Wir wollen mit unserem bürgerschaftlichen Engagement erreichen, dass in der unteren Denkmalbehörde Potsdam-Mittelmark ein fachlich qualifiziertes und kompetentes Team eingesetzt wird:

  • mit Liebe zu den schützenswerten alten Häusern und Gebäuden statt schikanöser Baustopps oder drängenden Auflagen ohne Rücksicht auf Wind und Wetter;

  • mit Verständnis und Hilfsbereitschaft bei Problemen der Denkmaleigentümer statt arroganter Bemerkungen wie: wer ein Denkmal erwerbe, müsse sich vorher sehr gut überlegen, ob er seiner Erhaltungspflicht tatsächlich nachkommen kann;

  • mit eigenem, fachlich qualifiziertem Rat vor Ort statt aufwendige und kostenintensive Fremdgutachten anzufordern;

  • mit der Fähigkeit zum partnerschaftlichen, kommunikativen Umgang mit den Denkmaleigentümern und den beteiligten Handwerkern, Architekten und Bauingenieuren statt Einschüchterung, Entmutigung und Drohung mit Zwangsgeldern.

Begründung

Denkmalschutz ist eine gesellschaftliche Aufgabe und Verpflichtung. Die darf aber nicht bei den privaten Denkmal-Eigentümern enden.

An Häusern von Mitgliedern der Bürgerinitiative "denk mal! PM", aber auch an der Buckauer Kirche, kann man sehen, was passiert, wenn Behörden ohne inneres Engagement ihre Arbeit nur nach Aktenlage und ohne Sachverstand betreiben.

Deshalb setzt sich die Bürgerinitiative denk mal PM ein für einen  partnerschaftlichem Umgang der Behörden mit den Bürgern, die sich um die Erhaltung der von ihnen bewohnten und genutzten  Baudenkmäler kümmern.

Das Anliegen der Bürgerinitiative ist es, im Landkreis Potsdam-Mittelmark für einen Denkmalschutz mit Herz und Sachverstand einzutreten.

Was für eine Denkmalpflegerin bzw. einen Denkmalpfleger braucht auch der Landkreis Potsdam-Mittelmark?

Der Landeskonservator meint in anderem Zusammenhang ganz grundsätzlich: „Beraten, Vermitteln, Unterstützen und Informieren geht nur durch gute Kommunikation. Nach meiner bisherigen Erfahrung sind viele Aufgaben in der Denkmalpflege und die Arbeit am Denkmal durch gute Kommunikation lösbar. Gute Kommunikation am Objekt mit unseren Partnern ist aber nur möglich, wenn dafür ausreichend Zeit und Fachpersonal vorhanden ist. ... Erforschen, dokumentieren, sammeln und bewahren kann man den Denkmalbestand nur mit Fachleuten!“ (Dr. Thomas Drachenberg: „Was braucht eigentlich die brandenburgische Denkmalpflegerin bzw. der brandenburgische Denkmalpfleger?“ Rede zur Amtseinführung als Brandenburger Landeskonservator am 31.8.2012 im Paulikloster Brandenburg)

Wir in der Bürgerinitiative „denk mal! Potsdam-Mittelmark“ sind offen für Menschen, die sich mit uns für einen bürgernahen, freundlichen und fachlich qualifizierten Denkmalschutz im Landkreis Potsdam-Mittelmark einsetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Die Behandlungsweise der Denkmalbehörde ist zum Teil entwürdigend. Unwahres wird behauptet, ich dokumentiere gerade zerfallende Gebäude , die nur durch die Denkmalschutzauflagen zerfallen. Unwiederbringliche Schätze gehen dadurch verloren. Bei uns im Süden geht es genauso zu. Ich hoffe für die alten Gebäude, daß es eine Gesetzesänderung gibt.

Contra

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