Eine Voraussetzung für soziales Miteinander ist, dass Menschen miteinander kommunizieren können. In sozialen Netzwerken kann die Kommunikation durch leichte Sprache ermöglicht werden. Konkret heißt das:

  • Kurze Sätze
  • Klare und große Schrift.
  • Keine Fremdwörter und Fachwörter.
  • Schwierige Wörter werden erklärt.
  • Bilder und Symbole zur Unterstützung.

Viele Menschen kommunizieren täglich über die Internetplattform "Facebook". Deshalb fordern wir die Vereinfachung der Sprache durch den Anbieter: Für eine bessere Benutzerfreundlichkeit sollten die oben genannten Kriterien berücksichtigt und umgesetzt werden. An manchen Stellen gelingt dies Facebook bereits gut. Allerdings besteht häufig noch Verbesserungsbedarf. Der folgende Satz aus den Privatsphäre-Einstellungen im Bereich "Blockieren" soll dies deutlich machen:

"Sobald du jemanden blockierst, kann diese Person nicht mehr sehen, was du in deiner Chronik postest, dich nicht mehr markieren, dich nicht zu Veranstaltungen oder Gruppen einladen, keine Unterhaltung mit dir beginnen oder dich als FreundIn hinzufügen."

Weitere Informationen über leichte Sprache erhalten Sie hier: www.leichtesprache.org/

Begründung

Warum fordern wir Facebook in leichter Sprache?

Das Internet gewinnt immer mehr an Bedeutung: Viele Menschen kommunizieren täglich online. So wird auch durch Facebook die aktive Teilhabe an der Gesellschaft erleichtert. Deshalb ist es wichtig, auch hier Barrierefreiheit zu gewährleisten: Alle Menschen sollten gleichberechtigten Zugang und die gleichen Möglichkeiten in diesem sozialen Netzwerk haben!

Barrieren entstehen durch erschwerte Bedingungen in Wahrnehmung, Verständnis und Bedienbarkeit. Leichte Sprache hilft Verständnisprobleme zu minimieren und ist damit ein wichtiger Bestandteil von Barrierefreiheit im Internet.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neue Sprachversion
Pro

Die Einstellungen sind dermaßen unübersichtlich aufgebaut und formuliert. Ich persönlich finde es wichtig, dass gerade in diesem Bereich jede/r entsprechende Einstellungen vornehmen kann. Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass bestimmte Personengruppen sich in diesem Bereich eine Assistenz suchen müssen, die dann den/ die ÜbersetzerIn spielt. Das Umformulieren ist keind große Sache! Ich habe gerne unterschrieben. Dort wo ein Zugang aufgrund leichter Veränderungen ermöglicht werden kann, sollte darauf nicht verzichtet werden.

Contra

Auch positive Ausgrenzung (mittels Sondersprache, nur für Lernbehinderte) ist Diskriminierung! Und damit das Gegenteil von Inklusion!! Denn Inklusion schafft man NICHT durch Ausgrenzung. Man sollte sich hier KEINEN Bärendienst erweisen, was Akzeptanz und für Voll genommen werden betrifft. Viele Lernbehinderte schaffen es auch heute, in Facebook, so wie es ist, zu kommunizieren! Inklusion heißt auch, von seiten der Betroffenen (mit Behinderung) einiges dazuzutun (ggf auch mit Assistenz, wie KöB) um in DIESER Gesellschaft hier ihren Platz zu finden, statt neue Sonderwelten zu sc