Die Stadt Aachen und die RWTH Aachen planen seit vielen Jahren die Erschließung des Campus West mit direkter Verbindung zum Campus Melaten. Für die Erschließung steht nach mehreren Beschlüssen nur noch die sogenannte „Variante D“ zur Verfügung. Die derzeitige Planung sieht für diese Variante D eine mächtige Brückenkonstruktion über die Oberleitung der Bahnanlagen vor. Diese wird weithin sicht- und hörbar sein. Überlange Sondertransporte wie auch der gesamte Baustellenverkehr werden hier entlanggeführt.

Die Stadt Aachen und RWTH Aachen stehen unter Zugzwang und drängen auf eine Entscheidung bis Ende des Jahres. Aus diesem Grund sollen keine weiteren Varianten mehr geprüft werden, obwohl es sehr wohl verträglichere gibt, wie bisherige Gespräche mit Politikern und RWTH gezeigt haben.

Wir fordern daher von den Verantwortlichen der RWTH-Aachen, der Politik und der Stadtverwaltung: 1. Sinnvolle Verwendung von Steuergeldern: Prüfung günstigerer Varianten 2. Vorausschauende bürgerbezogene Stadt- und Verkehrsplanung- 3. Infoveranstaltung für die Bürger

Beteiligen Sie sich mit Ihrer Unterschrift:


Ich bin mit der Planung der „Variante D“ zur Erschließung des Campus West nicht einverstanden. Eine Lösung mit solch enormen Kosten und so vielen Nachteilen ist für mich in Zeiten klammer Kassen nicht nachvollziehbar.

Ich fordere daher die Verantwortlichen der RWTH, die Politik und die Stadtverwaltung auf, neben der derzeitigen Planungsvariante, nach weiteren Möglichkeiten der Erschließung zu suchen. Eine kostengünstigere Lösung, die weniger in das Stadt- und Landschaftsbild eingreift, muss möglich sein.

Informieren Sie uns und binden Sie uns als Bürger bei der Planung mit ein! Erteilen Sie einen klaren politischen Auftrag zur erneuten Suche nach der besten Lösung zur Erschließung des Campus West.

Begründung

Was spricht gegen die „Variante D“ ?

  1. Kosten: aktuelle Schätzung 20-30 Mio. Euro!
  2. Keine Einbindung in bestehendes Verkehrsnetz, daher kaum Nutzen für Allgemeinheit
  3. Unverhältnismäßiger Eingriff in die Landschaft (Kaltluftschneise wird verbaut und benachbartes Naturschutzgebiet ist betroffen)
  4. Verkehrslärm: Weit hörbar in Richtung Brunnen-, Laurentiusstraße als auch in Richtung Roermonder Straße durch Hochlage (über Stromtrassen der Bahn)
  5. Verschattung der unterhalb liegenden Wohngebiete, v. a. Ölmühle und Schurzelter Straße
  6. Massiver optischer Eingriff ins Landschaftsbild
  7. Fehlende vergleichende Prüfung aller bisherigen offiziellen Varianten und möglicher Alternativen mit Blick auf die aktuellen Entwicklungschancen des Campus Geländes

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  • Neuigkeiten!

    Freitag, 15.12.17 sind wir als Bürgerinitiative vom Petitionsausschuß NRW eingeladen worden vorzusprechen. Weiterhin werden voraussichtlich Vertreter von RWTH-Aachen, Campus GmbH, der Stadt Aachen sowie Parlamentsvertretern des Landtags an dem Termin teilnehmen und ihre Stellungnahmen abgeben.

    Der Termin ist nicht öffentlich. Informationen folgen hier im Blog oder per Mail.

    Ihre/Eure Bürgerinitiative Erschließungsalternativen für den Campus West

  • Liebe Unterstützer'innen,

    seit Beendigung der Online-Petition ist wieder einige Zeit vergangen, doch die Planungen für die Campuserschließung laufen natürlich mehr oder weniger transparent weiter.

    Wir haben zwischenzeitlich, auf Anraten des Aachener SPD Politikers und Petitionsausschussmitglieds Karl Schultheis, den Petitionsausschuß NRW mit Sitz in Düsseldorf angeschrieben. Eingereicht haben wir alle Unterlagen, die wir auch in der online Petition veröffentlicht haben.
    Mit Erfolg!
    Kommenden Freitag (15.12.17) sind wir als Bürgerinitiative vom Ausschuß eingeladen worden vorzusprechen. Weiterhin werden voraussichtlich Vertreter von RWTH-Aachen, Campus GmbH, der Stadt Aachen sowie Parlamentsvertretern des Landtags an dem Termin teilnehmen und ihre Stellungnahmen abgeben.

    Dies ist insofern wichtig, da bei einem solchen Termin endlich alle Beteiligten gleichzeitig zusammenkommen. Der Ausschuss hat die Befugnis "in den Verwaltungsstellen des Landes alle entsprechenden Unterlagen einzusehen und die Behörden zu einem bestimmten Fall zu befragen. Sie dürfen auch Zeugen vernehmen und Sachverständige bestellen."

    Der Termin ist nicht öffentlich, wird aber sicher bei den lokalen Medien wieder auf reges Interesse stoßen. Wir informieren Euch/Sie.

  • Sehr geehrte Unterstützer*innen,

    am Mittwoch, dem 5.7.2017 war der WDR vor Ort in Laurensberg und berichtete abends in der Lokalzeit Aachen über unseren Protest und unsere Alternativvorschläge zur Campuserschließung. Vielen Dank allen, die da waren!

    Hier der Link zum Beitrag, der bis zum 12.7. online gesehen werden kann.
    www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-lokalzeit-aus-aachen-1286.html

    Wir bleiben weiter am Ball!

Pro

Hallo! Ich würde gern zunächst mal erfahren, wie denn die anderen Varianten aussehen, und warum die abgelehnt wurden. Gibt es Webseiten dazu?

Contra

Noch kein CONTRA Argument.