Region: Nuremberg
Construction

Für eine Grundschule in Thon-West - keine Monsterschule in der Forchheimer Straße!

Petition is directed to
Oberbürgermeister Marcus König, Stadtrat der Stadt Nürnberg
397 Supporters 361 in Nuremberg
11% from 3.300 for quorum
  1. Launched 18/05/2021
  2. Time remaining > 7 Wochen
  3. Submission
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  5. Decision
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Wir wollen

  • eine 2-zügige Grundschule in der Forchheimer Straße für max. 200 Kinder wie im Bebauungsplan von 2005 vorgesehen
  • aus pädagogischen Gründen eine überschaubare Grundschule mit höchstens 2 Geschossen in Wohnortnähe
  • aus ökologischen Gründen eine Grundschule nach dem Grundsatz "Kurze Beine - kurze Wege", um Anfahrten mit Schulbussen und Autos zu vermeiden
  • ein verkehrsarmes Gebiet am Ende der Forchheimer Straße auf dem Grundschüler risikofrei in die Schule gehen können und Kindergarten-Kinder sicher in die Kita gebracht werden können
  • den Erhalt des Biotopverbundsystems „Wetzendorfer Landgraben“ als Klimaachse und des öffentlichen Grünzugs um das Schulgelände als Bestandteil eines übergeordneten grünen Netzes

 

Wir sind entschieden gegen

  • eine 4-zügige Grundschule für über 500 Kinder in der Forchheimer Straße
  • eine Grundschule mit einem so großen Einzugsgebiet, dass die Schüler von Schulbussen oder mit Autos zur Schule gefahren werden müssen
  • das geplante sehr wuchtige Schulgebäude mit vier Stockwerken und mit über 17 Metern Höhe, das die umliegenden Gebäude weit überragt
  • eine Überlastung der Forchheimer Straße als einzige Erschließungsstraße des Stadtviertels, resultierend aus Bring-/Abholverkehr und der Versorgung von bis zu 600 Kindern aus Ganztagsschule und Kindertagesstätte
  • die weitgehende Versiegelung des Schulgeländes, das im Zentrum des Überschwemmungsgebietes „Wetzendorfer Landgraben“ liegt
  • eine Öffnung der Forchheimer Straße nach Westen in jedweder Weise, damit die schmale Straße nicht zu einer Ausweichroute zum Nordring in Richtung Fürth wird

Wir unterstützen den offenen Brief der Initiative „Für eine Grundschule in Thon-West – keine Monsterschule in der Forchheimer Straße!" vom 04. Mai 2021 an Oberbürgermeister Marcus König!

HOMEPAGE der Initiative: GrundschuleThonWest (webnode.com)

Reason

Die Bewohner von Thon-West warten seit vielen Jahren auf einen Außenstandort der Grundschule Tho­ner Espan in der Forchheimer Straße, um den Schülern einen kur­zen und sicheren Schul­weg zu ermögli­chen. Wir freuen uns deshalb ausdrücklich auf die neue Grund­schule, auch wenn viele Kinder des Stadt­teils mittlerweile das Grundschulalter überschritten haben.

Die derzeitigen Planungen sehen allerdings eine überdimensionierte „Monsterschule“ für über 500 Schüler am Ende der Forch­hei­mer Straße vor. Die „Außenstelle“ würde damit größer als die Grundschule Thoner Espan, die nach dem Ausbau vierzügig etwa 400 Schüler besuchen sollen. Statt wie zu Beginn der Schulpla­nung im Jahr 2010 mit ca. 200 Schülern soll jetzt eine „Monsterschule“ für über 500 Schüler errichtet werden.

Für das Gebiet um die Forchheimer Straße erwartet die Stadt Nürnberg nach der Schulraument­wick­lungs­planung 2015 (Seite 44) nur 207 Grundschüler mit abnehmender Tendenz ab dem Jahr 2022. Für den derzeitigen Sprengel der Grundschule „Thoner Espan“ werden für 2022 lediglich 380 Grundschüler prognostiziert. Diese Schülerzahl ist niedriger als der neue Ausbau der GS „Thoner Espan“ für 400 Schüler. Die Grund­schule an der Forchheimer Straße wird deshalb keine Schule für Thon-West, sondern soll einen Schulsprengel für die Baugebiete im Westen und Süden von Thon (Wetzendorf, Bielefelder Straße bis zum Nordring) erhalten. Die Grundschule würde damit weit mehr Schüler aus anderen Stadtteilen aufnehmen als aus Thon. Der Grundsatz „Kurze Beine – kurze Wege“ für Grundschulen wird damit gebrochen und viele Schü­ler werden nicht zu Fuß zur Schule gehen können, sondern werden mit PKWs und Bussen zur Schule gebracht.

