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Bild zur Petition mit dem Thema: Familienfragen - Einführung eines zusätzlichen Müttergeldes Familienfragen - Einführung eines zusätzlichen Müttergeldes
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 51 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Familienfragen - Einführung eines zusätzlichen Müttergeldes

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, ein monatlich zahlbares Müttergeld als Kompensationszahlung für Frauen einzuführen, um die Geburtenrate in Deutschland zu erhöhen.

Begründung:

Deutschland wird im Durchschnitt von Jahr zu Jahr älter. Der aktuelle Wohlstand wird im Wesentlichen von der Generation der Baby-Boomer erwirtschaftet, die eines Tages als Rentner hohe Sozialkosten verursachen werden. Zwar gibt es aktuell viel Zuzug nach Deutschland, so dass der Bevölkerungsrückgang und die Alterung im Durchschnitt etwas vermindert werden. Es wäre aber für die zukünftige Stabilisierung von Gesellschaft und Wirtschaft wichtig, wenn zukünftig auch viele deutsche Kinder geboren werden würden, insbesondere von bildungsnahen Frauen. Die Infrastruktur für den Nachwuchs ist historisch bedingt ausreichend vorhanden. Wenn zu wenig qualifizierte Bevölkerung aus der bestehenden Bevölkerung nachwächst, sind langfristig gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme für Deutschland zu erwarten. Hilfreich wäre insbesondere, wenn intelligente und gut ausgebildete deutsche Frauen mehr Kinder bekommen würden, da hier die Chance besteht, dass auch der Nachwuchs eine vergleichbare Entwicklung nehmen wird. Diese Frauen haben wie auch intelligente und gut ausgebildete Männer in der Regel eine gute oder sehr gute Ausbildung und eine relativ gut bezahlte Arbeits- oder Beschäftigungsstelle. Eine Schwangerschaft aber bringt erstens unmittelbare gesundheitliche Risiken für die Frau mit sich. Zweitens trägt die Frau ein Risiko, das Kind allein erziehen zu müssen. Drittens stört ein Kind die Frau zwangsläufig dabei, berufliche und wirtschaftliche Erfolge zu erzielen, so dass ein Kind letztlich, so hart wie es klingt, hohe Opportunitätskosten für die Frau verursacht. Kindergeld und Freibeträge, welche ja in der Praxis wegen der steuerlichen Günstigerprüfung ohnehin keine große Rolle spielen, decken lediglich die zusätzlichen Kosten des Kindes teilweise ab. Die beruflichen Opportunitätskosten und die weiteren Risiken der Mütter werden nicht entschädigt. Deswegen ist es für viele Frauen aktuell ökonomisch nicht interessant, Kinder zu bekommen, und sie fokussieren sich stattdessen auf das Berufsleben. Daher sollte ein zusätzliches Müttergeld eingeführt werden. Dieses Müttergeld sollte für jedes Kind mindestens bis zum 6. Lebensjahr gezahlt werden. Die ungefähre Höhe sollte sich am durchschnittlichen Monatseinkommen der vorangegangenen 18 Monate bemessen und pro Kind ca. 15% des monatlichen Bruttoeinkommens betragen, so dass sich bei einem durchschnittlichen Bruttomonatseinkommen von 3.400 Euro ein monatliches Nettomüttergeld von 510 Euro ergibt.

14.03.2015 (aktiv bis 21.04.2015)


Neuigkeiten

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