79 Signatures
Petition addressed to: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Die Bundesregierung wird aufgefordert, das bestehende Ehegattensplitting im Einkommensteuerrecht vollständig zu erhalten und nicht abzuschaffen oder einzuschränken.
Das Ehegattensplitting stellt sicher, dass Familien steuerlich entlastet werden, insbesondere wenn ein Partner aufgrund von Kinderbetreuung, Elternzeit oder Teilzeit weniger oder kein Einkommen erzielt.
Eine Abschaffung oder Einschränkung würde viele Familien finanziell stark belasten und die wirtschaftliche Stabilität von Haushalten gefährden.
Reason
Das Ehegattensplitting ist für viele Familien eine zentrale finanzielle Grundlage. Gerade in Lebenssituationen wie Elternzeit, Kinderbetreuung oder bei ungleicher Einkommensverteilung sorgt es für notwendige Entlastung.
Ich selbst bin berufstätiger Familienvater und auf diese steuerliche Regelung angewiesen, um meine Familie finanziell sicher versorgen zu können. Eine Abschaffung würde unmittelbar zu spürbaren Nettoeinkommensverlusten führen.
Darüber hinaus betrifft dieses Thema nicht nur Einzelpersonen, sondern Millionen Familien in Deutschland. Besonders Haushalte mit Kindern würden durch eine Änderung benachteiligt.
In Zeiten steigender Lebenshaltungskosten ist es nicht nachvollziehbar, Familien zusätzlich finanziell zu belasten. Stattdessen sollten bestehende Entlastungen erhalten bleiben.
Petition details
Petition started:
03/30/2026
Collection ends:
09/29/2026
Region:
Germany
Topic:
Taxes
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In Zeiten der Hyperflation Familien noch versteckt zusätzlich zu besteuern ist einfach nur Räuberei. Die Politik muss ihre eigenen Projekte dringend herunterfahren, inkl. Diäten! In der Generation der heute 30- bis 45-Jährigen ist das Modell des alleinverdienenden Mannes längst erodiert. Dass Frauen oft die Haupt- oder Gleichverdiener sind, wird im Steuerrecht meist nur dann thematisiert, wenn es um Mehrbelastung geht. Die Abschaffung der Steuerklassen entzieht genau jener Gruppe die Liquidität, die das System durch Arbeit und Kindererziehung überhaupt noch trägt.
Das Recht auf Kinderbetreuung besteht 2026 auf dem Papier, scheitert aber physisch an einem Mangel von geschätzt 400.000 Kita-Plätzen bundesweit und einem chronischen Personalnotstand. Wenn der Staat den „Anreiz“ zur Vollzeit herbeizwingen will, ohne die physischen Voraussetzungen (Betreuung) zu schaffen, produziert er keine „Gleichstellung“, sondern einen Burnout-Zwang für Familien. Wir sehen im Frühjahr 2026, dass die Geburtenraten in Deutschland auf ein Rekordtief von ca. 1,3 Kindern pro Frau gesunken sind. Wer Familien in einer Hyperinflation die monatliche Liquidität entzieht, sorgt dafür, dass die Entscheidung gegen (weitere) Kinder rein mathematisch zur Überlebensnotwendigkeit wird. Welcher hochbezahlte Politiker kann das mit seinem Gewissen vereinbaren?