Einführung einer viergleisigen Fußball-Regionalliga mit vier Direktaufsteigern ab der Saison 2020/21 in folgender Form:

  • Regionalliga Nord (bisherige Regionalliga Nord + Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt)

  • Regionalliga West (wie bisher)

  • Regionalliga Südwest (wie bisher)

  • Regionalliga Südost (gebildet aus den drei Freistaaten Bayern, Thürigen und Sachsen)

Begründung

Auf dem außerordentlichen Bundestag am 8. Dezember 2017 hat der Deutsche Fußballbund nicht die Kraft gefunden, eine viergleisige Regionalliga mit vier Direktaufsteigern vorzubereiten und eine verworrene Übergangsaufstiegsregelung beschlossen, bei der 2018/19 und 2019/20 teils gelost ein Direktaufstiegsrecht eingerichtet wurde, teils rotierend Relegationsspiele stattfinden, um aus fünf Regionalligen vier Aufsteiger zu ermitteln. Dabei stand ein für eine klare Lagapyramide logisches Modell mit vier Regionalligen zur Diskussion, das aufgrund unterschiedlicher Strukturen (Verdichtungsräume im Westen und Südwesten einerseits und weite ländliche Gebiete in Nord, Nordost und Bayern andererseits) keine Mehrheit fand. Insbesondere der strukturell besonders gebeutelte Nordostdeutsche Fußballverband wehrte sich dagegen.

Dabei ist eine Viergleisigkeit ohne Aufteilung der NOFV-Regionalliga schon deshalb im Grunde ausgeschlossen, weil die Erhaltung des NOFV-Gebietes als Spielgebiet einer Regionalliga zu einem Zusammenschluss entweder mit dem benachbarten Niedersachsen und mithin wohl dem gesamten Norddeutschen Fußballverband oder Bayern führen müsste, womit ein exorbitant zu großes Gebiet mit zugleich mit weitem Abstand am meisten Einwohnern und Mannschaften im DFB-Spielgebiet entstünde, mit dem sich der NOFV selbst extrem schaden würde. Hingegen kann der NOFV nicht ernsthaft mit 16% der Seniorenmannschaften eine von vier Regionalligen allein beanspruchen. Die nun eingesetzte DFB-Kommission zur Vorbereitung einer viergleisigen Regionalliga wird mit dieser Petition nun aufgefordert, die bereits vorgeschlagene Aufteilung (hier als Kartenanhang beigefügt) als ihren Vorschlag erneut einzubringen. Zugleich muss sie jedoch den Mannschaften in der künftig um nordostdeutsche Gebiete erweiterten Regionalliga Nord sowie den Mannschaften der künftigen Regionalliga Südost aus einem Solidartopf aller Regionalligaklubs in Deutschland Ausgleichzahlungen aufgrund deutlich höherer Reisekosten gewähren, um den strukturell notwendigen Ausgleich zu schaffen.

Auch ein Oberligaunterbau wäre bei diesem Modell einheitlich gerecht mit jeweils drei Regelabsteigern in die zugordneten Oberligen möglich. Von einem Unterbau, der vier Oberligisten in seine Regionalliga hervorbringt ,sollte abgesehen werden, um bei vermehrtem Abstieg nicht unnötig hohe Absteigerzahlen und damit Ligen mit ungerader Anzahl von Mannschaften zu provozieren.

Regionalliga Nord (14.718 Mannschaften im Senioren-Spielbetrieb) Oberliga Niedersachsen/Bremen (6.531) Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern (3.756) Oberliga Brandenburg/Berlin/Sachsen-Anhalt (4.431)

Regionalliga West (12.757 Mannschaften im Senioren-Spielbetrieb) Oberliga Westfalen (6.398) Oberliga Niederrhein (3.597) Oberliga Mittelrhein (2.762) ggf. Bildung einer Oberliga Nordrhein aus Niederrhein und Mittelrhein und Ermittlung des dritten Aufsteigers aus einem Duell der Zweiten von Westfalen und Nordrhein.

Regionalliga Südwest (16.561 Mannschaften im Senioren-Spielbetrieb) Oberliga Hessen (3.891) Oberliga Rheinland-Pfalz/Saarland (4.818) Oberliga Baden-Württemberg (7.852)

Regionalliga Südost (12.556 Mannschaften im Senioren-Spielbetrieb) Oberliga Thüringen/Sachsen (4.096) Oberliga Bayern, Staffel Nord (4.230) Oberliga Bayern, Staffel Süd (4.230)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, - aus Görlitz
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Pro

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Contra

Grundsätzlich sind vier Regionalligen der richtige Ansatz. Aber der Zuschnitt der Nordliga ist Wahnsinn. Eine Liga von Ostfriesland bis zur Lausitz? Mal auf die Karte geschaut? Eine Regionalligen Nord mit Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein ist ausreichend groß. Dieser hier vorliegende Vorschlag ist wieder nur Pro West.