Das geplante über 17 Meter hohe, 4-stöckige sehr wuchtige Schulgebäude mit Zweifachturn­halle würde die umgehende Bebauung weit überra­gen. Die Bebauung nördlich der Forchheimer Straße im Um­feld der Schule besteht aus Reihenhäu­sern und Gebäuden mit maximal 2 Stockwer­ken.

Die enge Forchheimer Straße ist die einzige Erschließungsstraße für das gesamte Wohnge­biet mit ca. 2500 Einwohnern und bereits heute überlastet. Stadtbusse haben bei entge­genkom­men­den Fahrzeugen Probleme durchzukommen. Feuerwehr, Polizei und Ret­tungskräfte haben schon heute Schwierigkeiten schnell zum Einsatzort zu kommen.

Da das Einzugsgebiet der Schule mehr im Westen liegt, ist eine Öffnung der Forchheimer Straße nach Westen zu erwarten. Die schmale Forchheimer Straße wird damit zu einer Ost-West-Ver­bin­dung zwischen Nürnberg und Fürth und eine Ausweichroute zum Nordring.

Der Schulneubau liegt mitten im Überschwemmungsgebiet „Wetzendorfer Landgraben“. Es ist des­halb völlig unverständlich, warum der Bebauungsplan für das Schulgelände völlig ausgereizt wird und viel mehr Boden als eigentlich notwendig versiegelt wird. Mögliche Rück­halteflächen oder natürliche Überschwemmungsflächen werden dadurch verringert.

Der Allwettersportplatz und der Verkehrsübungsplatz zerstören den bestehenden Grünzug, der als wichtige „Klimaachse“ zur Versorgung der Nordstadt mit Frischluft dient. Das „Wäldchen“ soll im Norden deutlich verkleinert und teilweise abge­holzt werden, da es Teil des Pausenhofs wird.

Die jetzt geplante Grundschule in der Forchheimer Straße wird damit keine Schule für die Kinder aus dem Stadtteil und verschärft die bereits bestehenden Verkehrsprobleme in der engen Forchheimer Straße. Die überdimensionierte "Monsterschule" mit 500 Schülern, bringt gravierende Belastungen für alle Bewohner unseres Stadtteils:

  • weitere Überlastung der Forchheimer Straße mit Staus und Parkproblemen
  • für die Schulkinder im Viertel eine unübersichtliche Großschule mit vier Stockwerken
  • Zerstörung eines Biotopverbundsystems und die Gefahr eines Rückstaus durch die Bodenversiegelung bei Überschwemmungen.

Schulraumentwicklungsplanung - Allgemeinbildende Schulen (nuernberg.de)

Anwohner verärgert: Streit um die Thoner "Monsterschule" - Nürnberg - nordbayern.de

Wenn der Wetzendorfer Landgraben überläuft: Wer in Nürnberg betroffen wäre - Nürnberg, Schniegling, Wetzendorf, Großreuth h d Veste, Kleinreuth h d Veste, Thon - nordbayern.de

Thank you for your support, Jürgen Brand from Nürnberg
Question to the initiator

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News

  • Infoveranstaltung Dienstag, 27.07.2021, 19 Uhr

    Treffpunkt: Wendeschleife am Ende der Forchheimer Straße

    Informations- und Protestspaziergang zum Thema

    Flora und Fauna zwischen "Monsterschule" und Neu-Wetzendorf

    Biotope, Ersatzbepflanzungen und Überschwemmungsgebiet

    Dirk Richter vom Bund Naturschutz wird die genaue Lage des Überschwemmungsgebiets erklären und auf Biotope und Klimaachsen auf dem Gebiet der Schule und des geplanten Wohngebiets "Neu-Wetzendorf" hinweisen. Zusätzlich werden wir seit Jahren bestehende Versäumnisse der Stadt Nürnberg bei der Bepflanzung von Ausgleichsflächen für das Wohngebiet "Forchheimer Straße" begutachten.

