Region: Nuremberg
Construction

Für eine Grundschule in Thon-West - keine Monsterschule in der Forchheimer Straße!

Petition is directed to
Oberbürgermeister Marcus König, Stadtrat der Stadt Nürnberg
536 Supporters 464 in Nuremberg
14% from 3,300 for quorum
  1. Launched May 2021
  2. Time remaining > 6 weeks
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Wir wollen

  • eine 2-zügige Grundschule in der Forchheimer Straße für max. 200 Kinder wie im Bebauungsplan von 2005 vorgesehen
  • aus pädagogischen Gründen eine überschaubare Grundschule mit höchstens 2 Geschossen in Wohnortnähe
  • aus ökologischen Gründen eine Grundschule nach dem Grundsatz "Kurze Beine - kurze Wege", um Anfahrten mit Schulbussen und Autos zu vermeiden
  • ein verkehrsarmes Gebiet am Ende der Forchheimer Straße auf dem Grundschüler risikofrei in die Schule gehen können und Kindergarten-Kinder sicher in die Kita gebracht werden können
  • den Erhalt des Biotopverbundsystems „Wetzendorfer Landgraben“ als Klimaachse und des öffentlichen Grünzugs um das Schulgelände als Bestandteil eines übergeordneten grünen Netzes

 

Wir sind entschieden gegen

  • eine 4-zügige Grundschule für über 500 Kinder in der Forchheimer Straße
  • eine Grundschule mit einem so großen Einzugsgebiet, dass die Schüler von Schulbussen oder mit Autos zur Schule gefahren werden müssen
  • das geplante sehr wuchtige Schulgebäude mit vier Stockwerken und mit über 17 Metern Höhe, das die umliegenden Gebäude weit überragt
  • eine Überlastung der Forchheimer Straße als einzige Erschließungsstraße des Stadtviertels, resultierend aus Bring-/Abholverkehr und der Versorgung von bis zu 600 Kindern aus Ganztagsschule und Kindertagesstätte
  • die weitgehende Versiegelung des Schulgeländes, das im Zentrum des Überschwemmungsgebietes „Wetzendorfer Landgraben“ liegt
  • eine Öffnung der Forchheimer Straße nach Westen in jedweder Weise, damit die schmale Straße nicht zu einer Ausweichroute zum Nordring in Richtung Fürth wird

Wir unterstützen den offenen Brief der Initiative „Für eine Grundschule in Thon-West – keine Monsterschule in der Forchheimer Straße!" vom 04. Mai 2021 an Oberbürgermeister Marcus König!

HOMEPAGE der Initiative: GrundschuleThonWest (webnode.com)

Reason

Die Bewohner von Thon-West warten seit vielen Jahren auf einen Außenstandort der Grundschule Tho­ner Espan in der Forchheimer Straße, um den Schülern einen kur­zen und sicheren Schul­weg zu ermögli­chen. Wir freuen uns deshalb ausdrücklich auf die neue Grund­schule, auch wenn viele Kinder des Stadt­teils mittlerweile das Grundschulalter überschritten haben.

Die derzeitigen Planungen sehen allerdings eine überdimensionierte „Monsterschule“ für über 500 Schüler am Ende der Forch­hei­mer Straße vor. Die „Außenstelle“ würde damit größer als die Grundschule Thoner Espan, die nach dem Ausbau vierzügig etwa 400 Schüler besuchen sollen. Statt wie zu Beginn der Schulpla­nung im Jahr 2010 mit ca. 200 Schülern soll jetzt eine „Monsterschule“ für über 500 Schüler errichtet werden.

Für das Gebiet um die Forchheimer Straße erwartet die Stadt Nürnberg nach der Schulraument­wick­lungs­planung 2015 (Seite 44) nur 207 Grundschüler mit abnehmender Tendenz ab dem Jahr 2022. Für den derzeitigen Sprengel der Grundschule „Thoner Espan“ werden für 2022 lediglich 380 Grundschüler prognostiziert. Diese Schülerzahl ist niedriger als der neue Ausbau der GS „Thoner Espan“ für 400 Schüler. Die Grund­schule an der Forchheimer Straße wird deshalb keine Schule für Thon-West, sondern soll einen Schulsprengel für die Baugebiete im Westen und Süden von Thon (Wetzendorf, Bielefelder Straße bis zum Nordring) erhalten. Die Grundschule würde damit weit mehr Schüler aus anderen Stadtteilen aufnehmen als aus Thon. Der Grundsatz „Kurze Beine – kurze Wege“ für Grundschulen wird damit gebrochen und viele Schü­ler werden nicht zu Fuß zur Schule gehen können, sondern werden mit PKWs und Bussen zur Schule gebracht.

Das geplante über 17 Meter hohe, 4-stöckige sehr wuchtige Schulgebäude mit Zweifachturn­halle würde die umgehende Bebauung weit überra­gen. Die Bebauung nördlich der Forchheimer Straße im Um­feld der Schule besteht aus Reihenhäu­sern und Gebäuden mit maximal 2 Stockwer­ken.

