Region: Koblenz

Feuerwerk bei „Rhein in Flammen“ 2026 absagen

Petition is addressed to:
Veranstalter Rhein in Flammen

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Petition addressed to: Veranstalter Rhein in Flammen

Die Absage des diesjährigen Höhenfeuerwerks bei „Rhein in Flammen“.

Die Durchführung der beiden geplanten Drohnenshows und des übrigen Veranstaltungsprogramms.

Eine grundsätzliche Weiterentwicklung von „Rhein in Flammen“ hin zu zeitgemäßen, klima- und umweltverträglicheren Formaten.

Reason

„Rhein in Flammen“ gehört zu den bekanntesten Veranstaltungen unserer Stadt. Viele Menschen verbinden damit schöne Erinnerungen und besondere Momente. Gerade deshalb wünschen wir uns, dass dieses Ereignis auch in Zukunft bestehen kann – aber angepasst an die Realität des Klimawandels.
In diesem Sommer erlebt Rheinland-Pfalz erneut eine ausgeprägte Dürre. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer erhöhten Brandgefahr, Rhein und Mosel führen außergewöhnlich wenig Wasser und vielerorts wird bereits zum Wassersparen aufgerufen. Unter diesen Bedingungen halten wir ein großes Höhenfeuerwerk für nicht verantwortbar.

Gleichzeitig zeigt die Veranstaltung selbst, dass attraktive Alternativen längst vorhanden sind: Erstmals finden in diesem Jahr zwei Drohnenshows statt. Sie bieten ein modernes, eindrucksvolles Erlebnis und zeigen, dass sich „Rhein in Flammen“ weiterentwickeln kann, ohne seinen besonderen Charakter zu verlieren.
Auch andere Großveranstaltungen reagieren bereits auf die außergewöhnliche Trockenheit. So haben die Veranstalter der Nature One das geplante Feuerwerk kurzfristig abgesagt. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und der Feuerwehr sei man zu dem Schluss gekommen, dass das Risiko zu groß sei. Diese Entscheidung zeigt: Verantwortung bedeutet, Veranstaltungen an die tatsächlichen Bedingungen anzupassen. Genau das erwarten wir auch für das Höhenfeuerwerk bei „Rhein in Flammen“.

Bereits 2022 musste der Hang unterhalb der Festung Ehrenbreitstein wegen der Trockenheit vor dem Feuerwerk bewässert werden, um das Brandrisiko zu verringern. Die klimatischen Herausforderungen haben sich seitdem nicht verringert – im Gegenteil.

Mit dieser Petition stellen wir „Rhein in Flammen“ und vor allem das Sommerfest nicht infrage - das Feuerwerk umso mehr. Wir möchten, dass die Veranstaltung auch in Zukunft ein Aushängeschild für Koblenz bleibt – innovativ, verantwortungsvoll und angepasst an die Herausforderungen unserer Zeit.
Bitte unterstütze diese Petition und setze gemeinsam mit uns ein Zeichen für Verantwortung, Sicherheit und eine zukunftsfähige Weiterentwicklung von „Rhein in Flammen“.

Thank you so much for your support, Grüne Koblenz, Koblenz
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 08/01/2026
Collection ends: 01/31/2027
Region: Koblenz
Topic: Environment

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Umwelt-, Natur- und Tierschutz!

Ihr sucht euch auch ständig neue gründe um gegen feuerwerk bashen zu können. ja, die trockenheit ist ein kritikpunkt aber man gibt sektenhaften hetzern einfach keine erfolge. solche parteien müssen aufgehalten werden!

Why people sign

Sehr vernünftig.

Ich will im übrigen weder Rhein in Flammen, noch Deutschland in Flammen.
Und deshalb, weil mich Feuerwerk an Krieg erinnert, fordere ich: solange es Kriege gibt, und solange Deutschland in alle Welt Waffen exportiert und daran verdient, verbietet es sich Feuerwerke abzufackeln.
Und wem die Knallerei fehlt kann ja F.Merz und B.Pistorius bitten zeitweise eine Liveschalte vom Gefechtgeschehen zu übertragen.

Zum Schutz der Tiere und Umwelt. Es gibt gute Alternativen.

371 Einsatzkräfte – für ein paar Minuten Feuerwerk. Wer trägt die Kosten dafür? Letztlich wir Steuerzahler.

Und noch schlimmer: Durch das Feuerwerk wurden im Hang Brände ausgelöst, obwohl im Vorfeld vermittelt wurde, dass eine Brandgefahr nicht zu erwarten sei. Spätestens jetzt sollte man sich fragen, ob dieses Abschlussfeuerwerk wirklich notwendig war. Das Risiko wäre vermeidbar gewesen – man hätte schlicht darauf verzichten können.

Gerade bei der aktuellen Trockenheit ist es völlig unverständlich, warum für wenige Minuten Unterhaltung zusätzliche Risiken für Natur, Tiere, Vegetation und Boden in Kauf genommen werden. Junge Triebe und die ohnehin stark belastete Natur hätten diese Chance zur Regeneration dringend gebraucht.

Ist ein paar Minuten in den Himmel schauen dieses Risiko wirklich wert?

Und auch die Signalwirkung darf man nicht unterschätzen: Wenn eine Stadt trotz der Bedingungen ein Feuerwerk veranstaltet, denken sich offenbar auch viele Privatpersonen: Dann kann es ja nicht so schlimm sein. Wer anschließend die zahlreichen privaten Feuerwerkskörper in der Umgebung gehört hat, kann sich seinen Teil dazu denken.

Koblenz hätte hier mit gutem Beispiel vorangehen können. Verantwortung bedeutet nicht nur, entstandene Schäden hinterher zu beseitigen – sondern vermeidbare Risiken gar nicht erst einzugehen.

(Edited)

Feuerwerk sollte generell verboten werden und bei dieser Dürre ist es ein Irrsinn

Bei Hitze und Dürre ein Feuerwerk zu veranstalten ist verantwortungslos!

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