Region: Kiel

Erhalt des öffentlichen Zugangs zum Aussichtspunkt der Nordmole am NOK Kiel-Wik

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Samet Yilmaz, Kieler Ratsversammlung

3.017 Unterschriften

85 %
1.777 von 2.100 für Quorum in Kiel Kiel

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  1. Gestartet April 2026
  2. Sammlung noch > 7 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Samet Yilmaz, Kieler Ratsversammlung

Update: Der LOI wurde mit großer Mehrheit am 11.6.26 von der Ratsfraktion beschlossen.Nun beginnen die Verhandlungen um Grundstücke und Kompensationsflächen.

Am 15.4.26 wurden erstmalig konkrete Pläne der Stadt Kiel veröffentlicht, u.a. das Naherholungsgebiet der Nordmole des NOK in 24106 Kiel, Mecklenburger Strasse 58, an die Marine zu verkaufen. Hier soll zukünftig ein militärisches Sperrgebiet errichtet werden. Einer der schönsten und stimmungsvollsten Aussichtspunkte Kiels würde hiermit der Öffentlichkeit genommen.
Der Zugang zur Nordmole ist für unsere Region weit mehr als nur ein Weg am Wasser.
Er ist ein Ort der Begegnung, Erholung und ein Stück Heimat.

Seit über 20 Jahren ist das dort ansässige Ausflugslokal ein fester Bestandteil dieses Ortes. Es zieht zahlreiche Besucher und Touristen an und ist weit über die Region hinaus bekannt.

Gerne erinnert man sich noch an die NDR Nordreportage "Dicke Pötte zum Frühstück - Die Kanal Camper", die 2017 hier gedreht wurde, zurück.

Wir möchten die kulturelle Bedeutung des Aussichtspunktes hervorheben: es kommen Schulklassen, Integrationsklassen sowie geführte Senioren- und Reisegruppen um die besonderen geographischen und historischen Gegebenheiten hier vor Ort zu erfahren.

Zudem sind viele Schiffinteressierte und Fotografen aus Nah und Fern auf der Nordmole zu Gast um die einzigartige Perspektive -Blick auf die Schleusen, die Förde und die gegenüberliegenden Küsten zu bewundern.

Die Nordmole ist somit nicht nur ein wichtiger Treffpunkt für Einheimische, sondern auch ein bedeutender Baustein für den Tourismus und die Wirtschaft.

Zudem ist die Zeit zwischen erstmaliger Veröffentlichung der konkreten Pläne am 15.4.26 bis zur Entscheidung in der Ratsversammlung am 11.6.26 viel zu kurz, um die Mehrheit der Bürger ausreichend zu informieren und den Bürgerwillen zu berücksichtigen.
Darüber, dass ein militärisches Sperrgebiet solch drastischen Ausmaßes in der Wik errichtet werden soll, ist die Öffentlichkeit zuvor nicht ausreichend informiert worden.

Eine Entscheidung zu diesem Thema sollte daher, nach verfehlter Öffentlichkeitsarbeit bezüglich der konkreten Pläne für die Wik nicht als Gesamtpaket mit Holtenau Ost/ MFG 5 bereits am 11.6. erfolgen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden!

Daher ist es jetzt wichtig, die Bürger über verschiedenste Wege zu informieren.

Begründung

Nach aktuellen Planungen würde:

  • der öffentliche Zugang zur Nordmole am NOK komplett aufgehoben
  • die touristische Nutzung und Besucherströme nicht mehr möglich
  • ein wichtiger und beliebter Treffpunkt verloren gehen

Informationen:

Wir erkennen die Bedeutung von Sicherheitsinteressen ausdrücklich an.
Dennoch darf solch eine Entscheidung nicht ohne Berücksichtigung der Interessen der Bevölkerung sowie des Tourismus getroffen werden.

Wir fordern daher den dauerhaften Erhalt eines öffentlichen Zugangs der Nordmole.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anja Surmann, Kiel
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.04.2026
Sammlung endet: 27.04.2027
Region: Kiel
Kategorie: Umwelt

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Schließt euch unserem Protest an. Gemeinsam erreichen wir mehr. Im Mfg5 /Holtenau Ost - Gelände geht es um die Schaffung von Wohnraum und Freizeiträumen für alle Kieler versus Militär. Werden diese Pläne in der Wik und in Holtenau umgesetzt, sind wir die Zielscheibe im nächsten Krieg, da hilft uns auch kein Seebatallion.

Der nur vermeintliche Erholungswert des kleinen betroffenen Gebiet für uns Anwohner:innen wird von den Petenten maßlos überhöht. Die Bundeswehr hat sehr nachvollziehbar argumentieren können, weshalb sie diese Fläche wieder benötigt. Auch das Argument, eine Ausdehnung der Marine-Liegenschaften mache die Stadt im "nächsten Krieg" zur Zielscheibe, verfängt nicht. Der Kriege in der Ukraine beweist, dass vorrangig zivile Ziele und Infrastruktur zerstört werden.

Warum Menschen unterschreiben

Ein einzigartiges Kleinod soll verschwinden - das geht gar nicht!
Dieser Platz ist eine Wohltat für Leib und Seele und der soll weg - echt jetzt?!
Freuen sie sich doch, dass sie in Kiel so einen aussergewöhnlich schönen Platz für ihre Mitbürger haben , der viele unterschiedlichen Menschen freundlich und friedlich zusammenführt, solche Plätze gibt es nicht sehr viele und die wenigen sollten mit ganzer Kraft erhalhalten bleiben.

Der Ort ist sehr schön, wäre schade, wenn man hier nicht mehr hin könnte

Der Aussichtspunkt bietet einen Eindruck, wie frequentiert Förde und Schleuse ist. Ein besonderes Erlebnis! Nicht alles muß militärisches Sperrgebiet werden. Warum ausgerechnet ein Sperrgebiet an so einem Ort? Viele Touristen nutzen den nahen Womo-Stellplatz, dieser ganze Bereich ist doch ein Anziehungspunkt für alle; auch von weit her gereisten Gästen! Ein friedlicher Flecken mit vielen, bunten Blumen, einer netten, kleinen Wirtschaft. Der sollte nicht aufgegeben werden!

Schöne Aussicht,tolles 50er Jahre Museum,Super Stellplatz für Wohnmobile,Treffpunkt für Jung und Alt,tolles Ziel für Spaziergänger.Einfach ein Stück KIEL

Weil das ein Wuderschöner Platz ist

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