Wir appellieren an die Stadtvertreter*innen in Waren (Müritz):

Haben Sie am 10. April 2019 den Mut zur Veränderung!

Wir erwarten Schulen, die Sicherheit bieten, gesundes Lernen ermöglichen, innovative Lernkonzepte zulassen und zukunftsorientiert ausgerichtet sind. Dazu brauchen unsere Kinder vernünftige Rahmenbedingungen mit genug Raum. Investieren Sie in die Schulen in Waren West. Dann investieren Sie in die nachwachsenden Generationen und in die Entwicklung der Stadt Waren (Müritz) sowie der Region.

Reason

Nach mehrmonatigen Diskussionen in den Gremien der Stadtvertretung Waren (Müritz) über die Schulentwicklung in Waren West, liegen aktuell unterschiedliche Variationen mit unterschiedlichem Investitionsvolumen sowie unterschiedlichen Auswirkungen für das Umfeld der Lernenden und Lehrenden vor. Am 10. April 2019 will die Stadtvertretung endgültig die Richtung der Entwicklungen der Schulen in Waren West beschliessen, um anschliessend bei der Landesregierung den Bedarf von Förderungen anzumelden.

Wir wollen mit dieser Petition an die Stadtvertretung von Waren (Müritz) unseren Erwartungen noch einmal Nachdruck verleihen, damit die Schulen in Waren West nicht länger nur ausgebessert und Löcher zugekittet, sondern endlich ordentliche Bildungsbedingungen für die Lernenden und Lehrenden geschaffen werden. Wir fordern von der Stadtvertretung, sich nicht länger dem Investitionsstau hinzugeben und nicht länger abzuwarten, wie lange Schülerinnen und Lehrerinnen diesen Bedingungen in den Schulen noch aushalten können. Es ist nicht hinnehmbar, dass Kinder in Waren West weiter in Schulen unterrichtet werden, die den bautechnischen, pädagogischen und gesellschaftlichen Anforderungen – wie z. B. die allgemeinen Anforderungen an Verkehrs- und Rettungswege, Brandschutz, Barrierefreiheit, Raumgrößen, Inklusion, Digitalpakt, etc. – nicht genügen. Wir wollen keine tröpfchenweise Investitionen in ein bisschen Heizung, ein bisschen Brandschutz sowie ausgeflickte Elektro- und Datennetze!

Schule muss sich dem gesellschaftlichen Wandel stellen und auch räumlich darauf reagieren! Der Neubau der Schulen erscheint uns dafür als der beste Weg. Ordentliche Bildungsbedingungen allein auf Kosten und Wirtschaftlichkeit zu reduzieren, wie es in der Stadtvertretung weit verbreitet ist, geht an den gesellschaftlichen Herausforderungen für die Zukunft vorbei. Die lange verschobenen anstehenden Investitionen in den Schulbau müssen jetzt endlich ergriffen werde, um der heranwachsenden Generation Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. Wir dürfen die Kinder, die heute die Schule besuchen, nicht darauf vertröstet, dass für ihre Kinder vielleicht in 10 bis 15 Jahren eventuell eine bessere Schule möglich sein könnte. Unterstützen Sie uns! Verbreiten Sie den Appell weiter und kommen Sie am 10. April 2019, 18:00 Uhr, mit zur Sitzung der Stadtvertretung in den Bürgersaal.

Für die Elternräte Waren-West: Anke Dörner, Vorsitzende des Elternrates der Regionalschule Waren-West / Christine Mahncke, Vorsitzende des Elternrates der Grundschule Käthe Kollwitz / Fred Brylka, Vorsitzender des Elternrates des Hortzentrums Waren-West / Monty Schädel, Vorsitzender des Kita-Elternrates Mecklenburgische Seenplatte

News

  • Mehr als 850 Unterschriften haben die Elternräte innerhalb von nur 11 Tagen unter die Petition und die Forderung nach neuen Schulen, die den Anforderungen der Zukunft auch gewachsen sind, gesammelt. Am 09.04.2019 wurden sie dem Stadtpräsoidenten übergeben.
    Heute hat dann die Stadtvertretung sich doch dafür ausgesprochen, die fast 40 bzw. 50 Jahre alten Schulen wie in den vergangenen Jahren wieder nur zu sanieren. Leider wird so auch weiterhin nur auf Provisorien gesetzt und werden wie in der Vergangeheit schon weiterhin Ausnahmeregelungen den Schulaltag bestimmen.
    Hier der Artikel aus der Müritz-Zeitung: www.nordkurier.de/mueritz/sanierung-statt-neuer-schulen-in-waren-west-1035134404.html?fbclid=IwAR0vWk8fWcrjS4oBPK9LZzOJauSdzCwu2nYr2J3EcP4C9HAjXcSgl_U5V-8

  • Kurz vor Schluss präsentiert die Fraktion FDP/MUG einen Vorschlag, wie man zwei neue Schulen in Waren bauen könnte, ohne mehr Geld auszugeben als für die Sanierung der alten. ...
    www.nordkurier.de/mueritz/baut-waren-eine-neue-schule-direkt-neben-die-alte-0835107904.html

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    um den direkt Betroffenen der Schulentwicklungsplanung in Waren/West eine öffentliche Möglichkeit zur Meinungsäußerung zu geben, haben die unterzeichnenden Elternräte kurz vor Abschluss der Diskussion in der Stadtvertretung diese Petition gestartet.

