Region: Rostock

Noch 14 Tage

Erhalt der Tram-Linie bis Rostock Neuer Friedhof

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

3.260 Unterschriften

Sammlung beendet

3.260 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Februar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 23.08.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

29.06.2026, 10:40

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Das Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität

umfasst 500 Milliarden Euro und soll künftige Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutz und Digitalisierung in Deutschland fördern. Es dient insbesondere dazu, Projekte zu finanzieren, die der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie Rechnung tragen und den demografischen Wandel berücksichtigen. Zudem soll es dazu beitragen, Deutschland bis 2045 klimaneutral zu machen und die öffentliche Infrastruktur zu modernisieren.
Der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sind daraus 83 Millionen Euro zugewiesen worden. Für den Straßenbrückenbau Rennbahnallee entfallen hiervon rund 4,3 Millionen Euro.

Die Nutzung des Sondervermögens für dieses Projekt wird aus Sicht der Petentinnen und Petenten kritisch bewertet, da hierfür nach ihrer Auffassung bereits reguläre Haushaltsmittel hätten eingeplant werden müssen.

Entsprechend befürworten die Petentinnen und Petenten den Antrag der SPD-Fraktion, das Projekt „Brücke im Zuge der Rennbahnallee (BW 121)“ in „Straßenbahnbrücke im Zuge der Rennbahnallee“ umzubenennen. Damit soll die Option einer weiteren Straßenbahnanbindung des Neuen Friedhofs erhalten bleiben und das bisher zentrale Gegenargument der fehlenden Finanzierung neu bewertet werden.


28.06.2026, 06:36

Liebe Unterstützende,

hiermit möchte ich Sie heute kurz & knapp über den aktuellen Stand der Petition informieren:

1. Stellungnahmen der Fraktionen
Bis auf drei Parteien hat keine weitere Fraktion zur Petition Stellung bezogen. Dies zeigt, wie gering das Interesse der übrigen Bürgerschaftsfraktionen an diesem Bürgeranliegen ist.

2. Ablehnung Erhalt Straßenbahnanbindung
Die Bürgerschaft hat bislang jede Initiative abgelehnt, die auch nur die Möglichkeit einer weiteren, zukünftigen Straßenbahnanbindung des Neuen Friedhofs offenhalten würde.

3. Brücke Rennbahnallee
Der Bau der Straßenbrücke Rennbahnallee wird derzeit aus dem vom Bund bereitgestellten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität finanziert. Ein Antrag der SPD-Fraktion im Finanzausschuss, das Projekt „Brücke im Zuge der Rennbahnallee (BW 121)“ in „Straßenbahnbrücke im Zuge der Rennbahnallee“ umzubenennen, wurde ebenfalls abgelehnt. Stattdessen soll das Geld nach dem Willen der Politik zur Haushaltskonsolidierung genutzt werden.

4. Gründung eines Arbeitskreises
Ein Arbeitskreis wurde gebildet, welcher sich regelmäßig trifft und zuletzt am 25.06.2026 getagt hat.

5. Weitere Maßnahmen
Weitere Maßnahmen befinden sich derzeit in der Prüfung.

Wir im Arbeitskreis sind überzeugt, dass eine nachhaltige Verkehrspolitik nur gelingen kann, wenn langfristige Entwicklungsmöglichkeiten erhalten bleiben und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger angemessen berücksichtigt werden.

Kennen Sie Personen, die den Arbeitskreis mit ihrer fachlichen Expertise bereichern können oder die Initiative finanziell Unterstützten möchten? Dann zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir freuen uns über jede weitere Unterstützung!

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten an petition-neuer-friedhof@gruenwohl.com.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


25.04.2026, 15:58

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Liebe Unterstützende,

im Anhang findet Ihr eine Zusammenfassung (PDF) zum Tagesordnungspunkt 8.5 "Erhalt der Straßenbahnlinie Neuer Friedhof" aus der Bürgerschaftssitzung vom 22.04.2026.

