Freital braucht eine neue Mehrzweckhalle als zentrale Anlaufstelle für Kulturschaffende, lokale Vereine und gewerbliche Veranstalter - aber auch für verschiedene von der Stadt selbst organisierte Events. Die Halle sollte hinreichend effizient gebaut und erschlossen sein, dass darin Veranstaltungen für bis zu 2.000 Besucher stattfinden können. Genutzt werden soll die Halle, die gern auch wieder den Namen "Windbergarena" tragen soll, für Ausstellungen, Messen, Sportveranstaltungen, Konzerte und andere publikumswirksame Veranstaltungen. Auch könnte die Halle als Ersatz für den Zelt-Ergänzungsbau beim alljährlichen Windbergfest genutzt werden. Daher wird der Stadtrat der Großen Kreisstadt Freital aufgefordert, die Stadtverwaltung kurzfristig mit der Konzeption und Planung einer Mehrzweckhalle im oberen Bereich des Platzes des Friedens zu beauftragen, eventuelle Fördermittel zu generieren und die nötigen Eigenmittel in den Haushalt einzustellen.

Begründung

Seit der Sperrung und dem nachfolgenden Abriß der Windbergarena fehlt in der Großen Kreisstadt eine zentrale Stelle für großere Veranstaltungen, wie sie früher dort stattfanden: Messen, Ausstellungen, Konzerte und so andere publikumswirksame Veranstaltungen. Dafür war die Windbergarena und Freital weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Bereits mit der Entscheidung für den Abriss wurde von verschiedenen Stellen die Notwendigkeit einer Ersatzlösung angesprochen. Jedoch wurde die zwischenzeitlich als mögliche neue Lösung im Gespräch befindliche ehemalige Kraftwerkshalle ohne detailliertere Prüfung ebenfalls abgerissen. (Quelle: www.sz-online.de/nachrichten/ist-das-freitals-neue-windbergarena-1914418.html und www.sz-online.de/nachrichten/in-freital-wird-ein-stueck-radeberg-abgerissen-1763681.html). Der letzte Anlauf für eine Alternativlösung war die im Konzept für die Landesgartenschau eingebundene Mehrzweckhalle, die in der Nachnutzung als Veranstaltungsort in Betracht gekommen wäre. Aber auch die Landesgartenschau. und mit ihr die Halle, wurde von Stadtrat abgelehnt (Quelle: www.sz-online.de/nachrichten/stadtrat-freital-gibt-bewerbung-fuer-landesgartenschau-auf-2774930.html). An anderen Lösungen wird derzeit nicht gearbeitet. Angesichts der Mittel, die in wesentlichem Umfang in einen "Standort für die Kreativwirtschaft" oder den Ausbau eines Hallenbads mit Rutschen und neuen Becken zur Steigerung der Attraktivität investiert werden, kann es nicht sein, dass das Projekt "Veranstaltungshalle" mit dem bloßen Argument der Nichtfinanzierbarkeit abgebügelt und auf unbestimmte Zeit zurückgestellt wird. Freital braucht die neue "Windbergarena" als Ergänzung der Event- und Kulturmeile entlang der Burgker Straße, vom Kulturhaus über den Festplatz (Platz des Friedens), die neue Windbergarena im oberen Bereich des Platzes des Friedens, wie im Konzept zur Landesgartenschau vorgestellt, bis hin zum Schloß Burgk.

Schon allein im Hinblick auf das bevorstehende 100jährige Stadtjubiläum wird eine solche Veranstaltungsstätte dringend gebraucht.

Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Klyscz aus Freital
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    www.facebook.com/Windbergarena2

    Damit soll eine Plattform für den Austausch zum Thema Freitaler Veranstaltungshalle geschaffen werden, auf der Erfahrungen, Ziele und Argumente ausgetauscht werden können. Als eine der ersten Maßnahmen findet sich eine Umfrage, unter welchem Namen die neue Veranstaltungshalle denn beworben werden sollte. Mein Rückgriff auf den historischen Namen "Windberg-Arena" muss ja nicht der schlauste Weg sein.

    Bitte nutzen Sie die Möglichkeit und verbreiten Sie unser Anliegen weiter, so dass die anvisierten 2.000 Unterstützerunterschriften auch erreicht werden können.

    Vielen Dank.

Pro

Schaffung von Arbeitsplätzen, langfristig Einnahmen für die Stadt. Gute Anbindung am favorisierten Standort durch Linien 66/B & A an Dresden.

Contra

Warum aber gleich ein Neubau? Zwar wurden wie erwähnt bereits andere mögliche Veranstaltungsorte abgerissen, doch würde mir spontan auch sofort das ehemalige Real an der Burgker Straße einfallen, was als Veranstaltungshalle genutzt werden könnte.