    Themen:

    Geplanter Neubau der Grundschule
    Geplantes Wohngebiet Neu-Wetzendorf
    Auswirkung auf Flora... further

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Unterstützer/-innen,

    die geplante Schule und das unmittelbar im Westen geplante Baugebiet "Neu-Wetzendorf" mit 6-7-stöckigen "Wohnburgen" (siehe Fotos im Anhang!) liegen mitten im Überschwemmungsgebiet "Wetzendorfer Landgraben". Nach § 78 (1) Wasserhaushaltsgesetz (WHG) 1) ist grundsätzlich "in festgesetzten Überschwemmungsgebieten .. die Ausweisung neuer Baugebiete im Außenbereich in Bauleitplänen oder in sonstigen Satzungen nach dem Baugesetzbuch untersagt".

    Wir laden Sie recht herzlich

    für Dienstag, 27. Juli 2021 von 19.00 h bis ca. 20.30 h

    zu einem Informations- und Protestspaziergang zum Thema

    Flora und Fauna zwischen "Monsterschule" und Neu-Wetzendorf

    Biotope, Ersatzbepflanzungen und Überschwemmungsgebiet

    ein.... further

  • Liebe Unterstützer,

    zu einer ersten Vor-Ort Veranstaltung unserer Initiative "FÜR EINE GRUNDSCHULE IN THON-WEST - KEINE MONSTERSCHULE IN DER FORCHHEIMER STRASSE!" mit den beiden Stadträten der Freien Wähler, Herrn Jürgen Dörfler und Herrn Alexander Damm lade ich Sie recht herzlich

    am Dienstag, 29. Juni 2021
    um 20.00 Uhr (im Anschluss an das Fußballspiel)
    am Baugelände am Ende der Forchheimer Straße

    ein.

    Wir wollen den beiden Stadträten vor Ort anhand der Pläne zeigen, dass das geplante Schulgebäude für das Gelände zu wuchtig und zu groß ist, mitten im Überschwemmungsgebiet liegt und auch aus ökologischen Gründen anders gebaut werden muss.

    Wir wollen dieses Mal aber auch erstmalig über die Planungen über das Baugebiet "Neu-Wetzendorf" direkt... further

Der gesamte Bereich nördlich des geplanten Schulbaus und somit des ehemaligen Verlaufs des Wetzendorfer Landgrabens hätte laut Bebauungsplan längst renaturiert werden müssen. Diese Fläche ist als Ausgleichsfläche für das Bebauungsgebiet in der Forchheimer Straße bestimmt. Eine Versiegelung der Flächen durch Sportplätze oder Pausenhof widerspricht somit der vorgesehenen Nutzung. Darüber hinaus muss dieses Gebiet als Versickerungsfläche freigehalten werden, da es komplett im ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet des Landgrabens liegt.

Es regen sich hier viele Anwohner*innen auf, weil hier angeblich ein wertvolles Naturschutz- und Überschwemmungsgebiet durch den Bau einer großen Schule zerstört wird. Es hat 10, 15 Jahren aber keinem gestört, als viele Bäume gefällt wurden und diese "Oase" aufgeben wurde, um eben Wohnungen und Häuser zu bauen, in dem sie jetzt wohnen. Vielmehr geht es den Anwohner*innen darum, dass sie nach wie vor "in Ruhe" wohnen können. Das mag ein valides Argument sein, aber bitte argumentiert dann nicht mit Umwelt- und Naturschutz. Nach dieser Argumentation hätte man hier generell nicht bauen dürfen.

Why people sign

  • 14 hours ago

    Hier wird großflächig Flora und Fauna beschädigt. Es wird kein Park geschaffen, sondern Natur zerstört. Die Hochwassergefahr steigt durch Flächenversiegelung.

  • 14 hours ago

    Weil Biotope und Lebensräume zerstört werden, viel Bodenfläche versiegelt wird, die Hochwassergefahr steigt, die Verkehrssituation schon jetzt völlig überlastet ist

  • Lisa Tischlak Nürnberg

    3 days ago

    Weil mein Zuhause bleiben soll wie es ist ich bin wegen der natur hier hergezogen und ned wegen riesen bau bunker mit bissi grün. Und wo sollen die ganzen Tiere insekten hin sie zerstören ned nur unser Zuhause sonder auch denen ihrns und die warn viel früher hier!!! Als wir Dann die armen Bäume wo gesund sind, unseren Guten Sauerstoff geben Sollen weg !!!

  • 3 days ago

    Weil die Grünflächen in Thon mehr und mehr verschwinden und die Kinder hier kaum noch Platz zum Spielen und Spazieren Gehen haben ! Auch wir Anwohner würden sehr unter dem Lärm und zusätzlichen Verkehr leiden !

  • Not public Nürnberg

    4 days ago

    Natur muss erhalten bleiben

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