Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss, Politik, Stadt, Ortsbeirat
Gleiches Recht für alle:
Diskriminierungsfreier Zugang zu Duschen und Umkleiden in Schwimmbädern für trans, inter und nicht-binäre Personen.**
Das Ziel:
Wir fordern die Betreiber von Schwimmbädern und die Kommunalpolitik auf, das Hausrecht so anzupassen, dass trans*, queere und nicht-binäre Menschen Zugang zu den sanitären Anlagen (Duschen und Umkleiden) erhalten, die ihrer geschlechtlichen Identität entsprechen – unabhängig davon, ob bereits eine medizinische Geschlechtsangleichung stattgefunden hat.
Die Begründung (Argumentationshilfe)
Würde und Selbstbestimmung: Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schützt die geschlechtliche Identität. Menschen aufgrund ihres körperlichen Status den Zugang zu verwehren, verletzt ihre Würde.
Schutz vor Diskriminierung:
Trans* und nicht-binäre Personen sind in Schwimmbädern oft Anfeindungen oder demütigenden Kontrollen ausgesetzt. Ein klares Regelwerk schützt Betroffene vor der Willkür des Personals oder anderer Badegäste.
Begründung
Abbau von Barrieren:
Viele queere Menschen meiden öffentliche Schwimmbäder aus Angst vor Ausgrenzung. Inklusion bedeutet, dass der öffentliche Raum für alle sicher sein muss.
Gegen das veraltete Hausrecht:
Das Hausrecht darf nicht dazu genutzt werden, Personengruppen aufgrund ihrer geschlechtlichen Identität zu benachteiligen.
Konkrete Forderungen
Anerkennung der Identität:
Verpflichtende Akzeptanz der geschlechtlichen Selbstidentifikation beim Zugang zu nach Geschlechtern getrennten Bereichen.
Sensibilisierung des Personals:
Schulungen für Bademeister und Angestellte im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt, um Diskriminierung vorzubeugen.
Infrastrukturelle Ergänzung:
Wo möglich, sollten zusätzlich Einzelduschen oder genderneutrale Sammelkabinen geschaffen werden, um die Privatsphäre für alle Badegäste (auch cis-Personen) zu erhöhen, ohne jemanden auszuschließen.
Ich will wieder ins Schwimmbad gehen können.