Region: Germany
Welfare

Für einen Neuanfang in der Rentenpolitik!

Petitioner not public
Petition is directed to
Bundeskanzler
1,519 supporters

The petition is partly accepted.

1,519 supporters

The petition is partly accepted.

  1. Launched 2021
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialogue
  5. Partial success

Frau Baerbock, oder Herr Scholz, oder Herr Laschet,
wir fordern Sie auf: Sorgen Sie dafür, dass ältere Menschen in diesem Land ein selbstbestimmtes Leben frei von materieller Not, vor allem frei von Altersarmut, führen können. Sie haben dazu die Möglichkeiten, denn Sie werden die Richtlinienkompetenz für die Bundesregierung erhalten.
Der 2001 eingeschlagene Weg, gesetzliche Renten zu kürzen und die entstehenden Versorgungslücken durch private Zusatzversicherungen zu schließen, ist gescheitert. Damit versagt der Sozialstaat bei der Altersversorgung.
Für einen Neuanfang in der Rentenpolitik fordern wir:

  • Altersrenten, die mindestens 75% des im Arbeitsleben erzielten Nettoeinkommens betragen.
  • Als Sozialstaatsgebot: Mindestrenten über der Armutsschwelle.
  • Eine Rentenversicherung für alle Erwerbstätigen ohne Ausnahmen. Finanziert im Umlageverfahren mit steuerlichen Zuschüssen.

Reason

Das Rentengeheimnis - Du kennst es nicht?
Der Bundeskanzler Konrad Adenauer entdeckte es vor 75 Jahren:
Mit einer richtigen Rentenpolitik kann man Wahlen gewinnen!
Und Adenauer gewann die Wahl, weil er genau das Richtige tat. Nach dem Weltkrieg und der Währungsreform waren die Rentenersparnisse futsch und viele Millionen Rentner konnten nur über die staatliche Fürsorge überleben. Die Rentenreform von 1957 beseitigte das Elend auf einen Schlag. Durch die Umlagefinanzierung stiegen die Renten innerhalb eines Jahres um 65%. Das überzeugte nicht nur die Alten. Die CDU/CSU erhielt bei der Bundestagswahl 1957 die absolute Mehrheit.
Du fragst, das ist doch verdammt lange her, was geht es mich heute an?
Weil wir wieder auf millionenfache Altersarmut zusteuern. Die regierenden Politiker haben in der Rentenpolitik der letzten 30 Jahre genau das Falsche gemacht. Sie reduzierten die gesetzliche umlagefinanzierte Rente, setzten auf Privatvorsorge über Kapitaldeckung und bieten den jungen Generationen eine verheerende Renten-Zukunft. Die einzigen Gewinner werden Versicherungen und Finanzkonzerne sein.
Und was kannst Du dagegen tun?
In den nächsten Monaten werben politische Parteien und vor allem die Kanzlerkandidaten um Deine Stimme.
Es liegt an Dir, richtiger: an uns, diesen Kandidaten das Rentengeheimnis deutlich zu machen. Macht eine Rentenpolitik, die den Lebensstandard im Alter sichert und Altersarmut verhindert. Dann seid ihr wählbar.
Umgekehrt müssen wir klar machen: Wer die Politik des Rentenabbaus und der Privatisierung der Altersversorgung weiterführt, ist für uns nicht wählbar. „Wer Rentner quält, wird nicht gewählt!“ oder „Wer unsere Zukunft zerbricht, den wählen wir nicht!“
Helfe mit, positive und nachhaltige Reformen durchzusetzen!
Es gibt starke und nachhaltige Alternativen. Diese einzufordern haben wir in einer fordernden Petition für Dich formuliert.
Durch eine Mitzeichnung kannst Du Deinen Willen deutlich zum Ausdruck bringen und mit vielen anderen Druck aufbauen.

Thank you for your support

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News

  • Wir schließen diese Petition hier ab. Wie in der letzten Mitteilung berichtet, heißt es in der Antwort des Bundeskanzleramtes, dass unser Anliegen berücksichtigt werde.
    Wir sollten weiter daran arbeiten, diesen unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen...
    mit neuer Petition, Informationen und Aktionen.

    www.renten-zukunft.de

    Brigitte Gehrke

  • Es gibt eine Antwort, werte Mitunterzeichnende,
    vom Bundeskanzleramt, im Auftrag des Herrn Bundeskanzlers. (Die Datei ist angehängt). Unsere Vorschläge und Ideen wurden mit Dank entgegengenommen. Es bestehe breiter politischer Konsens, die gesetzliche Rentenversicherung zukunftsfest zu gestalten. Unsere Hinweise würden aufmerksam aufgenommen und bildeten zusammen mit anderen Meinungen ein politisches Gesamtbild, welches dazu beitragen könne, das Alterssicherungssystem weiterzuentwickeln, heißt es dort, mit freundlichen Grüßen!

    Also, wir bleiben dran - oder!? Auch mit der neuen Kampagne zu "Renten wie in Österreich! Jetzt!" bei OpenPetition und bei www.renten-zukunft.de

    Bis hierher herzlichen Dank für die Unterstützung!
    Brigitte Gehrke

  • Es gibt eine Antwort, werte Mitunterzeichnende,
    vom Bundeskanzleramt, im Auftrag des Herrn Bundeskanzlers. (Die Datei ist angehängt). Unsere Vorschläge und Ideen wurden mit Dank entgegengenommen. Es bestehe breiter politischer Konsens, die gesetzliche Rentenversicherung zukunftsfest zu gestalten. Unsere Hinweise würden aufmerksam aufgenommen und bildeten zusammen mit anderen Meinungen ein politisches Gesamtbild, welches dazu beitragen könne, das Alterssicherungssystem weiterzuentwickeln, heißt es dort, mit freundlichen Grüßen!

    Also, wir bleiben dran - oder!? Auch mit der neuen Kampagne zu "Renten wie in Österreich! Jetzt!" bei OpenPetition und bei www.renten-zukunft.de

    Bis hierher herzlichen Dank für die Unterstützung!
    Brigitte Gehrke

ich fordere auch eine gerechte Rentenpolitik. Während der Beamte vom letzten Gehalt (Beförderung) ein höherer Prozentsatz bekommt bekommt der Angestellte ein niedrigerer Prozentsatz, hat im Berufsleben schon mehr Risiken (Arbeitslosigkeit und Krankheit). Das heisst schon da hat er Lohnausfälle während der Beamte ein Jahr Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle hat und nie arbeitslos wird. Daher Gleichstellung. Anders sieht es aber aus, mit der Mindestrente,.... Das verleitet leider zum schwarz arbeiten, wenn die Rente Garantiert ist.

Dass bezgl. der zu erwartenden Rentenhöhe für die junge Generation etwas getan werden muss, steht ausser Zweifel, aber...die Rente ist eine Versicherungsleistung, d.h. es kann nur jemand davon profetieren, der auch eingezahlt hat. Die vielen, die nur wenig eingezahlt haben oder in Erwerbsunfähigkeitsrente gehen (mehr als 50% wegen der Psyche!) und deshalb zusätzlich öffentliche Mittel in Anspruch nehmen müssen, werden wir (die Einzahler) keine hohe Rente ermöglichen können!

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