News
-
Öffentliches Statement zu den Stellungnahmen der Rostocker Straßenbahn AG vom 15.04.2026 und der Senatorin für Infrastruktur, Umwelt und Bau
-
Die zuletzt in Stellungnahmen vorgelegten Argumente von der Rostocker Straßenbahn AG und der Senatorin Frau Dr. Fischer Gäde weisen aus unserer Sicht erhebliche Widersprüche, Unsicherheiten und offene Nachweisfragen u.a. in folgenden Punkten auf:
· Fahrgastzahlen
· Vorteile des Buskonzeptes
· kommunizierte Investitionskosten
· Fahrzeitberechnungen
· Förderrechtliche RisikenSiehe dazu "Statement vom 20.04.2026" unter Neuigkeiten.
Sowohl die RSAG als auch die Senatorin versuchen aktuell scheinbar bewusst, die Petition mit falschen Fakten zu entkräften. Solches Verhalten wird scharf kritisiert und gibt Anlass, zu einer Demonstration aufzurufen.
Diese wird vor der Bürgerschaftssitzung am 22.04.2026 in der Zeit von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr auf dem Neuen Markt stattfinden.
Das Thema betrifft viele Menschen im Alltag und hat eine entsprechend breite Aufmerksamkeit verdient.
Bitte informieren Sie Bekannte, Freunde, Kollegen, Kunden, Patienten – einfach gesagt: JEDERMANN!
Wer heute Verbindungen kappt, verliert morgen Lebensqualität – deshalb müssen wir in Jahrzehnten denken, planen und handeln. Dafür kämpfen wir: Jetzt & Gemeinsam für den Erhalt!
-
Die Petition wurde eingereicht
4 days agoLiebe Unterstützende,
heute, am 17.04.2026 wurde die Petition an Frau Kröger übergeben. Frau Kröger zollte den knapp 20 anwesenden im Rathaus Respekt und würdigte ihr gesellschaftliches Engagement. Zugleich lehnte Sie die Aufforderung, unser Anliegen zur Chefsache zu machen, ab. Damals hatte die Bürgerschaft die Einstellung des Straßenbahnbetriebs zwischen Zoo und der Endhaltestelle Neuer Friedhof beschlossen. Sie sei an diesen damaligen Beschluss gebunden, sagte Eva-Maria Kröger. „Natürlich ist es eine schwierige Entscheidung, eine Straßenbahnlinie durch Busse zu ersetzen“, so die Oberbürgermeisterin und bezeichnete die Straßenbahn zugleich als „Rückgrat des Rostocker Nahverkehrs“.
Das Anschreiben an die Oberbürgermeisterin können Sie im Blogbeitrag auf der Internetseite der Petition unter Neuigkeiten nachlesen.
Heute habe ich über Stellungnahmen der Senatorin Frau Dr. Fischer Gäde und der RSAG Kenntnis erlangt. Nach der Sichtung stellte ich fest, dass die Hanse- und Universitätsstadt Rostock die Aufforderung der Bürger - eine Neubetrachtung zum Erhalt der Tramlinie zur Endhaltestelle Neuer Friedhof - noch immer nicht verstanden hat und die Argumente der Petition mit falschen Fakten widerlegt.
Um den Druck auf die aktuelle Rathauspolitik weiter zu erhöhen, wird aktuell eine Mahnwache geplant. Der Aufruf dazu erfolgt am kommenden Montag.
Foto: Jens Griesbach, NNN