Soziales

Für eine Zukunft mit k-fetisch - für eine finanzierbare Mietvertragsverlängerung!

Petition richtet sich an
Akelius GmbH, Bezirksverordnetenversammlung Neukölln, Berliner Senat
1.283 Unterstützende
64% erreicht 2.000 für Sammelziel
  1. Gestartet Mai 2020
  2. Sammlung noch 8 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Wir fordern von der Akelius GmbH eine finanzierbare Mietvertragsverlängerung und langfristige Sicherheit für das Kollektivcafé k-fetisch in Berlin-Neukölln.

Bei den Verhandlungen über unser Haus zwischen Bezirk und Akelius gibt es keine Fortschritte. Daher fordern wir Akelius auf, dem Kollektivcafé k-fetisch endlich eine Verlängerung des Mietvertrages anzubieten. Angesichts der doppelten Krisensituation durch die ökonomischen Auswirkungen der Corona-bedingten Schließung und des auslaufenden Mietvertrags im Oktober 2021 braucht das k-fetisch mittel- und langfristige Sicherheiten. Alle bisherigen Anstrengungen mit der Immobilienfirma Akelius eine finanzierbare Vertragsverlängerung auszuhandeln, waren erfolglos. Deswegen ist für die Hausgemeinschaft WildeWeser, die Nachbar:innen, Freund:innen und Kollektivistas des k-fetisch jetzt der Zeitpunkt gekommen, für den Erhalt des k-fetisch zu kämpfen und um solidarische Hilfe und Unterstützung zu bitten.

Setzt Euch mit uns ein für den Erhalt des Kollektivcafés k-fetisch! Es geht dabei um mehr als nur um guten Kaffee! Es geht uns um den Erhalt von Kiezstrukturen, von solidarischen Nachbarschaften, von einem Treffpunkt für Nachbar:innen, links/alternativ denkende Menschen, Queers, Hipsters, Touris, politische Gruppen, Refugees, Bettler:innen, Jung und Alt.

Das k-fetisch ist ein kollektiv betriebenes Café, das vor acht Jahren an der Ecke Wildenbruchstraße / Weserstraße eröffnet wurde und schnell zu einem zentralen Treffpunkt in unserer Nachbarschaft geworden ist – und das soll es auch bleiben. Guter Kaffee in gemütlicher Atmosphäre wird mit dem Ziel verbunden, einen politischen Ort zu schaffen, an dem sich möglichst viele wohlfühlen, an dem sich Nachbarschaft und links/alternativ denkende Menschen treffen und ins Gespräch kommen können. Bücherreihen und Diskussionsveranstaltungen bereichern das Angebot, um sich mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen auseinanderzusetzen. Ohne Konsumzwang, mit günstigen Preisen und Sensibilität für Diskriminierungsverhältnisse soll eine breite Offenheit ermöglicht werden.

Für die Hausgemeinschaft und Nachbarschaft ist das k-fetisch ein wichtiger Raum, für einen offenen Austausch, Gemeinschaft und natürlich auch Kaffee und Kuchen. Es ist ein Knotenpunkt für solidarische und politische Netzwerke im Kiez, ein inspirierender Ort der Begegnung und Ermutigung, ein Vorbild für ein respektvolles, lebendiges, buntes, kreatives Miteinander – auch weit über die Grenzen des Kiezes hinaus. Diesen Raum gilt es zu erhalten. Doch derzeit ist die Zukunft des k-fetisch ungewiss. Das Haus, in dem sich das k-fetisch befindet, wurde von der Immobilienfirma Akelius gekauft bzw. ging per Share-Deal in deren Eigentum über. Das Vorkaufsrecht des Bezirkes und damit wichtige Bestandteile des Milieuschutzes wurden damit umgangen. Bei den Bewohner:innen des Eckhauses Wildenbruchstr./Weserstr. wächst die Sorge um Mieterhöhungen und Verdrängung der bisherigen Hausgemeinschaft. Zunehmend kritische Berichte in der Presse über die fragwürdigen Geschäftspraktiken von Akelius und ihren Umgang mit Mieter:innen bestätigen diese Befürchtungen genauso wie die Beobachtung, dass seit dem Verkauf des Hauses grundlegende Instandsetzungen bei manchen Mieter:innen im Haus nicht oder extrem verspätet vorgenommen werden. Die sich seit Jahren im Haus befindliche Bürogemeinschaft musste direkt nach dem Eigentümerwechsel ausziehen, weil sie die höhere Miete für eine Mietvertragsverlängerung nicht mehr bezahlen konnte. Das sind für die Gewerbetreibenden und die Mieter:innen im Haus gleichermaßen existentiell bedrohliche Zustände.

Begründung

Wir wollen eine Zukunft mit k-fetisch, wir wollen diesen Ort und die Menschen, die dort arbeiten, in unserer Nachbarschaft behalten!

Bedroht ist nicht nur ein Laden mit leckerem und günstigem Kaffee, sondern unsere Lebensqualität und unsere Ideen von einem besseren Leben: Die gewachsene Gemeinschaft im Kiez, das Wissen voneinander, die gemeinsame Geschichte, die nachbarschaftliche Unterstützung, das, was unserem Kiez Zusammenhalt, Gesicht und sein besonderes Flair gibt, in dem sich die Bewohner:innen wohl, zu Hause und aufgehoben fühlen, droht zerstört zu werden. Das k-fetisch ist ein Versuch, etwas zu einem guten Leben für alle beizutragen und eine Veränderung in diese Richtung vorstellbar zu machen, ein Ort zum Ausprobieren, zum kollektiv Lernen und Weiterentwickeln – dafür setzen wir uns ein und dafür werden wir kämpfen.

Wir fordern Akelius auf, dem k-fetisch und damit auch unserer solidarischen Nachbarschaft eine Zukunft zu bieten! Wir fordern, dass Akelius dem k-fetisch eine Mietvertragsverlängerung zu finanzierbaren Konditionen und mit einer langfristigen Sicherheit anbietet.

Aktuelles und Hintergründe:

https://zukunftmitkfetisch.noblogs.org/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kira Fuchs aus Berlin
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Warum Menschen unterschreiben

  • Berlin

    vor 1 Std.

    Because K-Fetisch is a collective working on activistic solidarity and the city needs them to safe its own subculture

  • vor 2 Std.

    K-Fetisch ist ein Ort, an dem Vielfältigkeit und gegenseitiger Respekt gelebt wird. Orte wie dieser bieten einen sicheren Raum für Menschen, die woanders Diskriminierung erfahren. Da sein dürfen und Dazugehören. Progressiv und inklusiv!

  • vor 3 Tagen

    Weil K-Fetish ein wichtiger Trip des Kiezes ist

  • vor 4 Tagen

    Das K Fetisch ist ein wichtige Institution im Kiez. Eine nicht gentrifiziertes Cafe, das sich politisch positioniert, neueste Bücher und sehr breites Band an Zeitschriften zur Verfügung stellt - und damit im Wesentlichen der Demokratie selbst hilft, indem es zugängliche Angebote schafft. Eine gute Atmosphäre ausserdem jenseits von überteuertem Avocado Toast und Flat White und den Überpriviligierten, die diese in sich hineinschaufeln (wie soll man den da entspannt einen Cafe trinken bitte?).

  • vor 5 Tagen

    Sicherung und Erhalt lokaler (Sub-) Kultur

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