Region: Radebeul
Byggeri

Für eine städtebaulich passende Bebauung des "Wasaparks" - kein zweites "Glasinvest"-Projekt

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Stadtrat Radebeul
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Grundsätzlich begrüßen wir die Planungsabsicht der Umgestaltung des Gesamtareals am Wasapark. Wir fordern aber ein maßvolle und an die Umgebung angepassten Neubebauung. Denn trotz der regen Diskussionen und Kritiken vieler Anwohner bezüglich der Dichte, Art und Größe der Bebauung haben diese bisher keinen Eingang in die erneute Überarbeitung des B-Plans gefunden, welche am 2.11.2021 beschlossen und bis 21.1.22 wieder öffentlich ausgelegt ist.

Konkret fordern wir daher:

1. Verringerung der geplanten Bauvolumen

2 .Verringerung der geplanten Bauhöhen

3. Vollständiger Rückbau auch des blauen Hochhauses und Ersatz durch gegliederten Baukörper, der den Bogen der Meißner Straße aufnimmt

4.  Mehr Grün bei der Planung berücksichtigen

Die derzeitigen Pläne führen am Ende zu ähnlichen Betonburgen, wie derzeit auf dem Glasinvestgelände jedem Passanten vor Augen geführt wird. Wir wünschen uns dagegen eine Orientierung an guten Beispielen, wie z.B. die neue Bebauung am westlichen Ende von Altkötschenbroda (Uferstraße/Kötitzer Straße). Hier sieht man, dass es durchaus möglich ist, nicht gegen, sondern mit dem Charakter der Umgebung zu bauen.

Daher stimmen wir auch den Leitlinien im "Grundsatzpapier zur Sicherung der städtebaulichen Qualität in Radebeul" voll zu, welches die Stadt vor wenigen Wochen verabschiedet hat!

  1. Grünstrukturen sichern und erhalten
  2. Ausnutzung der Grundstücke in einem verträglichen Maß
  3. Den Orientierungsmaßstab für das Maß der baulichen Nutzung bilden nicht die „Ausreißer“
  4. Qualität bei der Gestaltung der Gebäude

Es wäre wünschenswert, wenn sich die Stadtverordneten auch an ihre eigenen Vorgaben halten.

Wer weitere Informationen erhalten will, kann gern auf der Homepage unserer Bürgerinititative pro wasaPARK vorbeischauen und sich in unserer Mailgruppe registrieren: neuer_wasapark+subscribe@googlegroups.com.

Begrundelse

1. Verringerung der Bauvolumen:

Die geplanten Abmessungen und das Bauvolumen selbst der „kleinen“ Häuser sind deutlich größer als die bisherige Bebauung in der Umgebung. Das gesamte umgebende Stadtgebiet zwischen Pestalozzistraße, Schildenstraße und Hauptstraße ist vor allem geprägt durch repräsentative Gründerzeit­villen und später errichtete kleinere Häuser mit großzügigen Gärten.

Die geplante Bebauung entspricht daher überhaupt nicht dem Charakter des Gebietes. Lediglich die Haenssel-Villa (Schumannstraße 3) und die Berhold-Villa (Wasastraße 49/ Ecke Meißner Straße) haben vergleichbare Grundflächen, während die Gebäudelängen der Hauptbaukörper keine 20m erreichen und beide Villen zudem über wesentlich größere umgebende Gartengrundstücke verfügen. Grundflächen von 15mx20m sind aus unserer Sicht daher völlig unangemessen.

Lediglich die Häuser entlang der Pestalozzistraße 15- 23 haben im Vergleich zur restlichen Bebauung im Gebiet eine etwas größere Dimensionen. Daher wäre ggf. für die geplante Bebauung entlang der Pestalozzistraße (Häuser 8.2-8.4.) eine zu diesen Häusern vergleichbare Größe angemessen.

2 .Verringerung der Bauhöhen:

Die im Plan angegebene geplante Höhen der Wohngebäude mit 3 Geschossen + Dach übersteigt ebenfalls völlig die Gebäudehöhe der Umgebungsbebauung. Diese ist fast ausschließlich von maximal 2+1 geschossigen Ein- und Mehrfamilienhäusern geprägt, lediglich die Haenssel-Villa (Schumannstraße 3) hat 3 Geschosse. Auch hier bilden die Wohngebäude entlang der Pestalozzistraße eine Ausnahme, daher wären, wie gesagt, für die Bebauung entlang der Pestalozzistraße die 3 Geschosse + Dach ggf. angebracht.

 

3. Vollständiger Rückbau auch des blauen Hochhauses:

Der Plan, das „blaue“ Hochhaus bestehen zu lassen, erscheint aus städteplanerisch-städtebaulicher Sicht sehr unglücklich, da der völlig unverhältnismäßig lange Block ausgerechnet in einer Kurvensituation der Meißner Straße eines der störendsten Gebäude im Stadtgefüge von Radebeul ist. Die bloße Reduktion der Höhe wird diese Situation nicht ändern. Denkbar ist ein gegliederter Baukörper, der den Bogen der Meißner Straße aufnimmt und auch auf die Thalheimstraße oder die ehemalig durchlaufende Riesestraße Bezug nimmt, ohne dass letztere durchlaufen muss.

Das Argument des Schallschutzes für die übrige Bebauung ist für uns darüber hinaus sehr fadenscheinig, da von der offensichtlichen Lärmbelastung durch die Meißner Straße ja alle anderen Anwohner entlang der Meißner Straße auch betroffen sind und bisher nirgendwo deshalb eine „Schallschutzwand“ errichtet wurde – selbst bei den neusten Großprojekten wie an der Maxim-Gorki-Straße oder gerade auf dem Glasinvestgelände ist dies nicht der Fall. Warum soll es hier auf einmal zwingend notwendig sein und dadurch ein derartiger städtebaulicher Missstand zementiert werden?

4.  Mehr Grün

Auch wenn inzwischen die Pläne für die Begrünung des Geländes deutlich überarbeitet wurden und tatsächlich einige große Bäume vorgesehen sind, ist bei der geplanten Dichte der Bebauung inklusive notwendiger Tiefgaragen aus unserer Sicht nicht genug Platz für Bäume/Grünflächen eingeplant. Somit wird die schon jetzt extrem hohe Versiegelung des Gebietes eher verschärft. Eine nachhaltige Stadtplanung im Hinblick auf die zu erwartenden Herausforderungen des Klimawandels sollte jedoch eher mehr Stadtgrün anstreben als heute vorhanden ist. Auch entspricht diese Planung kaum dem Gartenstadt-Charakter Radebeuls und insbesondere der umliegenden Gebiete.

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Hvorfor folk underskriver

for 20 time(r)

Weil der Wohnsektor bei Investoren nicht dem Ambiente der Stadt folgt, sondern seinem Profit und damit die Identifikation mit der Stadt verloren geht.

for 22 time(r)

Stopp dem teuren und viel zu großem, klimaschädlichen und teuren Bauwahn!!! Dieser Wohnraum wird doch gar nicht benötigt. Die überteuerten und NICHT klimagerechten Bauten , ohne Dachbegrünung , ohne Solar und sicher wieder mit Bepflanzung von nicht klimaregulierenden Pflanzen und viel zu kleinen Grünflächen mit ohne großwachsende, schattenspendende Bäume. Kleinerer, bezahlbarerer Wohnraum mit Garten wird benötigt.

for 3 dage

Das geplante Projekt passt nicht in das Stadtbild. Außerdem braucht es viel Grün in der Tallage, damit kein Smog entsteht.

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