Die Entscheidung kann im YouTube-Video ab Minute 01:41:50 unter folgenden Link nachgeschaut werden:

https://www.youtube.com/watch?v=colRi20whVI

Wer sich nach dieser Entscheidung weiterhin ebenfalls für den Erhalt der Tram bis zum Neuen Friedhof einsetzen und bei der Planung weiterer Aktionen mitwirken möchte, kann sich gerne per E-Mail an
petition-neuer-friedhof@gmx.de wende.

Herzliche Grüße





20.04.2026, 11:50

Die zuletzt in Stellungnahmen vorgelegten Argumente von der Rostocker Straßenbahn AG und der Senatorin Frau Dr. Fischer Gäde weisen aus unserer Sicht erhebliche Widersprüche, Unsicherheiten und offene Nachweisfragen u.a. in folgenden Punkten auf:

·      Fahrgastzahlen
·      Vorteile des Buskonzeptes
·      kommunizierte Investitionskosten
·      Fahrzeitberechnungen
·      Förderrechtliche Risiken

Siehe dazu "Statement vom 20.04.2026" unter Neuigkeiten.

Sowohl die RSAG als auch die Senatorin versuchen aktuell scheinbar bewusst, die Petition mit falschen Fakten zu entkräften. Solches Verhalten wird scharf kritisiert und gibt Anlass, zu einer Demonstration aufzurufen.

Diese wird vor der Bürgerschaftssitzung am 22.04.2026 in der Zeit von 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr auf dem Neuen Markt stattfinden.

Das Thema betrifft viele Menschen im Alltag und hat eine entsprechend breite Aufmerksamkeit verdient.

Bitte informieren Sie Bekannte, Freunde, Kollegen, Kunden, Patienten – einfach gesagt: JEDERMANN!

Wer heute Verbindungen kappt, verliert morgen Lebensqualität – deshalb müssen wir in Jahrzehnten denken, planen und handeln.  Dafür kämpfen wir: Jetzt & Gemeinsam für den Erhalt!


17.04.2026, 16:21

Liebe Unterstützende,
 
heute, am 17.04.2026 wurde die Petition an Frau Kröger übergeben. Frau Kröger zollte den knapp 20 anwesenden im Rathaus Respekt und würdigte ihr gesellschaftliches Engagement. Zugleich lehnte Sie die Aufforderung, unser Anliegen zur Chefsache zu machen, ab. Damals hatte die Bürgerschaft die Einstellung des Straßenbahnbetriebs zwischen Zoo und der Endhaltestelle Neuer Friedhof beschlossen. Sie sei an diesen damaligen Beschluss gebunden, sagte Eva-Maria Kröger. „Natürlich ist es eine schwierige Entscheidung, eine Straßenbahnlinie durch Busse zu ersetzen“, so die Oberbürgermeisterin und bezeichnete die Straßenbahn zugleich als „Rückgrat des Rostocker Nahverkehrs“.
 
Das Anschreiben an die Oberbürgermeisterin können Sie im Blogbeitrag auf der Internetseite der Petition unter Neuigkeiten nachlesen.
 
Heute habe ich über Stellungnahmen der Senatorin Frau Dr. Fischer Gäde und der RSAG Kenntnis erlangt. Nach der Sichtung stellte ich fest, dass die Hanse- und Universitätsstadt Rostock die Aufforderung der Bürger - eine Neubetrachtung zum Erhalt der Tramlinie zur Endhaltestelle Neuer Friedhof - noch immer nicht verstanden hat und die Argumente der Petition mit falschen Fakten widerlegt.
 
Um den Druck auf die aktuelle Rathauspolitik weiter zu erhöhen, wird aktuell eine Mahnwache geplant. Der Aufruf dazu erfolgt am kommenden Montag.
 
Foto: Jens Griesbach, NNN
 




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