Außenminister Heiko Maas, bitte helfen Sie Sarah! Die 23-Jährige Lebensretterin wird unschuldig im Gefängnis in Griechenland festgehalten!

2016 wurde sie hier bei uns als STILLE HELDIN ausgezeichnet mit dem Medienpreis BAMBI - für Ihr Engagement als Lebensretterin.

Auch hier in Berlin engagierte sie sich in der Flüchtlingshilfe! Sie ist selbst aus Syrien geflüchtet und zuerst durch ihre eigene Fluchtgeschichte berühmt geworden.

Lasst Sarah Mardini frei! #freeSarah

Sarah hat auf Ihrer Flucht gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Yusra (Olympia-Schwimmerin und UN-Sonderbotschafterin für Flüchtlinge) das in Seenot geratene Fluchtboot kilometerweit ans Land gezogen und hat damit 18 Menschen das Leben gerettet. Sie engagiert sich für eine NGO auf Lesbos für Geflüchtete in Not.

Nun sitzt sie seit dem 20. August 2018 hinter Gittern in Athen! Eine Schande!

Sehr geehrte Bundesregierung, übt Druck aus auf Griechenland & fordert sofort die Freilassung von Sarah Mardini!

Begründung

Da sitzt ein 23-Jähriges Mädchen im Gefängnis. Die Vorwürfe sind absurd und sind ein Vorwand, um die Arbeit der NGO‘s zu behindern. Sarah ist eine ausgezeichnete Schwimmerin und engagiert sich mit Herz und Seele, um Menschenleben zu retten.

Sarah wird instrumentalisiert durch die Uneinigkeit in der Europäischen Flüchtlingspolitik. Ihr wird Menschenschmuggel, individuelle Bereicherung durch Spenden, Geldwäsche, Spionage und die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Ihr drohen bis zu 18 Monaten Untersuchungshaft. Lebensretter/innen gehören nicht ins Gefängnis. Sie verdienen Respekt und Anerkennung!

Wir fordern neben der Freilassung von Sarah Mardini, auch die Freilassung von Sean Binder und Athanasios Karakitsos. Sie wurden gemeinsam festgenommen & auch Ihnen werden ähnliche Delikte vorgeworfen.

Ich selbst kenne Sarahs Vater & er ist schockiert. Wie soll man jemanden erklären, dass die eigene Tochter ins Gefängnis gekommen ist, weil sie Menschenleben rettete?

Warum habe ich diese Petition gestartet? Mir persönlich liegt das Schicksal dieser jungen Frau ganz besonders am Herzen, weil ich in Sarah Mardini in ihrer Form als Lebensretterin eine Seelenverwandte unseres Projektes sehe! Der SchwimmClub1001 ist ein Berliner Integrationsprojekt. Hier engagieren sich inzwischen mehr als zehn Geflüchtete als Rettungsschwimmer und Schwimmtrainer, um vor allem Geflüchteten das Schwimmen beizubringen. Einige von ihnen haben während ihrer Flucht über das Mittelmeer ähnliche Erfahrungen wie Sarah gemacht, sind nur knapp mit dem Leben davon gekommen & haben anderen Menschen das Leben gerettet. Ihr Engagement basiert auf diesen persönlichen Erlebnissen und Fluchterfahrungen.

Gleichzeitig möchte ich darauf aufmerksam machen & uns dafür bedanken, dass es viele Menschen gibt, die sich gegen die Kriminalisierung der humanitären Flüchtlingshilfe wehren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heike Witte aus Glienicke
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Neuigkeiten

Pro

Solange wir mit unserer Art der Handelsbeziehungen Menschen in Afrika ihre Lebensgrundlage entziehen sind wir mitverantwortlich für die Flüchtlingsströme und für jeden ertrunkenen Menschen. Niemand verlässt seine Heimat, seine Kultur, seine Freunde einfach nur weil er ein besseres Leben wünscht. Wer sich einem Schlepper anvertraut weiß, dass sein Leben auf der Kippe steht - und er hofft, wie jeder Mensch das tut in solcher Überlebensfrage, dass es positiv ausgehen wird für ihn.

Contra

Gesetze sind Gesetze. Seenotrettung ist okay, Schlepperunterstützung nicht. Schlimm wenn man mit der Realität konfrontiert wird, wenn man so lange auf hoher See war und Menschen geschleppt hat >> Schlepperwerbung (wenn nicht sogar mit diesen abgestimmt) >> Mehr Menschen vertrauen sich den Schleppern an >> Mehr ertrinken >> Das Blut klebt an euren Händen werte "Seenotretter" Also ... faire Verhandlung wünsche ich der Dame, aber keine Sonderbehandlung!