Die enge Forchheimer Straße ist die einzige Erschließungsstraße für das gesamte Wohnge­biet mit ca. 2500 Einwohnern und bereits heute überlastet. Stadtbusse haben bei entge­genkom­men­den Fahrzeugen Probleme durchzukommen. Feuerwehr, Polizei und Ret­tungskräfte haben schon heute Schwierigkeiten schnell zum Einsatzort zu kommen.

Da das Einzugsgebiet der Schule mehr im Westen liegt, ist eine Öffnung der Forchheimer Straße nach Westen zu erwarten. Die schmale Forchheimer Straße wird damit zu einer Ost-West-Ver­bin­dung zwischen Nürnberg und Fürth und eine Ausweichroute zum Nordring.

Der Schulneubau liegt mitten im Überschwemmungsgebiet „Wetzendorfer Landgraben“. Es ist des­halb völlig unverständlich, warum der Bebauungsplan für das Schulgelände völlig ausgereizt wird und viel mehr Boden als eigentlich notwendig versiegelt wird. Mögliche Rück­halteflächen oder natürliche Überschwemmungsflächen werden dadurch verringert.

Der Allwettersportplatz und der Verkehrsübungsplatz zerstören den bestehenden Grünzug, der als wichtige „Klimaachse“ zur Versorgung der Nordstadt mit Frischluft dient. Das „Wäldchen“ soll im Norden deutlich verkleinert und teilweise abge­holzt werden, da es Teil des Pausenhofs wird.

Die jetzt geplante Grundschule in der Forchheimer Straße wird damit keine Schule für die Kinder aus dem Stadtteil und verschärft die bereits bestehenden Verkehrsprobleme in der engen Forchheimer Straße. Die überdimensionierte "Monsterschule" mit 500 Schülern, bringt gravierende Belastungen für alle Bewohner unseres Stadtteils:

  • weitere Überlastung der Forchheimer Straße mit Staus und Parkproblemen
  • für die Schulkinder im Viertel eine unübersichtliche Großschule mit vier Stockwerken
  • Zerstörung eines Biotopverbundsystems und die Gefahr eines Rückstaus durch die Bodenversiegelung bei Überschwemmungen.

Schulraumentwicklungsplanung - Allgemeinbildende Schulen (nuernberg.de)

Anwohner verärgert: Streit um die Thoner "Monsterschule" - Nürnberg - nordbayern.de

Wenn der Wetzendorfer Landgraben überläuft: Wer in Nürnberg betroffen wäre - Nürnberg, Schniegling, Wetzendorf, Großreuth h d Veste, Kleinreuth h d Veste, Thon - nordbayern.de

Thank you for your support, Jürgen Brand from Nürnberg
Question to the initiator

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News

  • VERANSTALTUNG: NACHHALTIGE STADTENTWICKLUNG - LEBENSRÄUME FÜR DIE ZUKUNFT

    Montag, 19. September 2022, 19.00 Uhr im Haus Eckstein, Burgstr. 1-3, Nürnberg

    Stuttgarter Ex-Oberbürgermeister und Aufsichtsratschef der GERCH-Gruppe zeigt Wege für nachhaltiges Bauen und gegen Flächenfraß in Nürnberg auf

    Die Zukunft gehört den Städten! Aber nur, wenn eine nachhaltige Stadtentwicklung dafür sorgt,
    dass Bewohner auch in Zukunft gerne in den Städten wohnen, leben und arbeiten, meint der
    ehemalige Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, der am Montag, 19. September
    um 19 Uhr bei einer Veranstaltung des Bund Naturschutz und des Bürgervereins Thon-Wetzendorf-
    Schnepfenreuth im Haus Eckstein der Evangelischen Stadtakademie (Burgstr. 1-3)... further

  • Liebe Mitstreiter/innen und Unterstützer/innen,

    die Auswirkungen des Klimawandels sind in Deutschland im Sommer 2022 deutlich spürbar. Auch in Nürnberg erleben wir gerade heiße Tage und tropische Nächte.

    Ich lade Sie zu einem gemeinsamen

    INFORMATIONSSPAZIERGANG mit dem BUND NATURSCHUTZ und der INITIATIVE KNOBLAUCHSLAND zum Thema

    Hitze in der Stadt - Frischluft für Nürnberg -
    keine Versiegelung von Böden - kein Verbau von Klimaachsen!

    für Sonntag, 24. Juli 2022 um 17 Uhr ein.

    Treffpunkt: Wendeschleife am Ende der Forchheimer Straße/Bushaltestelle

    Wir machen aufmerksam auf:

    - Versiegelung von Grünflächen durch den Bau der "Monsterschule"

    - Verbau von Klimaachsen und Kaltluftentstehungsgebieten durch das Baugebiet "Neu-Wetzendorf"

    -... further

  • Durch die Absenkung des Grundwassers für den Schulbau sind viele vor kurzem neu gepflanzte Bäume um das Schulgebäude vertrocknet und abgestorben. (siehe Foto).

