Region: Regensburg

Für ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum am Neupfarrplatz!

Petition richtet sich an
Stadtrat der Stadt Regensburg

1.484 Unterschriften

60 %
966 von 1.600 für Quorum in Regensburg Regensburg

1.484 Unterschriften

60 %
966 von 1.600 für Quorum in Regensburg Regensburg
  1. Gestartet September 2025
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadtrat der Stadt Regensburg

Wir fordern ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum im Gebäude des ehemaligen Galeria Kaufhof!
Hier sollen verschiedene Angebote und kulturelle Begegnungsräume für jung und alt geschaffen werden. Das Zentrum soll selbstverwaltet von Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Anwohnenden organisiert werden. Wir wollen in Zeiten von zunehmender Vereinsamung und Spaltung der Gesellschaft einen alternativen Raum schaffen, in dem sich alle sozialen Schichten frei bewegen und mitgestalten können, unabhängig der Größe ihres Geldbeutels, ihrer Herkunft oder ihres Alters.

Die Eigentumsverhältnisse des Gebäudes sind aktuell unklar, deswegen fordern wir die Stadt Regensburg auf, diese in Erfahrung zu bringen, sowie transparent offen zu legen. Anschließend soll die Stadt die Möglichkeiten eines Kaufs oder einer Enteignung prüfen.

Galeria für Alle!

Begründung

Ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum ist ein Ort für kulturellen und sozialen Austausch. Es ist ein dringend notwendiger, zentraler und kostenloser Raum für Jugendliche, denen durch Kommerzialisierung und steigende Preise immer mehr Orte genommen werden. 

Die Ergebnisse der Jugendbefragung in Regensburg 2024 sprechen für sich: Die Unzufriedenheit ist beim Thema Jugendzentren deutlich am höchsten. Vor allem an unkommerziellen Freizeitangeboten und Aufenthaltsräumen ohne Konsumzwang mangelt es - genau das würde ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum bieten.

Nicht nur für Jugendliche wäre es eine Bereicherung, ganz im Gegenteil: Durch vielfältige kulturelle Veranstaltungen und Angebote dient das Zentrum als Treffpunkt der Generationen und bekämpft so den sogenannten Generationenkonflikt.

Die Rahmenbedingungen der Stadt Regensburg würden durch ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum erfüllt werden:

  • Förderung der sozialen Mischung
  • Berücksichtigung aller Bevölkerungsgruppen gleich welchen Alters, Geschlechts, sozialen Hintergrunds oder welcher Herkunft und Religion
  • Steigerung der Attraktivität der Regensburger Altstadt als Ort der Begegnung und der Versorgung
  • Berücksichtigung der Stadt der kurzen Wege zur Reduktion von Einkaufs-, Versorgungs- und Erledigungsfahrten
  • Stärkung öffentlicher, nicht kommerzieller Angebote in der Regensburger Altstadt
  • Unterstützung der Funktion der Regensburger Altstadt als sozialer Treffpunkt für die Stadtgesellschaft, regionale Bewohner sowie Touristen und Gäste (nicht nur Einkaufs- und Konsumort) durch eine gelungene Verbindung aus sozialen Treffpunkten, kulturellen Angeboten, Events und gemischter Nutzungsstruktur

Nur ein selbstverwaltetes Zentrum kann den Wünschen der Besuchenden entsprechen - denn sie gestalten es selbst. Im Gegensatz zu städtischen oder privaten-kommerziellen Angeboten wird die Gestaltung des Zentrums von uns selbst in die Hand genommen.
Die Menschen wissen selbst am besten, was ihnen fehlt!
Außerdem werden durch ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum vor allem Jugendliche und junge Erwachsene dazu ermutigt, sich selbst kulturell und politisch zu engagieren. Besonders in Anbetracht des aktuellen Rechtsrucks ist es wichtig, zum selbstständigen Engagement anzuregen.

Das Gebäude des ehemaligen Galeria Kaufhof ist ideal geeignet für ein selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum:
Das Gebäude ist sehr groß und ermöglicht damit sehr vielfältige Angebote, die andere Jugendzentren und Kulturräume nicht bieten können. Außerdem können Graffiti-Angebote oder beispielsweise eine Skate-Halle dafür sorgen, dass Probleme wie Vandalismus verringert werden und Konflikte, beispielsweise zwischen Skater*innen und Passant*innen am Neupfarrplatz abgebaut werden.

Das Gebäude ist zudem sehr barrierearm, was bei vielen Gebäuden in der Regensburger Altstadt nicht oder nur schwer umsetzbar ist.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Galeria für Alle!, Regensburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.09.2025
Sammlung endet: 23.09.2026
Region: Regensburg
Kategorie: Kultur

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Neuigkeiten

  • Am 24. Januar 2026 wird um 16 Uhr in der Hemauerstr. 15 (BfG-Zentrum) ein offenes Treffen stattfinden:

    In den letzten Monaten haben wir mit unserer Initiative viel erreicht. Über 1000 Menschen haben unsere Petition unterschrieben und klar gemacht, Regensburg braucht ein Jugend- und Kulturzentrum am Neupfarrplatz.
    Wir machen weiter und du kannst dabei sein. Am 24.01. stellen wir ab 16 Uhr vor, wie unsere Pläne genau aussehen und vor allem, wie du mitmachen kannst.
    Wir sehen uns!

Noch kein PRO Argument.

Die Initiatoren dieser Petition haben offensichtlich keine Ahnung von den tatsächlichen Gegebenheiten. Das Gebäude gehört nicht der Stadt Regensburg. 80 Prozent gehören einer halbseidenen GmbH aus dem Benko-Imperium. 20 Prozent gibt es nur über Erbpacht. Aktuell gibt es keine realistische Möglichkeit, das Gebäude zu erwerben. Wünsche sind gut und schön, aber zumindest halbwegs informiert sollte man sein, bevor man per Petition irgendwelche unrealistischen Luftschlösser baut.

Warum Menschen unterschreiben

Die Innenstadt ist immer mehr auf Konsum ausgelegt. Ein Raum für Begegnung und eine konsumfreie Zone mitten in der Innenstadt kann mehr Miteinander fördern. Besonders in diesem Zeiten ist das wichtig!

Regensburg wieder mehr beleben

Damit die Jugend einen Platz hat und die Kultur erkalten bleibt

Ich wäre für eine öffentliche Nutzung an diesem Ort des Stadtzentrums. Allerdings läge mir daran, alle Altersgruppen in den Blick zu nehmen. Ich befürworte die Nutzung ohne Konsumzwang, mir würde jedoch eine Gaststätte nach dem Konzept der in Polen verbreiteten „Milchbars“, wo man unkompliziert ohne Chichi Getränke und frisch gekochte Speisen zu günstigen Preisen bekommen kann, gefallen. Vereine und Interessengruppen sollten Räume für ihre Besprechungen/Sitzungen bekommen, unbedingt sollte auch mit STADTKUNST u.a. Einrichtungen wie der Stadtbücherei gesprochen werden, kurz gesagt: ein Runder Tisch für eine mittel- und langfristige Lösung incl. Umbau wäre als Nächstes dran.

Wir brauchen mehr Kulturraum für Jugend und Begegnungsräume für die Gesellschaft

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