    In nur 10 Tagen sind so mehr als 650 Unterschriften zusammengekommen. Viele von den Unterzeichnenden haben auch die Möglichkeit genutzt und persönlich ihre Position dargelegt.

    Herzlichen Dank auch Ihnen für Ihre bisherige Unterstützung.

    Ehrlich gesagt, hatten wir aber gehofft, dass noch mehr Menschen unsere Forderungen unterstützen. Doch 10 Tagen sind trotz der mehrfachen Berichte u.a. in der „Müritz-Zeitung“ und bei „Wir sind Müritzer“ eine sehr kurze Zeit gewesen. Deutlich wurde uns das heute noch einmal, als Elternräte im Stadtzentrum und vor einem Einkaufsmarkt in Waren innerhalb von nur zwei Stunden nicht nur unzählige Gespräche führten, sondern auch etwa 90 Unterschriften auf Papier sammelten. Viele hatten dann doch noch nicht wahrgenommen, dass sie die Möglichkeit zur Zeichnung haben.

    Einen Tag haben wir aber noch, dass wir gemeinsam noch einmal für die Unterzeichnung unserer Petition „Für gute Schulen in Waren/West“ werben können.

    Teilen auch Sie heute noch einmal den Link www.openpetition.de/!guteschulenwarenwest .

    Bitte sprechen Sie heute noch einmal Familienmitglieder, Freund*innen, Arbeitskolleg*innen und Bekannte an, damit sie die Petition noch mit zeichnen sowie dann auch noch andere Personen mit dazu anregen. Weisen Sie mit darauf hin, dass Großeltern ebenso unterzeichnen können wie auch diejenigen, die keine Kinder in den Schulen oder Kitas in Waren/West haben. Jede Stimme zählt, um den Druck dahin zu lenken, dass die Stadtvertreter*innen von Waren sich für den Bau neuer Schulen entscheiden und die Zeit der Provisorien für unsere Kinder sich dem Ende neigt.

    Helfen Sie uns heute noch einmal, damit wir eine möglichst hohen Zahl von Unterzeichnenden der Stadtvertretung übergeben und unseren Erwartungen Nachdruck verleihen können.

    Alle diejenigen, die auch neben der Werbung für die Onlinezeichnung mit unseren Unterschriftensammlungen auf Papier Unterstützung gesammelt haben, möchten wir bitten, dass sie uns die Listen mit den Unterschriften noch heute zukommen lassen.
    Damit die auf den Listen aufgeführten Unterzeichnenden noch mit in unser Ergebnis eingerechnet und im Büro der Stadtvertretung am Dienstag morgen übergeben werden können, müssen sie uns am Montag bis möglichst 18 Uhr vorliegen.

    Über E-Mail (mail@kitaermse.de) oder Telefon (0177-8871014, auch bitte Anrufbeantworter oder SMS) können wir einen Termin vereinbaren, wann wir wo Ihre Listen in Waren und Umgebung abholen. Aktuell haben wir eine Abholtour zwischen 16:00 und 17:00 Uhr in verschiedenen Einrichtungen in Waren geplant. Wann sollen wir bei Ihnen sein?

    Und um den Nachdruck für unsere Erwartungen für gute Schulen in Waren/West noch zu erhöhen, rufen wir auch dazu auf, die Sitzung der Stadtvertretung am Mittwoch, 10. April 2019, direkt zu verfolgen. Kommen Sie am Mittwoch zu 18:00 Uhr in den Bürgersaal in Waren (Müritz).

    Herzlichen Dank und heute noch einmal viel Erfolg.

    Für die Elternräte Waren/West: 
    Anke Dörner, Vorsitzende des Elternrates der Regionalen Schule Waren/West
    Christine Mahncke, Vorsitzende des Elternrates der Grundschule Käthe Kollwitz
    Fred Brylka, Vorsitzender des Elternrates des Hortzentrums Waren/West
    Monty Schädel, Vorsitzender des Kita-Elternrates Mecklenburgische Seenplatte

pro

Wir brauchen zukunftsorientierte Schulen, damit die Schüler in Waren / West nach modernen und innovativen Konzepten unterrichtet werden können, dazu braucht es auch Raum, den wir nicht haben! Sollte tatsächlich nur eine Sanierung der Schulgebäude im Bestand erfolgen, mit einer geringfügigen räumlichen Erweiterung, so haben wir definitiv bald ein Platzproblem! Unterrichtsräume sind auch Arbeitsplätze für Lehrer und auch für die Lernbegleiter der Inklusionsschüler. Dies ist bei 50 qm großen Unterrichtsräumen - mit 30 Kindern, 1 Lehrer + 1 o. 2 Lernbegleitern – schwer vorstellbar.

contra

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