet uns die Möglichkeit, das Thema stärker in die politische Öffentlichkeit zu tragen und die Kandidierenden aller Parteien zu einer klaren Positionierung aufzufordern!

    Auf abgeordnetenwatch.de können Sie den Kandidierenden direkt und öffentlich Fragen stellen:
    https://www.abgeordnetenwatch.de/mecklenburg-vorpommern/kandidierende

    Nutzen Sie diese Möglichkeit!
    Stellen Sie den Kandidierenden Ihre eigenen Fragen zum Erhalt der Straßenbahn. Je mehr Menschen das Thema ansprechen, desto deutlicher wird, dass es sich nicht nur um eine Brücke oder einige hundert Meter Straßenbahngleis handelt, sondern um eine grundsätzliche Entscheidung über die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in Rostock.

    Mögliche Fragen an die Kandidierenden:
    Wie stehen Sie zum geplanten Abriss der bestehenden Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee und zur damit verbundenen Aufgabe der Straßenbahnverbindung zwischen Zoo und Neuem Friedhof?

    Welche Möglichkeiten sehen Sie auf Landesebene, sich für den Erhalt dieser Verbindung und eine neue Straßenbahnbrücke einzusetzen?

    Wie bewerten Sie es verkehrs- und klimapolitisch, wenn eine bestehende elektrische ÖPNV-Verbindung aufgegeben und der Verkehr stattdessen stärker auf die Straße verlagert wird?

    Der Neue Friedhof wird jährlich von vielen tausend Menschen besucht. Gleichzeitig befinden sich im Umfeld unter anderem Senioreneinrichtungen und Wohngebiete. Gerade ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sind auf eine zuverlässige und komfortable ÖPNV-Anbindung angewiesen.
    Was würden Sie als Mitglied des Landtages konkret unternehmen, um den Erhalt einer leistungsfähigen ÖPNV-Anbindung zum Neuen Friedhof zu unterstützen?
     

    Die Straßenbahn zum Neuen Friedhof wird nicht nur von Friedhofsbesucher genutzt. Auch Schüler, Berufspendler, Familien und Kitagruppen nutzen diese Verbindung.
    Die Straßenbahn bietet hohe Beförderungskapazitäten, ist elektrisch unterwegs und auf ihrem eigenen Gleiskörper weitgehend unabhängig von Staus im Straßenverkehr.
    Halten Sie es vor diesem Hintergrund für verkehrspolitisch sinnvoll, eine vorhandene Straßenbahninfrastruktur dauerhaft aufzugeben? Wenn nein: Welche konkreten Schritte würden Sie unternehmen, um den Erhalt der Verbindung zu unterstützen?

    Jede Frage hilft!

    Bitte formulieren Sie die Fragen möglichst mit Ihren eigenen Worten. Berichten Sie gern auch, warum die Straßenbahn für Sie persönlich, Ihre Familie, Ihren Arbeitsweg oder Ihr Wohnumfeld wichtig ist.
    Je mehr unterschiedliche Menschen die Kandidierenden mit dem Thema konfrontieren, desto schwieriger wird es, die Zukunft der Straßenbahn zum Neuen Friedhof als rein lokale Einzelentscheidung abzutun.

    Machen wir den Erhalt der Straßenbahn zum Thema im Landtagswahlkampf!
    Für den Erhalt der Straßenbahn zum Neuen Friedhof.
    Für eine neue Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee.
    Für einen starken und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Rostock.

Die Straßenbahn ist eine gute und pünktliche Alternative, da sie unabhängig vom Straßenverkehr ist. Das Verkehrsaufkommen in der Satower Straße ist sehr hoch, oft staut es sich von der Thierfelder Straße bis zur Kreuzung Neuer Friedhof zurück.

Zum Statement, 5.: Ich finde es nicht schlüssig, dass die Initiative von fehlendem Nachweisen der förderrechtlichen Risiken spricht. Es heißt in der Stellungnahme, dass das geplante Liniennetz mit dem Bundesverkehrsministerum abgestimmt und verbindlich festgelegt ist. Es erscheint mir plausibel, dass eine nachträgliche Änderung ein negativen Eindruck hinterlässt und ein Risiko für die Förderfähigkeit sein könnte.

Warum Menschen unterschreiben

Für alle älteren Menschen die zum Friedhof wollen oder für alle die zur arbeit kommen müssen

Zum erha

Einziger und wichtiger Anschluss in die Innenstadt

Einmal erleichtert es ungemein den Strassenverkehr. Wir haben schon genug Stau von Kritzmow bis in die Stadt rein. Jede Baustelle muss umfahren werden und dies ist nicht wirklich einfach, wenn an allen Orten von Rostock jeweils eine ist. Die Infrastruktur in den Aussenbereich von Rostock wird immer größer. Und da ist es hilfreich wenn man vom Rand Rostock kommt, mit dem Bus und dann umsteigen kann in die Strassenbahn, die nicht im Stau steht.

Anbindung an den Friedhof und das Wohngebiet Stadtweide

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