    BITTE TEILNEHMEN;

    Informationsspaziergang mit dem Bund Naturschutz und der Initiative Knoblauchsland zum Thema:

    Hitze in der Stadt - Frischluft für Nürnberg - keine Versiegelung von Böden - kein Verbau von Klimaachsen!

    für Sonntag. 24. Juli 2022 um 17 Uhr ein.

    Treffpunkt: Wendeschleife am Ende der Forchheimer Straße/Bushaltestelle

    Wir machen aufmerksam auf:

    - Versiegelung von Grünflächen durch den Bau der "Monsterschule"

    - Verbau von Klimaachsen und Kaltluftentstehungsgebieten durch das Baugebiet "Neu-Wetzendorf"

    - Bebauung des Überschwemmungsgebietes durch "Neue Mitte Thon"

    -... further

Die geplante Schule liegt teilweise im Überschwemmungsgebiet des Wetzendorfer Landgrabens. Dieses wurde im Amtsblatt 05/2021 vom Umweltamt Nürnberg bekannt gemacht. Laut

Es regen sich hier viele Anwohner*innen auf, weil hier angeblich ein wertvolles Naturschutz- und Überschwemmungsgebiet durch den Bau einer großen Schule zerstört wird. Es hat 10, 15 Jahren aber keinem gestört, als viele Bäume gefällt wurden und diese "Oase" aufgeben wurde, um eben Wohnungen und Häuser zu bauen, in dem sie jetzt wohnen. Vielmehr geht es den Anwohner*innen darum, dass sie nach wie vor "in Ruhe" wohnen können. Das mag ein valides Argument sein, aber bitte argumentiert dann nicht mit Umwelt- und Naturschutz. Nach dieser Argumentation hätte man hier generell nicht bauen dürfen.

Why people sign

on 15 Jul 2022

Zu viele Schüler/ zu große Schule, zu großer Bau, passt nicht in die bislang angenehm naturnahe und niedrige Bebauung, Überlastung mit Verkehr über die Forchheimer Strasse

on 15 Jul 2022

Ein zu großes Gebäude würde entstehen in dieser Umgebung, zu viel Verkehr über die Forchheimer Str., die bestehende "naturnahe", niedrige Besiedelung würde nachhaltig beschädigt und beeinträchtigt

on 27 May 2022

Das Knoblauchsland muss als Versorgungsgebiet erhalten bleiben. Die Altstadt von Nürnberg braucht Luftzufuhr.

on 28 Apr 2022

Die Baupolitik und Baukultur ist in den vergangenen ein bis zwei Jahrzehnten dermaßen verfallen, dass ich mir schon bildlich vorstellen kann, wie man sich in nicht allzu ferner Zeit an den Kopf fassen wird, was die Leute sich "damals" dabei gedacht haben.

Die Wohnburgen und sonstigen Gebäude sind entmenschlicht und *unter* dem Standard, den man vor hundert Jahren noch Fabrikarbeitern zugemutet hatte. Dem Standard für die Seele wohlgemerkt, nicht für die Bequemlichkeit.

Dass unablässig weiter verdichtet wird, obwohl in Nürnberg die Bevölkerungszahl stabil ist, ist Irrsinn. Jeder kann wissen, was hier los ist: Es geht ums Geschäft. Es entstehen fast immer teure Eigentumswohnungen. Für die wirklich notleidenden wird hier nichts getan. Die Mieten bleiben hoch und bezahlbarer Wohnraum knapp.

Wenn verdichtet wird leidet natürlich die Natur. Wie hier aus der Stadt Nürnberg eine *lebenswertere* Stadt gemacht werden soll ist mir ein Rätsel. Steht das überhaupt auf irgendeiner politischen Agenda? Gibt es hier mal ein fortschrittliches Konzept, um den sinnlosen Verkehr zu reduzieren, um mehr Parks und Bäume zu haben, Plätze, auf denen die Menschen zusammenkommen können?

Das ganze öffentliche und gesellschaftliche Leben scheint aber heute mehr denn je auf Vereinzelung und Spaltung zu setzen.

Dass jetzt hier in der Nordstadt Protest entsteht ist gut, jedoch haben wir bereits viele Wunden in der ganzen Stadt und mehr oder weniger ist das ganze Land von dieser Bauwut betroffen. Rational ist das nicht - anderorts wird dann wieder vom CO2 sparen geschwafelt - Beton und Bauwirtschaft gehören mit zu den CO2-Produzenten schlechthin. Dann reißt man noch intakte Gebäude ab und ersetzt sie durch neue Häßlichkeiten, weil sie nicht mehr dem Zeitgeist entsprechen. Es fehlen einem immer nur noch die Worte.

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